Herr Bolaños Gonzálezbegrüßt Frau Peterals neue ständige Vertreterinfür die AFD-Fraktion und weist sie auf ihre Rechte und Pflichten, insbesondere die zur Verschwiegenheit, hin.
Es wurden keine Fragen eingereicht.
Der TOP mit der Drucksache 22-1714 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Herr Simon merkt an,in der Sache dieser Eingabe stünden sich Naturschutzbemühungen und private Agrarwirtschaftsinteressen gegenüber: Einerseits erbäte der Petent Maßnahmen, damit seine Felder nicht jährlich unter Wasser stünden, andererseits wolle man nach den Maßgaben eines nachhaltigen Naturschutzes handeln. Die Gräben, um die es sich in der Eingabe handele, seien innerhalb des Bezirksamtes derWasserwirtschaft im Fachamt Management des öffentlichen Raums zugehörig. Die betroffenen Felder des Petenten lägen nicht im Naturschutzgebiet, sondern grenzten an dieses an. Er schlage vor, für eine Begehung vor Ort Kontakt zum Petenten aufzunehmen.
Frau Werdung führt aus, sie sei vor Ort gewesen, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen.Jedes Frühjahr könne der Petent seine Felder nicht nutzen, da sie unter Wasser stünden. Die Problematik bestehe seit 15 Jahren und es habe noch keine Lösung gegeben. Sie schlage vor, das Amt möge weitere Schritte zugunsten des Petenten unternehmen.
Herr Dr. Glau äußert den Wunsch nach einem Runden Tisch, an dem die Interessen des Naturschutzes und die Interessen der Betreiber:innen überein gebracht würden. Seit Jahren existierten hier unterschiedliche Problematiken, die kleinteilig angegangen würden. Er plädiere dafür, die Problematik nun im Großen anzugehen.
Herr Andersen schlägt vor, den Vor-Ort-Termin des Amtes mit dem Petenten abzuwarten, den Petenten zur nächsten Ausschusssitzung einzuladen und in diesersämtliche Anträge und Eingaben dazu weiter zu beraten.
Der Vorschlag von Herrn Andersen wird einstimmig beschlossen.
Siehe Beratung zuTOP 3.
Der TOP mit dem als Tischvorlage vorliegenden Antrag (siehe Anlage) wird vor Eintritt in die Tagesordnung auf Bitten der Fraktion DIE LINKE neu aufgenommen.
Siehe Beratung zu TOP 3.
Herr Dr. Glau meldet Beratungsbedarf für die SPD-Fraktion an.
Anlagen
TOP 3.2 Anlage Tischvorlage Antrag LINKE Klövensteen (359 KB)
Einvernehmlich vertagt aus der Sitzung vom 16.12.2025.
Herr von Borries erklärt sich für diesen TOP als befangen und stellt den Kleingartenverein anhand einer Präsentation vor (siehe Anlage). Ergänzend berichtet er, dass auch Kinder aus der Umgebung in den Kleingartenverein einbezogen würden. So würden diese beispielsweise bei der Ernte unterstützen.
Herr Dr. Glauführt aus, es solle eigentlich Mittel für Kleingärten auf Landesebene geben. Deren Umsetzung sei aber nicht konkretisiert und sie stünden voraussichtlich erst in Jahren zur Verfügung. Die SPD-Fraktion stimme daher dem Antrag zu.
Herr Andersengibt zu bedenken, ob bei positiver Abstimmung ein Präjudiz zu befürchten sei und zukünftige Projekte, die eigentlich auf Senatsebene gefördert werden müssten, nun vom Bezirk finanziert werden müssten.
Der Ausschuss stimmt dem Antrag einstimmig bei Enthaltung der Fraktion GRÜNE zu.
Anlagen
TOP 4 Anlage Stromversorgung KGV Veermoor_geschwärzt (10798 KB)
Einvernehmlich vertagt aus der Sitzung vom 16.12.2025.
Herr Wesselkamp Holzer berichtet, die Mittel für diesen Antrag überstiegen die Mittel des investiven bezirklichen Förderfonds und seien beim Sanierungsfonds der Hamburgischen Bürgerschaft noch in Prüfung.
Der Ausschuss vertagt TOP 5 einvernehmlich auf die kommende Sitzung am 11.02.2026.
Einvernehmlich vertagt aus der Sitzung vom 16.12.2025.
