21-0973

Stellungnahme nach §28 BezVG zur Schulorganisationsverordnung 2020/21, hier: Neuerrichtung eines Gymnasiums am Schulstandort Bundesstraße 58

Antrag

Letzte Beratung: 28.05.2020 Bezirksversammlung Ö 9.7

Sachverhalt

Um die wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern in der Region 8 (Eimsbüttel-Ost, Rotherbaum, Harvestehude, Hoheluft-West) aufnehmen zu können, plant die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung zum Schuljahresbeginn 2020/21 die Neuerrichtung eines Gymnasiums am Standort Bundesstraße 58 (ehemals Berufliche Schule William Lindley).

Nach § 28 Nr. 11 BezVG ist die zuständige Bezirksversammlung vor der Entscheidung anzuhören.

Petitum/Beschluss

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) bezüglich der geplanten Neuerrichtung des Gymnasiums am Standort Bundesstraße 58 folgende Stellungnahme nach § 28 BezVG zu übermitteln:

  1. Die Bezirksversammlung begrüßt die geplante Einrichtung eines 3-zügigen Gymnasiums am Schulstandort Bundesstraße 58.
  2. Zugleich sieht die Bezirksversammlung die Errichtung eines zusätzlichen Gymnasiums als einen ersten Schritt an, um dem wachsenden Bedarf an weiterführenden Schulen im Eimsbütteler Kerngebiet gerecht zu werden. Insbesondere wird auf die Notwendigkeit einer zusätzlichen Stadtteilschule in der Region 8 zur Entlastung der Ida-Ehre-Schule (wie im geltenden Schulentwicklungsplan aufgeführt) hingewiesen.
  3. Im Sinne einer schülergerechten Entwicklung des neuen Schulstandorts wird auf die Notwendigkeit zur Schaffung bedarfsgerechter Sportmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler hingewiesen.
  4. Die Bezirksversammlung regt an, bei der Konzeption des Schulkonzeptes des neuen Gymnasiums die Möglichkeit einer Kooperation mit ausgewählten Fachbereichen der Universität Hamburg zu prüfen, da diese sich nicht zuletzt aufgrund der räumlichen Nähe anbietet.
  5. Die Bezirksversammlung regt an, zu prüfen, ob für die Oberstufe eine Kooperation mit dem „Eimsbütteler Modell“ in Frage kommt, um den Schüler*innenein adäquates Angebot bieten zu können.
  6. Angesichts des von der BSB ausgerufenen Ideen-Wettbewerbs zur Namensgebung der neuen Hamburger Schulen wird angeregt, bei der Benennung des künftigen Gymnasiums die bedeutende jüdische Geschichte am Standort Rotherbaum zu berücksichtigen.
  7. Dabei ist eine Benennung nach der früher im Quartier lebenden Else Rauch zu prüfen.

Torge Urbanski, Gabor Gottlieb und SPD-Fraktion

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
28.05.2020
Ö 9.7
Lokalisation Beta
Ida Ehre Schule Bundesstraße

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Themen Beta

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