Antwort: Wohin mit den Pkws? | Saga baut mit Parkplatzvernichtung für Elbinsulaner (Anfrage der CDU-Fraktion)
Fragestellerinnen und Fragesteller: Jörn Frommann, Dr. Gunter Böttcher, Roland Hoitz
In den vergangenen Jahren hat die Saga auf den Elbinseln immer wieder Parkplatzanlagen gesperrt und die bestehenden Mietverträge gekündigt mit der Begründung, dass man neue Wohnungen an dem Standort schaffen will, die der Allgemeinheit zugutekommen sollen.
Nicht in allen Fällen ist es zügig zu einem Neubau gekommen. Trotzdem wurden die Parkplätze nicht wieder in die Vermietung gegeben. Der Parkdruck der eigenen Mieter, aber auch diejenigen der anderen Bewohner in den betroffenen Quartieren, steigerte sich weiter. Dies ist z.B. in Bereichen wie dem Alte Bahnhofsviertel ein großes Problem, da der Parkdruck in diesen Bereichen ohnehin groß ist.
Mit der Schaffung der Neubauten wurden anschließend aber grundsätzlich weniger Parkplätze realisiert, als vernichtet wurden bzw. der Stellplatzschlüssel pro Wohneinheit deutlich reduziert.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die zuständigen Stellen:
Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (Fragen 1-8) und das Bezirksamt Hamburg-Mitte (Frage 9) beantworten die Anfrage wie folgt:
Zu 1. und 2: siehe anliegende Tabelle.
Sofern vorhanden, wurden Parkplatzalternativen in der Umgebung angeboten. Eine weitere Ausdifferenzierung ist nicht möglich, da diese Angebote nicht retrospektiv auswertbar dokumentiert sind.
Zu 4 bis 7: Siehe anliegende Tabelle.
Bezüglich der Belegenheit Leipeltstrasse sind alle 53 Stellplätze aus ehemaligen Baugenehmigungen durch eine Baulast gesichert. Bezüglich der Belegenheit Krieterstrasse sind die 74 geplanten Stellplätze aus ehemaligen Baugenehmigungen aufgrund der noch ausstehenden Baugenehmigung aktuell nicht durch eine Baulast gesichert.
„Die größten Bestandshalterinnen im Gebiet beabsichtigen kurz- bis mittelfristig eine Aufwertung des Wohnumfeldes auf eigenen Grundstücken, sodass die vorhandenen Potenziale genutzt werden können. Insbesondere im Zuge von Nachverdichtungen auf bereits bebauten Grundstücken sind die Anforderungen an das Wohnumfeld zu berücksichtigen und mit den Wohnungsbauzielen in Einklang zu bringen. Hierzu zählen insbesondere der Bedarf an Kinderspielflächen (mind. 10 qm Kinderspielfläche pro Wohnung nach HBauO), an Nebenanlagen für Müll und Fahrräder und an privaten Stellplätzen (ca. 0,5 pro Wohneinheit) sowie der Erhalt des Baumbestandes und im Einzelfall Ersatzpflanzungen“
unternommen und welche sind für die Folgejahre in Planung? Bitte um Auflistung/Beschreibung der einzelnen Maßnahmen und nach Örtlichkeit.
Im RISE-Fördergebiet Wilhelmsburg Ost (Bahnhofs- und Korallusviertel) wurden seit 2023 folgende Maßnahmen für die Verbesserung der Qualität von Außenräumen unternommen oder sind in konkreter Planung:
Für weitere Projekte / Projektideen des Integrierten Entwicklungskonzeptes zur Aufwertung der Außenräume im RISE-Fördergebiet Wilhelmsburg Ost liegen derzeit noch keine konkreten Planungen für eine Umsetzung vor.
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