Mehrere Ausschussmitglieder diverser Fraktionenkritisieren, dass sie den Antrag und das Verfahren dazu als nicht transparent erleben. Es gäbe nach wie vor keinen Mietvertrag des Bezirks mit dem Rockbüro Hamburg e.V. (Rockbüro) und auch der Zuwendungsantrag sei unvollständig sowie nicht vom Amt geprüft. Weiter sei nicht nachvollziehbar, weshalb das Rockbüro den Antrag zur Sanierung einer Liegenschaft im Eigentum des Bezirks stelle. Sowohl die Rolle der einzelnen involvierten Parteien sei nicht klar als auch, wer welche Mittel generiere. Im noch vom Amt vorzulegenden Mietvertrag müsse außerdem die Klausel zur Nutzung des Fischi Hauses durch Sprayer festgehalten werden. Sowohl Mietvertrag als auch Zuwendungsantrag müssten vor einer erneuten Beratung vollständig vorgelegt werden.
Herr Ridders erklärt, die Bezirksamtsleitung habe dieses Vorgehen so entschieden. Da das Rockbüro die Liegenschaft zukünftig nutze, solle dieses die Instandsetzung begleiten, auch, damit es entsprechend der zukünftigen Nutzungsanforderungen hergestellt werde. Ähnliche Konstellationen gäbe es in anderen Bezirken, die hier als Vorbild dienen könnten.
Der Ausschuss vertagt TOP 6 einvernehmlich, bis der benötigte Mietvertrag und der vollständige und geprüfte Zuwendungsantrag vorliegen.
Beratungsbedarf der CDU-Fraktion vom 16.12.2025.
Eine Vertretung des Denkmalvereins Hamburg e.V. meldet sich aus dem Publikum zu Wort und spricht sich für eine möglichst zeitnahe Sanierung der historischen Zaunanlage des Wohlersparks aus. Der Zaun sei der ältestes Zaun Hamburgs und der zweitschönste in einem der beliebtesten Parks der Stadt innerhalb eines hoch verdichteten Stadtteils. Er müsse gepflegt und geschützt werden. Die Mittel für den hier vorliegenden Antrag stammten von der Behörde für Umwelt, Klima,Energie- und Agrarwirtschaft und würde an diese zurückgehen, wenn sie nicht für diesen Zaun verwendet würden.
Frau Wormsbächer sieht in der Sanierung eine Verschwendung wertvoller Steuergelder, die andernorts bessere Verwendung fänden.
Mehrere Ausschussmitglieder diverser Fraktionenbefürworten die Maßnahme. Die Investition sei gut angebracht und der Stadtteil habe sich den Erhalt dieses viel und gerne genutzten Gartendenkmals verdient, nachdem er bereits wegen dem Abriss der benachbarten Sternbrücke leide. Der alte Friedhof sei in seiner Nutzung als Park samt Zaunanlage identitätsstiftend für Ort und Bewohnerschaft. Denkmalschutz sei bedauerlicherweise kostspielig, aber lohnend. Die Zaunanlage anstelle einer Sanierung verkommen zu lassen, sei keine Alternative.
Herr Herrmann ergänzt, würde die Sanierung wie in der Maßnahme beschrieben nicht stattfinden, würden mittel- bis langfristig Mittel des Bezirks zur Instandsetzung aufgewendet werden.
Der Ausschuss stimmt der Maßnahme bei einer Gegenstimme der CDU-Fraktion mehrheitlich zu.
Der TOP mit der Drucksache 22-1717 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Frau Werdung stellt den Antrag vor und sieht ihn als Ergänzung zur Eingabe 21-3653 „Neue Bäume im öffentlichen Raum von Lurup pflanzen“. (Anlage).
Frau von Ehren unterstützt den Antrag und möchte ihn gerne ergänzt sehen um einen Punkt, der das Amt verpflichte, die bisher getätigten Nachpflanzungen zu überprüfen und ggf. die pflanzenden Unternehmen in Haftung nehme. Bedauerlicherweise seien viele Nachpflanzungen vertrocknet.
Herr Herrmann erklärt, es gäbe mit mehreren Unternehmen ein Vertragsverhältnis, in dem die Pflanzung, deren dreijährige Pflege und ggf. Nachpflanzung vorgesehen sei. Einige der Vertragsfirmen meldeten von sich aus abgestorbene Bäume.
Herr Andersen meldet für die Fraktion GRÜNE Beratungsbedarf an.
