Verkehrssituation in der Straße Trilluper Weg Eingabe
Letzte Beratung: 28.09.2026 Hauptausschuss Ö 4.21
Der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung liegt folgende Eingabe vor:
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit bitte ich um die Überprüfung der Verkehrssituation in der Straße Trilluper Weg in Duvenstedt sowie um die Durchführung eines Ortstermins. Beim Einfahren vom Duvenstedter Damm in die Straße Trilluper Weg sind auf der rechten Fahrbahnseite zwischen den Hausnummern 4 und 40 regelmäßig Fahrzeuge abgestellt. Lediglich die Grundstückszufahrten bleiben frei. Aufgrund der durchgängigen Parkreihe ist die verbleibende Fahrbahnbreite für den Begegnungsverkehr oftmals nicht ausreichend. Besonders problematisch ist, dass es sich um eine Tempo-30-Zone handelt und die Straße zudem als Schulweg von zahlreichen Kindern genutzt wird. Durch die eingeschränkten Sicht- und Ausweichmöglichkeiten entstehen insbesondere zu den Bring- und Holzeiten erhöhte Gefahrenpotenziale für Fußgänger und Radfahrer.
Darüber hinaus ist festzustellen, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h von vielen Verkehrsteilnehmern regelmäßig nicht eingehalten wird. Durch die beengten Verkehrsverhältnisse, den Begegnungsverkehr sowie die Nutzung des Trilluper Wegg´s als Schul- und Kitaweg erhöht dies das Sicherheitsrisiko zusätzlich. Nach meiner Wahrnehmung wird der Trilluper Weg zunehmend als Durchgangs- bzw. Ausweichstrecke genutzt. Das hierdurch erhöhte Verkehrsaufkommen führt insbesondere für Kinder auf dem Schulweg zu einer zusätzlichen Gefährdung.
Bei Gegenverkehr kommt es regelmäßig zu Behinderungen, da Fahrzeuge anhalten oder zurücksetzen müssen, um das Passieren zu ermöglichen. Dies beeinträchtigt nicht nur den Verkehrsfluss, sondern kann auch die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die verbleibende Fahrbahnbreite den Anforderungen an die sichere Nutzung durch Anwohner, Versorgungsfahrzeuge sowie Einsatz- und Rettungsdienste ausreichend gerecht wird.
Aus meiner Sicht sollte geprüft werden, ob durch verkehrsrechtliche Maßnahmen eine Verbesserung der Situation erreicht werden kann. Denkbar wären beispielsweise die Einrichtung einzelner Halteverbotsbereiche zur Schaffung von Ausweichstellen, eine Neuordnung der Parkplatzsituation durch Parkflächen sowie Geschwindigkeitskontrollen zur Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Darüber hinaus könnte geprüft werden, ob die Einführung einer Einbahnstraßenregelung geeignet wäre, die Verkehrssituation zu entschärfen, den Begegnungsverkehr zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Welche Maßnahmen im Einzelnen geeignet und umsetzbar sind, sollte im Rahmen einer Ortsbesichtigung fachlich bewertet werden. Da die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort für eine sachgerechte Beurteilung entscheidend sind, bitte ich um einen gemeinsamen Ortstermin mit den zuständigen Mitarbeitenden des Bezirksamtes. Im Rahmen einer Ortsbesichtigung könnten die örtlichen Verhältnisse bewertet und mögliche Lösungsansätze erörtert werden.
Für eine Rückmeldung sowie einen Terminvorschlag danke ich Ihnen im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Keine Anlage/n
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