22-2452

Herstellung eines Fußgängerüberweges über den Warnckesweg in Groß Borstel - Antrag der Volt-Fraktion

Antrag

Sachverhalt

Zusammenfassung in Einfacher Sprache:

Worum geht es?

Die Volt-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord stellt einen Antrag.
Es geht um einen Zebrastreifen über den Warnckesweg in Groß Borstel.
Der Zebrastreifen soll an der Einmündung Borsteler Bogen/Frustbergweg entstehen.
Dort gehen schon heute Menschen über die Straße.
Der Warnckesweg hat Tempo 50. Außerdem steht dort eine Bushaltestelle. Dadurch kann die Sicht schlechter sein.

Was soll erreicht werden?
Die Querung über den Warnckesweg soll sicherer werden.
Das Bezirksamt soll prüfen, ob dort ein Zebrastreifen eingerichtet werden kann.

Warum ist das wichtig?
In Groß Borstel wird der Fußverkehr zunehmen.
Im Baugebiet Petersen Park werden rund 2.000 Menschen wohnen. Viele Kinder aus diesem Gebiet werden zur Carl-Götze-Schule gehen. Dafür müssen sie wahrscheinlich den Warnckesweg überqueren.
Auch das Stavenhagenhaus wird mehr Menschen anziehen. Dort soll Gastronomie entstehen. Auch die Eisdiele kann zusätzlichen Fußverkehr bringen.
Ein Zebrastreifen macht die Querung klarer und sicherer. Das hilft besonders Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Einschränkungen.

Am Warnckesweg in Groß Borstel besteht im Bereich der Einmündung Borsteler Bogen/Frustbergweg erkennbar ein erheblicher Querungsbedarf. Eine bereits vorhandene Furt im Grünstreifen aus Richtung Frustbergweg zeigt, dass diese Stelle faktisch als Querungsroute genutzt wird. Zugleich handelt es sich beim Warnckesweg um eine Tempo-50-Straße. Die ungesicherte Querung ist daher für zu Fuß Gehende, insbesondere für Kinder, besonders sensibel.

Die Situation gewinnt durch die weitere Entwicklung des Quartiers zusätzlich an Bedeutung. Mit Fertigstellung des Baugebiets Petersen Park werden rund 2.000 zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner nach Groß Borstel ziehen. Für Kinder aus dem neuen Quartier wird die Querung am Warnckesweg voraussichtlich Teil des Schulwegs zur Carl-Götze-Schule. Hinzu kommt, dass durch eine absehbare gastronomische Nutzung im Stavenhagenhaus sowie durch weitere vorhandene Angebote wie eine Eisdiele mit mehr Fußverkehr im unmittelbaren Umfeld zu rechnen ist.

Die örtliche Verkehrssituation wird zusätzlich dadurch erschwert, dass sich im Kreuzungsbereich eine Bushaltestelle befindet, die die Sichtbeziehungen zwischen Querenden und dem Kfz-Verkehr beeinträchtigen kann. Die Hamburger Richtlinien zur Anlage und Ausstattung von Fußngerüberwegen sehen nach der StVO-Novelle 2024 erleichterte Anordnungsmöglichkeiten für Fußngerüberwege vor. Zudem sollen Fußngerüberwege dort liegen, wo der tatsächliche Querungsbedarf besteht.

Vor diesem Hintergrund ist die Einrichtung eines Fußngerüberwegs über den Warnckesweg an der Einmündung Borsteler Bogen/Frustbergweg verkehrlich naheliegend und aus Gründen der Schulwegsicherung sowie der Fußverkehrsförderung geboten.

Petitum/Beschluss

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss FOLAG beschließen:

  1. Das Bezirksamt Hamburg-Nord wird gebeten, sich bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde dafür einzusetzen, dass über den Warnckesweg im Bereich der Einmündung Borsteler Bogen/Frustbergweg ein Fußngerüberweg hergestellt wird.
  1. Über den Stand der Umsetzung soll dem Regionalausschuss berichtet werden.

r die Volt-Fraktion: Antje Nettelbeck, Dr. Jörg Bormann
(Bezirksabgeordnete Volt-Fraktion)

Anhänge

Abbildung der Kreuzung Warnckesweg/Frustbergweg/Borsteler Bogen mit deutlich sichtbarer Furt durch den Grünstreifen.

Lokalisation Beta
Warnckesweg Warnckesweg Borsteler Bogen Groß Borstel NSG Eppendorfer Moor

Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.