Anlagen
TOP 8 Anlage (1232 KB)
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Angemeldet von der Fraktion GRÜNE.
Herr Andersen erkundigt sich, ob die anstehende Erneuerung der Straße mit dem Bau des Amphibientunnels verbunden werden könne, um Baukosten und Aufwand zu verringern.
Herr Herrmann berichtet, dass die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft sich gegen eine Finanzierung des Tunnels ausgesprochen habe. Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende sei hierzu angefragt, es liege aber noch keine Rückmeldung vor. Er werde sich mit den Kolleg:innen in Verbindung setzen, um eine Verknüpfung der Maßnahmen zu erörtern.
[Nachtrag des Amtes zu Protokoll:
Die Sanierung der Asphaltdecke in der Holztwiete soll noch 2026 erfolgen. Eine Kombination der Maßnahmen ist nicht sinnvoll.]
Eine Person aus dem Publikum merkt an, dass hierzuzwei Eingaben im Mobilitätsausschuss vorliegen würden. Für die Befahrung der Holztwiete mit zwei Buslinien sei die Traglast der Straße nicht ausgelegt.
Herr Bolaños González weist darauf hin, dass die Sachlage im Mobilitätsausschuss in der Sitzung am 19.01.2026 besprochen werde und der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport zu diesem TOP hinzugeladen sei.
Auf Nachfrage von Herrn Bolaños González erläutert Herr Stehnke, dass es noch keine Neuigkeiten zur Sporthalle Glückstädter Weg gebe und er auf Rückmeldung hierzu von der Gebäudemanagement Hamburg GmbH warte.
Der Ausschuss nimmt die Beschlussempfehlung des Amtes mehrheitlich bei Ablehnung der Fraktion DIE LINKE an.
[Nachtrag zu Protokoll:
Die Vorabfrage der Fraktion DIE LINKE
„Zu 05901/2025: Um welche Hausnummer handelt es sich bei Grot Sahl und um welches Bauvorhaben?“
wurde durch das Amt wie folgt beantwortet:
„Die Belegenheit hat derzeit noch keine Hausnummer, deshalb wird der Vorgang unter
Grot Sahl o.Nr
Baublock 227-047
Flurstück 238 in der Gemarkung: Rissen geführt.
In der Drucksache wird die naturschutzrechtliche Entscheidung dokumentiert, die im Rahmen der Beteiligung am bauaufsichtlichen Verfahren, Baugenehmigungsverfahren nach § 61 HBauO zum Vorhaben
>>Neubau einer Wohnanlage mit 77 Wohneinheiten bestehend aus Wohnhäusern mit zwei Wohneinheiten und Reihenhäusern als Ersatz für die bestehende Anlage<<
erfolgt ist.“]
Die Drucksache wird auf Wunsch von Herrn Andersen in die kommende Sitzung am 11.02.2026 vertagt und dort als ordentlicher TOP beraten.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Herr Bolaños González zeigt sich verärgert, dass das Amt hier einer Entscheidung des Hauptausschusses stellvertretend für die Bezirksversammlung nicht gefolgt sei. Die Bezirksversammlung habe hierzu lange, ausführlich und differenziert beraten und sich um einen ebensolchen Beschluss bemüht, der eine langfristige und jahrelange Wirkung erziele. Er bitte das Amt, zur nächsten Ausschusssitzung zu erklären, warum der Beschluss nicht umgesetzt worden sei.
Die Drucksache wird in die kommende Sitzung am 11.02.2026 vertagt und als ordentlicher TOP beraten.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Herr Ridders führt aus, dass der Winterdienst das Amt sehr auslaste. Der Hauptfriedhof habe wieder geöffnet werden können, jedoch sei das Wildgehege Klövensteen nach wie vor stark beeinträchtigt. So seien noch viele abgebrochene Äste in den Baumkronen zu finden (siehe Anlage). Die Wegeaufsicht sei im sog. Winterdienst und spreche Grundeigentümer:innen auf Versäumnisse der Wegeräumung an, mahne und kontrolliere. Dabei seien überwiegend gute Erfahrungen gemacht worden. Für die Räumung seien die Anlieger verantwortlich.
[Nachtrag des Amtes zu Protokoll:
Der Hauptfriedhof musste wegen Schäden durch den Schneefall für den allgemeinen Betrieb wieder gesperrt werden. Geplante Beisetzungen werden weiterhin auf gesicherten Wegen durchgeführt.]