21-2574

Ladestationen für Elektrofahrräder und Elektroautos in Altona ausbauen! Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung von 30.09.2021

Mitteilungsdrucksache öffentlich

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
TOP
06.12.2021
Ö 11.3
06.12.2021
Ö 10.3
25.11.2021
Sachverhalt

Die Bezirksversammlung Altona hat in ihrer Sitzung vom 30.09.2021 anliegende Drucksache 21-2364B beschlossen.

 

Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) hat mit Schreiben vom 19.11.2021 wie folgt Stellung genommen:

 

Zu a:

Durch den Ausbau der Bike+Ride-Angebote im Zuge der Umsetzung des stadtweiten Bike+Ride-Entwicklungskonzepts (Drs. 20/14485) soll auch die Elektromobilität mit Pedelecs oder E-Bikes gefördert werden. An größeren Standorten sind zum Beispiel Mietschließfächer mit Steckdosen zum Aufladen von Fahrrad-Akkus vorgesehen. Umgesetzt ist dies zum Beispiel an der Haltestelle S-Othmarschen, Zugang Jeppweg. Aufgrund der Diebstahlgefahr ist davon auszugehen, dass Pedelec- und E-Bike-Nutzende ihren Akku in einem gesicherten Rahmen laden möchten, weshalb auf frei zugängliche Stromanschlüsse verzichtet wird. Im Rahmen der für 2022 anstehenden Fortschreibung des B+R-Entwicklungskonzeptes soll auf Basis der bisherigen Erfahrungen, der aktuellen Entwicklungen sowie der Bedürfnisse der Nutzenden geprüft werden, inwiefern Anpassungen des Angebots geboten sind.

 

Zu b-d:

Aktuell gibt es in Hamburg E-Ladesäulen auf den P+R-Anlagen Berne, Klein Flottbek, Lattenkamp, Nettelnburg (Nord), Neugraben, Poppenbüttel (Parkhaus) und Veddel.

Die Ausweitung dieses Angebotes ist grundsätzlich vorgesehen.

 

Zu e-h:

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrräder muss berücksichtigt werden, dass die meisten Nutzenden ihren Akku zu Hause laden. Aufgrund der mittlerweile großen Akku-Reichweiten wird nur ein begrenzter Bedarf zum Laden im öffentlichen Raum gesehen, zumal wenn an Orten wie z. B. dem Altonaer Balkon die Standzeiten eher kurz sind und daher nur eine eingeschränkte  Möglichkeit zum Laden bestünde. Potenzial wird vor allem an Verknüpfungspunkten mit dem Öffentlichen Verkehr gesehen, weshalb dort schrittweise Angebote eingerichtet oder geprüft werden (siehe Antwort zu a). Hierzu werden auch die unter h) genannten Bahnhöfe gehören. Die Einrichtung von Angeboten an den ebenfalls genannten Fähranlegern wird im Rahmen der Fortschreibung des Bike+Ride-Entwicklungskonzepts geprüft.

 

Im Umfeld touristischer Radfernwege (wie z. B. dem Elberadweg) wird ein erhöhter Bedarf im Freizeitverkehr gesehen. Lademöglichkeiten werden dort bereits durch Private als ergänzender Service angeboten. Es wird grundsätzlich kein Bedarf nach öffentlichen Investitionszuschüssen gesehen.

 

Petitum/Beschluss

:

Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.

 

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