Überplanung der Rad- und Fußverkehrsanlagen im Zuge der Habichtstraße und der Nordschleswiger Straße (korrigierte Fassung) Kleine Anfrage Nr. 88/2017 von Herrn Claus - Joachim Dickow, FDP-Fraktion
In der Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg am 19. Juni 2017 wurde von einem Mitglied des Bezirksseniorenbeirats mitgeteilt, dass der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer plane, auf Teilstücken des Straßenzuges Habichtstraße / Nordschleswiger Straße einen kombinierten Geh- und Radweg einzurichten. Der anwesende Vertreter des PK 31 bestätigte diese Planung, sprach aber von der Einrichtung der so genannten "Servicelösung".
Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
Die Erstverschickungen der Maßnahmen „EMS-HH - Nordschleswiger Straße, zwischen Eulenkamp und Osterbek“ und EMS-HH – Habichtstraße, zwischen Hellbrookstraße und Osterbek“ haben das Bezirksamt am 31.08.2016 erreicht.
Ja, laut den Unterlagen der Erstverschickung zwischen Tondernstraße (Westseite) bzw. Augustenburger Ufer (Ostseite) und Höhe Habichtstraße Nr. 37.
Da das Bezirksamt Hamburg-Nord nicht die Planungs- und Baudienststelle ist, sind Detailfragen zur aktuellen Planung an den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) zu richten.
Ja, im Rahmen der ersten Planverschickung. Die Stellungnahmen sind beigefügt (siehe Anlagen).
Nein, dies ist nicht üblich. Der LSBG stellt die Planung in der Regel vor der Schlussverschickung selbstständig im zuständigen politischen Gremium vor. Nach Aussage des LSBG steht die Maßnahme kurz vor der Schlussverschickung und soll in diesem Zusammenhang im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg vorgestellt werden.
Es kann keine Bewertung vorgenommen werden, da weder die inhaltlichen Äußerungen im Detail bekannt sind noch eine seit der Erstverschickung weiterentwickelte Planung des LSBG vorliegt.
andere Varianten als die oben skizzierte vorgestellt worden? Wenn ja, wie sehen diese
aus und wie bewertet das Bezirksamt diese?
Ja. Im Vorfeld der Erstverschickung sind Varianten mit beidseitigen, baulichen Radwegen,
einem einseitigen Einrichtungsradweg und Radfahrstreifen diskutiert worden. Alle Varianten
hätten zu massiven Beeinträchtigungen sowie großflächigem Verlust des Baumbestands
und dem Verlust von einer großen Anzahl von Parkständen geführt, sodass diese für den
Fachbereich Tiefbau des Bezirksamtes keine Alternativen dargestellt haben.
Die erstverschickte Variante mit gemeinsamen Geh- und Radwegen führt zu den geringsten Beeinträchtigungen.
28.06.2017
Tom Oelrichs
1.) Stellungnahme: Habichtstraße – Instandsetzung von Fahrbahn und Nebenflächen zwischen Helbrookstraße und Osterbek
2.) Stellungnahme: Nordschleswiger Straße zwischen Eulenkamp und Osterbek inklusive Knotenpunkt Eulenkamp/Nordschleswiger Straße
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