Kleine Anfrage
der Babg. Bendt-Soetedjo, Scherhaufer und Fraktion der GRÜNEN
Im Kulturausschuss am 20.04.2026 wurde der aktuelle Stand zur Neugestaltung der seitlichen Wände der Bahnunterführung Alte Holstenstraße vorgestellt (Gestaltungskonzept WRS Architekten & Stadtplaner, 20.04.2026). Grundlage ist der RISE-Prozess mit dem Auftrag, Vorschläge zur optischen Aufwertung, künstlerischen Gestaltung und verkehrssicherheitsgerechten Beleuchtung zu entwickeln.
Nach dem Konzept ist eine vollflächige Verkleidung mit Edelstahl (Firma Fielitz, „Jungfernstieg"-Vorbild) vorgesehen; die drei vorgestellten Varianten unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Anbringung des Grundgesetzes (ohne Text / nur Art. 1 / gesamtes Grundgesetz auf beiden Wänden). Die bisherige Beleuchtung mit kreisförmigen Spotlights soll nicht fortgeführt und keine neue Beleuchtung vorgesehen werden; die Aufhellung des Raums wird von der Reflexion der Paneele erwartet. Nach Abstimmung mit der Deutschen Bahn wurde die gestaltete Fläche verkleinert (Länge von 32,70 m auf 24,70 m, geringere Höhe, ohne Einbindung der Haltestellenschilder und Fahrplanauskünfte); alle sechs Jahre ist ein kompletter Rückbau erforderlich.
Das Bezirksamt beantwortet die Anfrage wie folgt:
Antwort auf die Fragen 1-8: Der Kulturausschuss hat am 20.04.2026 unter Zuladung des Stadtentwickungsausschusses beschlossen, dass das Planungsbüro mit weiteren Konkretisierungen beauftragt wird. Die Fragen können daher jetzt noch nicht abschließend beantwortet werden. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.
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