22-2716

Beleuchtungslücke im Kiwittsmoorpark schließen - Antrag der Volt-Fraktion

Antrag

Sachverhalt

Zusammenfassung in Einfacher Sprache:

Worum geht es?

Die Volt-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord stellt einen Antrag.
Es geht um einen Zebrastreifen über den Warnckesweg in Groß Borstel.
Der Zebrastreifen soll an der Einmündung Borsteler Bogen/Frustbergweg entstehen.
Dort gehen schon heute Menschen über die Straße.
Der Warnckesweg hat Tempo 50. Außerdem steht dort eine Bushaltestelle. Dadurch kann die Sicht schlechter sein.

Was soll erreicht werden?
Die Querung über den Warnckesweg soll sicherer werden.
Das Bezirksamt soll prüfen, ob dort ein Zebrastreifen eingerichtet werden kann.

Warum ist das wichtig?
In Groß Borstel wird der Fußverkehr zunehmen.
Im Baugebiet Petersen Park werden rund 2.000 Menschen wohnen. Viele Kinder aus diesem Gebiet werden zur Carl-Götze-Schule gehen. Dafür müssen sie wahrscheinlich den Warnckesweg überqueren.
Auch das Stavenhagenhaus wird mehr Menschen anziehen. Dort soll Gastronomie entstehen. Auch die Eisdiele kann zusätzlichen Fußverkehr bringen.
Ein Zebrastreifen macht die Querung klarer und sicherer. Das hilft besonders Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Einschränkungen.

Sachverhalt:

Am Warnckesweg in Groß Borstel besteht im Bereich der Einmündung Borsteler Bogen/Frustbergweg erkennbar ein erheblicher Querungsbedarf. Eine bereits vorhandene Furt im Grünstreifen aus Richtung Frustbergweg zeigt, dass diese Stelle faktisch als Querungsroute genutzt wird. Zugleich handelt es sich beim Warnckesweg um eine Tempo-50-Straße. Die ungesicherte Querung ist daher für zu Fuß Gehende, insbesondere für Kinder, besonders sensibel.

Die Situation gewinnt durch die weitere Entwicklung des Quartiers zusätzlich an Bedeutung. Mit Fertigstellung des Baugebiets Petersen Park werden rund 2.000 zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner nach Groß Borstel ziehen. Für Kinder aus dem neuen Quartier wird die Querung am Warnckesweg voraussichtlich Teil des Schulwegs zur Carl-Götze-Schule. Hinzu kommt, dass durch eine absehbare gastronomische Nutzung im Stavenhagenhaus sowie durch weitere vorhandene Angebote wie eine Eisdiele mit mehr Fußverkehr im unmittelbaren Umfeld zu rechnen ist.

Die örtliche Verkehrssituation wird zusätzlich dadurch erschwert, dass sich im Kreuzungsbereich eine Bushaltestelle befindet, die die Sichtbeziehungen zwischen Querenden und dem Kfz-Verkehr beeinträchtigen kann. Die Hamburger Richtlinien zur Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen sehen nach der StVO-Novelle 2024 erleichterte Anordnungsmöglichkeiten für Fußgängerüberwege vor. Zudem sollen Fußgängerüberwege dort liegen, wo der tatsächliche Querungsbedarf besteht.

Vor diesem Hintergrund ist die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs über den Warnckesweg an der Einmündung Borsteler Bogen/Frustbergweg verkehrlich naheliegend und aus Gründen der Schulwegsicherung sowie der Fußverkehrsförderung geboten.

Petitum/Beschluss

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss FOLAG beschließen:

  1. Die zuständige Behörde wird gebeten zu prüfen, ob und unter welchen technischen, naturschutzfachlichen und finanziellen Voraussetzungen auf den bislang unbeleuchteten Wegeabschnitten westlich und südlich des Spielplatzes Hohe Liedt sowie auf dem Zuweg zur Straße Hohe Liedt eine bedarfsgerechte, auf den Weg gerichtete Beleuchtung hergestellt werden kann.
  2. Der Regionalausschuss wird gebeten, über das Ergebnis der Prüfung sowie über mögliche Umsetzungsvarianten, die voraussichtlichen Kosten und einen möglichen Zeitrahmen für die Umsetzung zu informieren.

Für die Volt-Fraktion: Dr. Jörg Bormann (Bezirksabgeordneter Volt-Fraktion)

Anlage:

Skizze der Wegebeziehung

Legende:

Rot - Unbeleuchteter Weg

Grün - Beleuchteter Weg

Hellblau - Geplanter Fußgängerüberweg Hohe Liedt

Quelle Karte: DIPAS Hamburg

(https://beteiligung.hamburg/navigator)

Lokalisation Beta
Warnckesweg Warnckesweg Borsteler Bogen Hohe Liedt Carl-Götze-Schule Stavenhagenhaus

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Themen Beta

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