21-3992

Geplanter Umbau des Berner Heerwegs Eingabe

Eingabe

Letzte Beratung: 21.04.2022 Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft Ö 6.1.1

Sachverhalt

- Der Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft be-handelte die Thematik in seiner Sitzung am 21.10.2021. Er vertagte die Drucksachen 21-4073, 21-4081, 21-4060 und 21-3992 mehrheitlich auf die nächste Sitzung, bei Gegenstimmen der CDU-Fraktion.

- Der Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft vertagte die Drucksachen 21-4073, 21-3992, 21-4060, 21-4245, 21-4247, 21-4271, 21-4081, 21-4465 und 21-4551 in seiner Sitzung am 17.02.2022 mehrheitlich, bei Gegenstimmen der Fraktionen AfD und FDP.

Folgende Eingabe liegt der Geschäfsstelle vor:

Sehr geehrte Damen und Herren,

den Beitrag zu dem o.g. Thema im Hamburger Wochenblatt nehme ich zum Anlass, zusätzlich zu meiner bereits erfolgten Online-Befragung nochmals darauf hinzuweisen, dass aus meiner und m.E. auch monetärer und praktischer Sichtweise (dies allerdings ohne Hintergrundinformationen) der Berner Heerweg wie bisher vierspurig befahrbar bleiben muss und ein von der Fahrbahn abgegrenzter Radfahrweg – wie bisher auch – erhalten bleibt. Ich spreche mich also für die Variante A aus.

Der Berner Heerweg ist eine viel befahrene Straße und die jetzt schon vorhandenen Staus würden sich bei einer zweispurigen Straßenführung erheblich ausweiten, die Abgaswerte würden steigen und die Lebensqualität sinken. Für die Radfahrer wäre es eine große Zumutung, wenn nicht gesundheitsschädlich, den Radfahrweg bei einer jeweils einspurigen Straßenführung zu nutzen aufgrund des hohen Abgasaufkommens, der durch die Staubildungen entstehen wird. Des Weiteren wird sich der Autoverkehr dann wohl in erheblichem Ausmaß in den umliegenden Anliegerstraßen bewegen

Eine Umbaumaßnahme in so großem Ausmaß, wie es die Varianten B bis E vorsehen, würde wohl ab 2024 erhebliche Verkehrsbehinderungen und Staus über einen langen Zeitraum nach sich ziehen.

Eine größere Anzahl von Radfahrern ist mir in über 20 Jahren, die ich den Berner Heerweg nutze, nicht aufgefallen. Wurde das Rad-Verkehrsaufkommen entlang des Berner Heerwegs einmal geprüft?

Fazit:

Die vierspurige Straße ist vorhanden. Sie ist vor kurzem – wenn auch nur mit einer Deckschicht – erneuert worden. Der Radfahrweg ist bereits in ganzer Länge für beide Fahrtrichtungen vorhanden. Er müsste allerdings an vielen Punkten saniert und repariert werden (fehlende Steine, uneben, Schlaglöcher). Eine Abgrenzung zur Fahrbahn ist bereits vorhanden.

Aus meiner Sicht spricht alles für die Beibehaltung der jetzigen Streckenführung des Berner Heerwegs mit einer Sanierung des Radweges. Kosten und Zeit für die vorgeschlagenen Varianten B bis E wären aus meiner Sicht verschwendete Steuergelder.

Der Berner Heerweg ist für das Veloroutennetz seit Jahren mit den Radfahrwegen für beide Fahrtrichtungen bestens gerüstet und es bedarf keiner Neuüberlegung der Straßen- /Radfahrwegführung. Nur die Radwege müssen saniert werden.

Vielen Dank

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Berner Heerweg

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