Planungen zum Elbwanderweg – Sanierung (Unterhaltungsmaßnahme) der Wegeabschnitte Hans-Leip-Ufer II und Elbuferwanderweg östlich des Hirschparks Beschlussempfehlung des Amtes
Letzte Beratung: 11.11.2026 Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport Ö 6
Hans-Leip-Ufer II
Sanierung des rund 420 m langen Wegeabschnitts ab Ringelnatztreppe in westlicher Richtung. Der vorhandene wassergebundene Weg soll innerhalb der bestehenden Trasse in Asphaltbauweise erneuert werden. Vorgesehen sind eine Regelbreite von 5 Meter, wegbegleitende Funktionsstreifen in Naturstein, Baumpflanzungen sowie neue Ausstattungselemente, insbesondere Bänke. Im Zuge der Maßnahme werden zudem die aufgrund der Verlagerung eines Radarturms erforderlichen Leitungsarbeiten der Hamburg Port Authority (HPA) in die Projektumsetzung integriert.
Elbuferwanderweg östlich des Hirschparks
Sanierung des rund 400 m langen Wegeabschnitts ab dem Restaurant Dill Sin Döns in westlicher Richtung. Der bestehende wassergebundene Weg soll analog zum Hans-Leip-Ufer in Asphaltbauweise mit Naturstein-Funktionsstreifen hergestellt werden. Ergänzend sind Baumpflanzungen, neue Bänke, die Sanierung von Mauern sowie auf einer anschließenden Länge von etwa 180 m weitere Maßnahmen zur Ausstattungserneuerung und Begrünung vorgesehen.
Die Maßnahmen werden als Unterhaltungsmaßnahmen aus Sondermitteln der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende im Programm „Infrastrukturverbesserungen in Grün und Landschaft“ finanziert. Die Rahmenzuweisung Unterhaltung wird dadurch entlastet. Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der haushaltsrechtlichen und fachlichen Voraussetzungen.
Die Wegeabschnitte des Elbwanderwegs sind aufgrund regelmäßig auftretender Hochwasserereignisse und einer intensiven Nutzung wiederkehrend erheblichen Schäden ausgesetzt. Insbesondere wassergebundene Wegedecken werden durch Überflutungen beeinträchtigt. Dies führt zu einem erhöhten Pflege- und Instandsetzungsaufwand, der bislang wiederkehrend aus den begrenzten Unterhaltungsmitteln finanziert werden musste.
Durch den Ausbau in Asphaltbauweise sollen die Wege dauerhaft widerstandsfähiger gegenüber Hochwasser und Nutzung werden. Die vorhandenen Tragschichten sollen dabei grundsätzlich erhalten bleiben. Die Maßnahmen beschränken sich auf die Erneuerung der Oberflächen innerhalb der bestehenden Wegetrassen und stellen damit Unterhaltungsmaßnahmen dar.
Das vorgesehene Gestaltungsprinzip orientiert sich an den bereits im Jahr 2023 umgesetzten Sanierungsabschnitten am Hans-Leip-Ufer in Richtung Osten ab Teufelsbrück. Dort wurden zuvor wassergebundene Wege ebenfalls in Asphaltbauweise mit einer Regelbreite von 5 Metern, Naturstein-Nebenflächen, neuer Ausstattung und Baumpflanzungen ausgebaut. Die seinerzeitigen Planungen waren dem Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport vorgestellt (Drucksache 21-3326) und von diesem in seiner Sitzung am 06.09.2022 einstimmig beschlossen worden.
Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport wird um Zustimmung gebeten.
Lageplan und Fotos Positivbeispiel Teufelsbrück
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