Alte Steine, neue Wege – Wiederverwendung von Pflastersteinen und Baumaterialien im Altonaer Straßenbau stärken Antrag der SPD-Fraktion
Letzte Beratung: 22.10.2026 Bezirksversammlung Ö 8.4
Altonas Straßen und Plätze erzählen von der Geschichte seiner Stadtteile. Historisches Kopfsteinpflaster und Natursteinborde prägen vertraute Straßenbilder und machen Altona unverwechselbar. Wenn wir unsere Straßen sicherer und lebenswerter gestalten und Barrieren abbauen, sollen gut erhaltene Materialien auch künftig ihren Platz im öffentlichen Raum finden. Ihre Wiederverwendung verbindet den Erhalt gewachsener Stadtbilder mit einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.
Das Bezirksamt leistet hierzu bereits einen Beitrag. In der Mitteilungsdrucksache 21-4506.1 wird erläutert, dass geeignete Natursteinmaterialien und Ausstattungselemente auf dem Bauhof im Schulgartenweg eingelagert und bei passenden Neu- oder Umbaumaßnahmen erneut eingesetzt werden. Eine Erweiterung dieser Praxis bewertet das Amt grundsätzlich positiv. Zugleich verweist es auf die dafür erforderlichen zusätzlichen Flächen, den Bewirtschaftungsaufwand und die notwendige Abstimmung mit weiteren öffentlichen Akteuren.
Auch bei „freiRaum Ottensen“ ist die Wiederverwendung vorhandenen Kopfsteinpflasters bereits Bestandteil der Planung. In denkmalgeschützten Abschnitten sollen die Steine aufgenommen, außerhalb der Baustelle geschnitten und anschließend wieder eingebaut werden. Auf diesen Erfahrungen sollte nun aufgebaut werden, um eine stetige Wiederverwendung auch über einzelne Baumaßnahmen hinaus zu stärken.
Vor diesem Hintergrund wird das Bezirksamt Altona gemäß § 19 BezVG gebeten,
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) wird gemäß § 27 BezVG gebeten,
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
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