Förderprogramm Kultur macht stark: Kulturelle Bildung in Eimsbüttel stärken
Letzte Beratung: 09.06.2026 Schule, Bildung und Integration Ö 11.2
Das Bundesförderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wurde 2013 vom Bundesministerium für Bildung (BMBF) ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, die Teilhabechancen für junge Menschen, die in einer sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolage aufwachsen, zu erhöhen. Zudem finden Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung ober einer Behinderung besondere Berücksichtigung. Für die dritte Förderphase, die Jahre 2023–2027, wurden vom BMBF bundesweit 50 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt. Es werden lokale Projekte gefördert – auch im Bezirk Eimsbüttel gab und gibt es eine nennenswerte Anzahl solch geförderter Projekte.
Derzeit läuft die Vorbereitungsphase für Projekte im Jahr 2027. Noch gibt es keine Auskunft dazu, ob und ggf. unter welchen Bedingungen das Programm in eine vierte Förderphase gehen wird. Sollte das Programm nicht weitergeführt werden, würden die Initiativen absehbar vermehrt Anträge für Förder- oder Sondermittel des Bezirks stellen – oder sie würden wegfallen.
:
Das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen auf lokaler Ebene. Entsprechend sollten relevante bezirkliche Akteure Kenntnis über aktuelle und perspektivische Fördermöglichkeiten für Eimsbüttel haben.
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die zuständige Koordinatorin der landesarbeitsgemeinschaft kinder- und jugendkultur. e.V., Julia Römling in die nächste Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Integration (SchuBI) einzuladen, um über Fördermöglichkeiten sowie in Eimsbüttel geförderte Projekte zu berichten.
Die Ausschussmitglieder des Jugendhilfeausschusses (JHA), des Ausschusses für Haushalt, Kultur und Sport (HaKuS) und des Sozialraumausschusses (SR) sollen über die entsprechende Ausschusssitzung informiert werden.
Christine Velmede, Rita Wolf und GRÜNE-Fraktion
Simone Gastl und SPD-Fraktion
keine
Keine Orte erkannt.
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.