Fahrbahnerneuerung am ZOB Wandsbek Markt Kleine Anfrage vom 14.07.2026
Nach Angaben des Bezirksamts Wandsbek muss der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) Wandsbek Markt aufgrund eines schadhaften Fahrbahnbelags in der Zeit vom 13. bis 17. Juli 2026 vollständig gesperrt werden. Während der Bauarbeiten werden die Haltestellen von insgesamt 17 Buslinien in die umliegenden Straßen verlegt. Der ZOB Wandsbek Markt zählt zu den bedeutendsten Busverkehrsknotenpunkten Hamburgs und wird werktäglich von mehreren zehntausend Fahrgästen genutzt.
Dies vorausgeschickt fragen wir:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 22.07.2026
Bezirksamt Wandsbek:
2004 wurde der Fahrbahnbelag im Rahmen der Modernisierung des Busbahnhofes hergestellt.
Bezirksamt Wandsbek:
2004.
Bezirksamt Wandsbek:
Im Jahr 2020 wurden Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke durchgeführt. Dabei wurden Risse und Ausbrüche mit einer speziellen Füllmasse repariert. Hierfür sind Kosten in Höhe von 2.076 Euro entstanden. Die Schlaglöcher, sowohl die neuen als auch die wiederkehrenden, wurden in regelmäßigen Abständen mit Kaltasphalt repariert. Dies erfolgte intern durch den Bauhof des Bezirksamtes, weshalb eine genaue Kostenaufstellung nicht möglich ist.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Fahrbahndecke wies durchgehend Schlaglöcher entlang des Wasserlaufs auf, sowie an der Kante zur Betonfläche, auf der die Busse halten. Des Weiteren war die Fahrbahndecke in Kurvenbereichen stark beschädigt. Mit weiteren provisorischen Maßnahmen war die Verkehrssicherheit nicht mehr zu gewährleisten.
Bezirksamt Wandsbek:
Ausbrüche und Schlaglöcher waren bereits im Jahr 2020 vorhanden, konnten jedoch provisorisch beseitigt werden. In den letzten zwei Jahren kam es immer häufiger zu Ausbrüchen und immer größeren Schadstellen.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Entscheidung über eine komplette Sanierung der Fahrbahndecke wurde Anfang 2026 getroffen.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Fahrbahn ist aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens durch die Busse starken Belastungen ausgesetzt.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf ca. 100.000 Euro netto.
Bezirksamt Wandsbek:
Das Bauvorhaben wird aus Unterhaltungsmitteln finanziert.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Nutzungsdauer von Asphalt variiert je nach Verkehrsbelastung und Belagstyp. Stark beanspruchte Straßen, wie in diesem Fall der Busbahnhof, werden für eine Nutzungsdauer von etwa 20 Jahren ausgelegt.
Bezirksamt Wandsbek:
Ja.
Bezirksamt Wandsbek:
Ja, es wurden im Vorfeld Alternativen geprüft, beispielsweise nur Teilbereiche am Wochenende zu sanieren. Aufgrund der zahlreichen Schäden im gesamten Fahrbahnbereich wurde eine Teilsanierung jedoch als nicht zielführend erachtet. Alternativen wie Kaltasphalt bzw. Verfüllmasse werden nach kurzer Zeit durch die starke Belastung der Busse wieder beschädigt und stellen auch keine nachhaltige Alternative dar.
Bezirksamt Wandsbek:
Um den Verkehr bzw. die Frequentierung durch Nutzer der Buslinien zu reduzieren, wurde entschieden, die Arbeiten in die Sommerferien zu legen.
Bezirksamt Wandsbek:
Im Vorfeld wurden in Abstimmung mit der Hochbahn naheliegende Ersatzbushaltestellen geschaffen, dabei wurde darauf geachtet, den Individualverkehr weiterhin aufrecht zu erhalten. Alle verkehrlichen Maßnahmen sind mit dem zuständigen Polizeikommissariat als Straßenverkehrsbehörde und der Baustellenkoordination abgestimmt.
Bezirksamt Wandsbek:
Generell befindet sich der Busbahnhof in einem guten Zustand. Derzeit sind keine weiteren größeren Sanierungsmaßnahmen geplant.
Bezirksamt Wandsbek zu den Fragen 16 bis 18:
Das Bezirksamt Wandsbek meldet Fehlanzeige und verweist auf die BVM.
keine Anlage/n
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.
Die Themen werden automatisch anhand von Stichworten, Ausschüssen und Orten zugeordnet und können daher unvollständig oder falsch sein.