22-2704

Gemeinsam gegen Sexismus

Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG

Sachverhalt

Kleine Anfrage nach § 24 BezVG des Mitglieds der Bezirksversammlung Eimsbüttel, Myriam Schrank und Marvin Brinkmann (Fraktion DIE LINKE)
Titel: Gemeinsam gegen Sexismus
Fortlaufende. Nr.: 22-230

Eingangsdatum: 02.09.2026
Datum der Antwort: 11.09.2026

Das Bezirksamt Eimsbüttel beantwortet die Kleine Anfrage wie folgt:

Sachverhalt:

Auf der Bezirksversammlung am 26.03.2026 (Drucksache 22-1903) wurde beschlossen, dass das Bezirksamt Eimsbüttel dem Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ beitritt und dessen Angebote – insbesondere Informationsmaterialien, Veranstaltungen und Fortbildungsformate – innerhalb der Bezirksverwaltung bekannt macht sowie deren Nutzung fördert.

Im entsprechenden Antrag wurde die Bedeutung dieses Bündnisses und die Wichtigkeit der Thematik besonders hervorgehoben.

Auf die Entwicklung und Implementierung konkreter Maßnahmen - in Form eines Handlungskonzeptes bspw. - wurde ausdrücklich verzichtet.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

  1. Ist das Bezirksamt dem Bündnis inzwischen beigetreten?

Der erforderliche Registrierungsprozess zum Beitritt des Bezirksamts zum Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ wurde initiiert, die Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung erfolgt im Anschluss und steht derzeit noch aus.

  1. Welche konkreten Fortbildungs- und Personalentwicklungsformate wurden bereits implementiert oder sind als fester Bestandteil in Planung?

Allen Beschäftigten des Bezirksamts stehen umfangreiche zentrale Fortbildungsangebote u.a des Zentrums für Aus- und Fortbildung (ZAF) zur Verfügung. Diese beinhalten die Themenbereiche „Sexismus“ „Anti-Diskriminierung“ und „Diversity“.

  1. Wie wird sichergestellt, dass die Themen Sexismus und andere Diskriminierungsformen im Rahmen dieser Formate und im täglichen Verwaltungshandeln verankert und beachtet werden?

Das Bezirksamt misst den Themen Sexismus und anderen Diskriminierungsformen im täglichen Verwaltungshandeln sowie in allen Veranstaltungs- und Beteiligungsformaten eine hohe Bedeutung bei. Das Bezirksamt Eimsbüttel versteht Diskriminierungsschutz als Querschnittsaufgabe und setzt sich dafür ein, dass Sexismus und andere Diskriminierungsformen vermieden werden. Das Bezirksamt teilt in diesem Zusammenhang die Zielsetzungen der Hamburger Antidisikriminierungsstrategie vollumfänglich.

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