Sind die Spielplätze in Hamburg-Nord fit für den Sommer 2023? Große Anfrage von Dr. Andreas Schott, Stefan Baumann, Gunther Herwig und Fraktion (CDU)
Letzte Beratung: 14.09.2023 Bezirksversammlung Ö 7.1
Öffentliche Spielplätze bereichern unseren Bezirk. Sie sind ein großartiger Ort für Kinder und ein wichtiger Ort für Familien und Begegnungen. Schöne, saubere und funktionale Spielplätze, auf denen sorgloses Spielen möglich ist, sind ein erstrebenswertes Ziel moderner Stadtpolitik. Die hierfür notwendigen Finanzmittel sind gut investiert. Selbstverständlich ist es neben der Errichtung neuer Spielplätze auch erforderlich, die bestehenden Anlagen und Spielgeräte regelmäßig zu pflegen, zu prüfen und, wenn erforderlich, auch wieder instand zu setzen.
In der bevorstehenden wärmeren Jahreszeit freuen sich bereits viele Kinder und Familien wieder auf die gemeinsame Zeit auf den Spielplätzen, deshalb ist es erforderlich, pädagogisch wertvolle, sichere und saubere Spielplätze zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund ist es gerade jetzt sinnvoll, einmal eine Bestandsaufnahme zu machen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Herrn Bezirksamtsleiter:
Antwort der Verwaltung:
141
Antwort der Verwaltung:
Siehe Anlage 1
Antwort der Verwaltung:
In den letzten vier Jahren fanden folgende Grundinstandsetzungen statt:
Spielplatz |
Jahr der Grundinstandsetzung |
Kostenaufwand |
Alsterberg-Höhentwiete |
2019 |
280.000 € |
Graumannsweg |
2019 |
314.000 € |
Rathsmühlendamm |
2019 |
140.000 € |
Tiroler Straße |
2019 |
345.000 € |
Averhoffstraße - Heideweg |
2020 |
290.000 € |
Goernestraße |
2020 |
187.000 € |
Dulsberg Nord (Rollerbahn) |
2020 |
492.000 € |
Brödermannsweg |
2022 |
130.000 € |
Antwort der Verwaltung:
KSP Timmerloh – Sperrung der Seilbahn,
Anmerkung: Grundinstandsetzung des ges. Platzes beginnt im Herbst 2023
Antwort der Verwaltung:
d 1.): Es mussten keine Spielplätze aufgrund von baulichen Mängeln gesperrt werden.
d 2.): Es sind nur Sperrungen zum Zwecke der vollständigen Grundinstandsetzung geplant.
d 3.): siehe e.
Antwort der Verwaltung:
Jahr der Maßnahme |
Kostenaufwand |
|
Biedermannplatz |
2023-2024 |
2.300.000 € |
Weißenburger Straße |
2023 |
525.000 € |
Oberschlesische Straße |
ab 2023 |
160.000 € |
Jahnring (Stadtpark, Planschbecken), Teilbereich |
ab 2024 |
170.000 € |
Hermann-Kauffmann-Straße |
ab 2023 |
180.000 € |
Timmerloh |
ab 2023 |
725.000 € |
Roggenbuckstieg |
ab 2024 |
300.000 € |
Antwort der Verwaltung:
Die Hauptuntersuchung (HU) wird im Bezirk HH-Nord jährlich im April durchgeführt. Die diesjährige HU wurde auf allen Spielplätzen von einem beauftragten externen Dienstleister durchgeführt.
für welche Spielplätze in Hamburg-Nord in den letzten drei Jahren ein? Welche Beschwerden konnten dann im Sinne des Beschwerdeführers gelöst werden, und wie?
Antwort der Verwaltung:
Hierüber wird im Bezirksamt HH-Nord keine Statistik geführt. Die eingehenden Meldungen zu Spielplätzen werden i.d.R. innerhalb von 1-2 Tagen bearbeitet.
Antwort der Verwaltung:
Es sind zwei Fälle in den letzten vier Jahren bekannt.
1. Jahnring (Stadtpark, Planschbecken), Winterhude, 27. Juli 2019, Prellungen, Grund: Produktionsfehler seitens des Herstellers eines im März eingebauten Ersatzteiles
2. Beim Alten Schützenhof, Barmbek-Süd, 03. Juni 2021, Schnittverletzung am Fuß, Grund: Glasscherbe in Sandkiste.
Antwort der Verwaltung:
Die Mittel für die Unterhaltung und Instandsetzung von Spielplätzen sind Bestandteil der Rahmenzuweisung Grün, siehe dazu Drs. 21/5000 (Doppelhaushalt 2017/2018) sowie 21/14000 (Doppelhaushalt 2019/2020). Eine gesonderte Ausweisung der Mittel für Spielplätze erfolgt sowohl im Soll als auch im Ist bei Rahmenzuweisungen generell nicht.
Antwort der Verwaltung:
Siehe Antwort zu Frage 5.
Antwort der Verwaltung:
Es gibt kein festes Budget pro Jahr für den Spielplatzneubau, da diese über Einzelzuweisungen finanziert werden.
Für 2023 / 2024 sind folgende Spielplatzneubauten geplant:
KSP Weg bei den Gärten (Pergolenviertel)
KSP Rübenkamp, Skateanlage & Pump-Track
Antwort der Verwaltung:
Die Ausstattung der Spielplätze richtet sich nach der jeweiligen Planungsaufgabe und wird im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens mit den Nutzenden abgestimmt.
Antwort der Verwaltung:
Die Beobachtung, dass intakte und beliebte Spielgeräte plötzlich abgebaut und durch weniger beliebte ersetzt werden, kann vom Bezirksamt nicht nachvollzogen werden.
Sofern konkrete Fälle benannt werden, ist das Bezirksamt gerne bereit, die jeweiligen Gründe zu Protokoll zu geben.
Antwort der Verwaltung:
Für eine politische oder gesellschaftliche Betrachtung erscheinen die obigen Informationen ausreichend.
Bei dem Wunsch nach einer vollumfänglichen Betrachtung des Sachverhaltes kann ergänzend das Studium der „Technische Richtlinie Planung, Bau und Unterhaltung der öffentlichen Spielplätze in Hamburg“ herausgegeben von der BUKEA sowie das DIN-Taschenbuch 105 ‚Spielplätze und Freizeitanlagen‘ herangezogen werden.
Michael Werner-Boelz Hamburg, 27.06.2023
Bezirksamtsleitung
2023 Spielplätze in Hamburg-Nord
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