Letzte Beratung: 03.11.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 29
CoSynHealth (Konflikte und Synergien zwischen Szenarien für CO2-neutrale und gesunde Städte) ist eine vom BMFTR geförderte Nachwuchsgruppe im Rahmen des Förderschwerpunkts zu „Globaler Wandel: Klima, Umwelt und Gesundheit“, welche am Climate Service Center Germany (GERICS) angesiedelt ist (https://ms.hereon.de/cosyn/index.php.de). Im Rahmen dieser Gruppe wurden im Bezirk Altona innerhalb eines Quartiers Workshops durchgeführt, in welchen auch Anwohnende sich in die nachhaltige Quartiersentwicklung einbringen konnten. Die Ergebnisse wurden im Klimaanpassungskonzept „COOL Altona“ berücksichtigt.
Es wurden insgesamt drei Workshops durchgeführt, an welchen, neben Anwohner*innen, auch Vertreter*innen der politischen Parteien, sowie Mitarbeiter*innen der Verwaltung und Wissenschaftler*innen teilgenommen haben. Im ersten Workshop wurden die Teilnehmer*innen gebeten aus ihrer Perspektive zu sagen, was für Klimaanpassungsmaßnahmen sie für besonders wichtig halten. Im Zweiten wurden sie gebeten sich in das Jahr 2050 zu versetzen und aus dieser Perspektive einzuschätzen welchen Maßnahmen besonders wichtig sind. Im Dritten wurde versucht die Ergebnisse beider Workshops zusammen zu führen.
Auch in Harburg gibt es Quartiere, die für ein solches Projekt theoretisch in Frage kämen, wie etwa das Schippseequartier. Gleichwohl gibt es bereits bestehende Konzepte, oder solche, die sich in Entwicklung befinden, wie eben das Klimaanpassungskonzept, den Hitzeaktionsplan und das Integrierte Klimaschutzkonzept. Um zu sehen, ob die Durchführung solch beschriebener Workshops für die Harburger Konzepte eine sinnvolle Ergänzung sein kann, ergibt es Sinn, dass die Gruppe CoSynHealth sich und das Konzept im Ausschuss für Klima, Umwelt- und Verbraucherschutz vorstellt.
Die Verwaltung wird gebeten Repräsentant*innen der Gruppe CoSynHealth des GERICS zur Vorstellung des Workshop-Konzeptes in den Ausschuss für Klima, Umwelt- und Verbraucherschutz einzuladen. Diese werden gebeten insbesondere auf folgende Punkte einzugehen:
1. In welcher Weise sind die Ergebnisse der Workshops in Altona in das bezirkliche Klimaanpassungskonzept eingeflossen?
2. Mit welchem zeitlichen Aufwand ist in der Vorbereitung zu rechnen?
3. Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
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