Herr Gottlieb begrüßt die Ausschussmitglieder, die Vertreterin des Bezirksseniorenbeirats, die Vertretenden der Verwaltung und den Gast zu TOP 5.
Er weist darauf hin, dass zu Protokollzwecken eine Tonaufzeichnung angefertigt werde. Diese werde nach Genehmigung der Niederschrift gelöscht.
Die Fraktionen benennen die Vertretenden für die abwesenden stimmberechtigten Ausschussmitglieder.
Es liegen keine Befangenheitserklärungen seitens der Ausschussmitglieder vor.
vertagt
Es liegt keine Niederschrift (öffentlicher Teil) zur Genehmigung vor.
Es liegen keine Wortmeldungen vor.
Gast: Herr Dr. Schnack, Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB), Amt B, Bereich Gestaltung, Unterrichtsentwicklung, Grundsatz und Internationales
Herr Dr. Schnack gibt zunächst einen allgemeinen Überblick:
Hamburg sei im Bildungsbereich sehr aufgeschlossen. Jährlich verbrächten etwa 800 Schüler:innen ein halbes Jahr im Ausland verbringen. Zudem arbeiteten derzeit rund 160 Lehrer:innen, die aktuell an einer deutschen Auslandsschule arbeiten. Für den Auslandsschuldienst gingen jährlich 50 bis 70 Bewerbungen ein. Darüber hinaus seien mehr als 50 Hamburger Schulen für das Erasmus-Programm akkreditiert.
Jede Schule entscheide selbst, in welchem Umfang sie im Bereich internationaler Partnerschaften aktiv sei. In der Broschüre „Den richtigen Weg wählen“ der BSFB werde dieser Bereich anhand von Beispielen aus Schulen dargestellt.
Insgesamt gebe es einen Trend, nicht nur im Bereich Sprache, sondern auch in weiteren Bereichen internationale Bildungskooperationen einzugehen.
Bis Oktober 2023 habe es aktive Partnerschaften mit israelischen Schulen gegeben. Die Beziehungen seien eingebrochen, da die israelische Regierung Schüler:innen seitdem keine Auslandsreisen mehr erlaube. Ebenso erlaube beziehungsweise fördere die BSFB grundsätzlich keine Reisen in Gebiete, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliege.
Am Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen (LI) bestehe seit 2019 eine Kooperation mit der International School for Holocaust Studies Yad Vashem. Im Rahmen dieser Kooperation sei für Hamburger Schulen der Materialkoffer „Was geht mich Geschichte an“ entstanden.
Insbesondere der Neuaufbau von Partnerschaften werde durch die BSFB nach vorheriger Antragstellung gefördert. Voraussetzung sei ein tatsächlicher Austausch mit gegenseitigen Besuchen. Der Aufbau von Partnerschaften hänge an den Schulen häufig von der Initiative einzelner Personen ab.
Eine weitere Förderung von Schulpartnerschaften sowie von Schüler:innen- und Lehrkräfteaustauschen erfolge durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD), eine Abteilung im Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK).
Herr Dr. Schnack weist zudem auf das Johannes-Rau-Stipendium hin. Dabei handele es sich um ein Schüleraustauschprogramm für jeweils 15 israelische und deutsche Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren. Das Programm umfasse für die israelischen Schüler:innen einen zweiwöchigen Aufenthalt in Deutschland.
Es liegen keine Wortmeldungen vor.
Herr Eichhorn berichtet, dass Frau Strauß in einer der nächsten Sitzungen wieder über das Thema „Integration und Unterbringung von Geflüchteten“ berichten könne.
Herr Gottlieb verweist in diesem Zusammenhang auf die im Hauptausschuss am 23.07.2026 vorgestellte Drs. 22-2403 "Informationen zur Belegung und Sozialstruktur in den öffentlich-rechtlichen Unterbringungsstandorten (örU) im Bezirk Eimsbüttel".
Herr Gottlieb berichtet, dass sich der Termin voraussichtlich auf Anfang des nächsten Jahres verschieben werde.
Es liegen keine Mitteilungen vor.
Es liegen keine Mitteilungen vor.
Frau Höflich erläutert den Antrag.
Aus dem Ausschuss wird um eine Ergänzung des Petitums gebeten, die CDU-Fraktion ist einverstanden.
Frau Gastl meldet für die SPD-Fraktion Beratungsbedarf an.
Es wird vorgeschlagen, den Antrag in die BV zu überweisen.
Ergebnis: Die Drucksache wird mehrheitlich bei Gegenstimme der FDP-Fraktion in die BV überwiesen.
Herr Gottlieb weist darauf hin, dass die nächste Sitzung des SchuBI am 29.09.2026 in der Grundschule Hinter der Lieth stattfinden werde.