Antwort Kleine Anfrage CDU betr. Auswirkungen der Tarifabschlüsse für den öffentlichen Dienst im Bezirksamt Harburg
Letzte Beratung: 12.01.2021 Hauptausschuss Ö 2.11
Der Finanzsenator hat mitgeteilt, dass nach seiner Einschätzung der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst die Freie und Hansestadt Hamburg rund 75 Mio. € pro Jahr kosten wird. Dabei seien die öffentlichen Unternehmen, die eigene Wirtschaftspläne haben, noch nicht berücksichtigt.
Wir fragen die Bezirksamtsleiterin:
1. Mit welchen Mehrkosten muss das Bezirksamt bei den bisher zur Verfügung gestellten Titeln und Aufgaben im Einzelnen rechnen?
2. Hat das Bezirksamt bereits Maßnahmen getroffen, um den Senat und die Bürgerschaft zu veranlassen, diese Mehrkosten auszugleichen, damit unabhängig von den Personalkosten die Aufgabenwahrnehmung uneingeschränkt durchgeführt werden kann?
Hamburg, am 05.11.2020
Ralf-Dieter Fischer Uwe Schneider
Fraktionsvorsitzender Rainer Bliefernicht
FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
Bezirksamt Harburg 19.11.2020
Das Bezirksamt Harburg nimmt zu der Anfrage der CDU-Fraktion (Drs. 21-1025) wie folgt Stellung:
Zur Frage 1 und 2:
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Bezirksamtes werden nach dem TV-L bezahlt. Der aktuelle Tarifabschluss für den Bund und die Kommunen (TVÖD/VKA) hat für die Beschäftigten des Bezirksamtes keine Auswirkungen. Insofern ergeben sich keine Mehrkosten für das bezirkliche Personalkostenbudget.
Der Tarifabschluss wirkt sich z. B. auf die Beschäftigten der Stadtreinigung aus. Es können indirekt durch Gebührenerhöhungen der Stadtreinigung geringfügige Mehrkosten bei den Zuweisungen entstehen. Ansonsten sind keine Mehrkosten absehbar.
In Vertretung
Trispel
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