Protokoll
Sitzung des Planungsausschusses vom 21.04.2026

Ö 1

Eröffnung der Sitzung

Frau Riebe eröffnet die Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und legt die Tagesordnung im vorgelegten Umfang fest.

Ö 2

Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und Öffentliche Fragestunde 1. Teil

Keine Wortmeldungen.

Ö 3

Genehmigung der Niederschrift

Entfällt.

Ö 4

Referentenvorträge

Ö 4.1 - 22-3419

Bauvorhaben Wandsbeker Chaussee / Ecke Brauhausstraße - Information zur Planungsabsicht

Zu diesem Tagesordnungspunkt sind Herr Dr. Pfirschingvon der Studentkompanie sowie Herr Kettlervom ArchitektenbüroLAKET Architektenanwesend.

 

Herr Kettlerstellt anhand einer Präsentation die Planungsabsicht für die Grundstücke Wandsbeker Chaussee 325-329 / Brauhausstraße 5 vor.

Die Präsentation liegt der Niederschrift bei.

 

Im Rahmen der sich anschließenden Fragerunde werden folgende Themen aufgegriffen:

 

-          aktuelle Grundeigentumsverhältnisse

-          voraus. Baubeginn

-          Anteil des sozial geförderten Wohnungsbaus (mind. 35% der Wohnungen)

-          Stellplatzbedarf für Fahrräder und PKWs – je etwa die Hälfte von 60 TGa-Stellplätzen für Gewerbe bzw. Wohnnutzung, sowie mögliche Anmietung für die PKW-Stellplätze im Parkhaus des nahegelegenen Einkaufszentrums W1

-          Mobilitätskonzept / evtl. Integration von Carsharing-Angeboten

-          flexible Gestaltung der Gewerbeflächen zur Anpassung an unterschiedliche Nutzungsanforderungen

-          voraus. Hotelklasse (**+ / ***)

-          voraus. Planung der Radverkehrsführung entlang der Gebäude

 

Herr Wasner lobt die vorgestellte Planung als städtebaulich und architektonisch sehr gelungen. Besonders hervorzuheben sei der innovative und vielfältige Nutzungsmix sowie die ansprechende Gestaltung der Außenfassade, die sich nach seiner Einschätzung harmonisch in das Umfeld einfügen werde. Er bedankt sich und versichert, dass sich die Koalition für eine erfolgreiche Umsetzung einsetzen werde.

 

Herr Buse bewertet die vorgestellte Planung und die damit beabsichtigte Aufwertung der für Wandsbek zentralen Fläche äußerst positiv. Angesichts der derzeit wenig ansprechenden Bestandsbebauung erachte er eine zeitnahe Neugestaltung als wünschenswert, um die städtebauliche Attraktivität Wandsbeks nachhaltig zu verbessern. Er rät dazu, die Gewerbeflächen möglichst flexibel zu gestalten, um potenziell eine Umnutzung der Flächen für verschiedene gewerbliche Zwecke zu ermöglichen.

 

Herr Schweim schließt sich den lobenden Worten von Herrn Wasner an. Im Hinblick auf die Rückseite der Bebauung zur Bahn – wo derzeit der Fluchtweg geplant ist – wäre u.U. darüber nachzudenken, wie angesichts der zentralen Lage und der Zugänglichkeit einer unerwünschten Nutzung des Raumes vorgebeugt werden könne. Außerdem gibt er zu bedenken, dass mit der guten Autobahnanbindung mutmaßlich ein hoher Stellplatzbedarf einhergehe und die Vorhaltung entsprechender Kapazitäten dauerhaft sicherzustellen sei.

 

Frau Wolff bedankt sich für die aus ihrer Sicht gelungene Planung. Es sei sinnvoll, vorhandene und verfügbare Stellplatzkapazitäten in Neubauprojekte zu integrieren, um den steigenden Anforderungen der urbanen Verdichtung gerecht zu werden. Zudem würdigt sie, dass die gesellschaftlichen Veränderungen im Bezirk, insbesondere der zunehmende Bedarf an Wohnraum für Ein-Personen-Haushalte, angemessen berücksichtigt worden seien.

 

Frau Wagner bittet darum, im Rahmen des zu erarbeitenden Mobilitätskonzepts sowohl Carsharing-Angebote als auch eine ausreichende Anzahl an Fahrradstellplätzen zu integrieren.

 

Herr Behrens bewertet die Planung insgesamt positiv, weist jedoch darauf hin, dass diese Bauweise nicht als genereller Maßstab für weitere Projekte in der Brauhausstraße dienen sollte, weil dies aus seiner Sicht negative Auswirkungen auf die Aufenthaltsqualität hätte. Er äußert zudem die Sorge, dass die Konzentration auf Ein-Personen-Haushalte zu einer zu homogenen, einseitigen Bewohnerstruktur führen könnte, was dem Ziel einer sozialen Durchmischung entgegenstehen würde. Darüber hinaus rät er dazu, möglichst viele Wohnungen gemäß der Förderrichtlinien herzurichten und für den geförderten Wohnungsbau vorzusehen.

 

 

Ergebnis:

 

Der Planungsausschuss nimmt Kenntnis.

Ö 5

Bebauungsplanverfahren

Ö 5.1 - 22-3420

Vorhabenbezogenes Bebauungsplanverfahren Wandsbek 89 - Brauhausstraße - Einstellung des Bebauungsplanverfahrens Wandsbek 74 - Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens - Öffentliche Plandiskussion am 03.06.2026

Frau Nocella stellt die Vorlage vor.

 

 

Ergebnis:

 

Der Planungsausschuss stimmt der Einstellung des Bebauungsplanverfahrens Wandsbek 74 und der Einleitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens Wandsbek 89 sowie der Durchführung einer öffentlichen Plandiskussion am 03.06.2026 einstimmig zu.

Ö 6

Sonstige Planungen und Vorhaben

Ö 6.1 - 22-3418

Bericht zum Umsetzungsstand noch nicht abgeschlossener Ausgleichsmaßnahmen

Frau Täufererläutert die Vorlage.

 

 

Ergebnis:

 

Der Planungsausschuss nimmt Kenntnis.

Ö 7

Verschiedenes

Integrierte Stadtteilentwicklung 2026

 

Frau Riebe informiert über die kürzlich erfolgte Veröffentlichung des von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) herausgegebenen Newsletters.(Link:https://www.hamburg.de/resource/blob/1162836/6939cfd8da1b0521c238ded77edbfe16/h-d-p-ausg23-data.pdf)

 

Ö 8

Feststellung der umweltrelevanten Themen zur Überweisung in den Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz

Der Planungsausschuss stuft den TOP 6.1 / Drs.-Nr. 22-3418 als umweltrelevantes Thema ein und überweist ihn zur Kenntnis in den Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz.

Ö 9

Feststellung der jugendhilferelevanten Themen zur Überweisung in den Jugendhilfeausschuss

Es werden keine jugendhilferelevanten Themen zur Überweisung in den Jugendhilfeausschuss festgestellt.

Ö 10

Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und Öffentliche Fragestunde 2. Teil

Keine Wortmeldungen.