22-2270

Förderprogramm „Kultur macht stark“: Kulturelle Bildung in Eimsbüttel stärken

Beschlussempfehlung Ausschuss

Sachverhalt

Bisherige Beratungsfolge

am

TOP

Drs.-Nr.

Ergebnis

SchUBI (gem. Antrag der SPD- und GRÜNE-Fraktion)

09.06.2026

11.2

22-2232

Empfehlung einstimmig zugestimmt.

Das Bundesförderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wurde 2013 vom Bundesministerium für Bildung (BMBF) ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, die Teilhabechancen für junge Menschen, die in einer sozialen, finanziellen oder bildungs­bezogenen Risikolage aufwachsen, zu erhöhen. Zudem finden Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung ober einer Behinderung besondere Berücksichtigung. Für die dritte Förderphase, die Jahre 2023–2027, wurden vom BMBF bundesweit 50 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt. Es werden lokale Projekte gefördert – auch im Bezirk Eimsbüttel gab und gibt es eine nennenswerte Anzahl solch geförderter Projekte.

Derzeit läuft die Vorbereitungsphase für Projekte im Jahr 2027. Noch gibt es keine Auskunft dazu, ob und ggf. unter welchen Bedingungen das Programm in eine vierte Förderphase gehen wird. Sollte das Programm nicht weitergeführt werden, würden die Initiativen absehbar vermehrt Anträge für Förder- oder Sondermittel des Bezirks stellen – oder sie würden wegfallen.

Petitum/Beschluss

Das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ leistet einen wichtigen Bei­trag zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen auf lokaler Ebene. Entsprechend sollten relevante bezirkliche Akteure Kenntnis über aktuelle und perspektivische Förder­möglichkeiten für Eimsbüttel haben.

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die zuständige Koordinatorin der landes­arbeitsgemeinschaft kinder- und jugendkultur. e.V., Julia Römling in die nächste Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Integration (SchuBI) einzuladen, um über Fördermöglichkeiten sowie in Eimsbüttel geförderte Projekte zu berichten.

Die Ausschussmitglieder des Jugendhilfeausschusses (JHA), des Ausschusses für Haushalt, Kultur und Sport (HaKuS) und des Sozialraumausschusses (SR) sollen über die entsprechen­de Ausschusssitzung informiert werden.

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