21-2426.02

Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion - Haushaltsvoranschlag 2023/2024 - Feinspezifikation der Rahmenzuweisungen gemäß § 41 Nr. 2 BezVG

Beschlussvorlage öffentlich

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
TOP
22.11.2022
Ö 4.3
14.11.2022
17.10.2022
Sachverhalt

 

BEZIRKSAMT  HARBURG                                                                              22.08.2022

Die Bezirksamtsleiterin

 

 

 

Vorlage für die Bezirksversammlung

 

 

 

Haushaltsvoranschlag 2023/2024;

Beschluss der Bezirksversammlung über die Verwendung der als Rahmenzuweisungen veranschlagten Ermächtigungen gemäß § 41 Nr. 2 BezVG

(Spezifikation der Rahmenzuweisungen)

 

 

Nach § 37 BezVG werden in den Einzelplänen der zuständigen Fachbehörden Rahmenzuweisungen für die vom Senat den Bezirksämtern übertragenen Aufgaben veranschlagt, für die nach Entscheidung des Senats ein Gestaltungsspielraum besteht. Dies sind Aufgaben, bei denen die Bezirksämter den Mitteleinsatz überwiegend selbst bestimmen können.

 

Die Rahmenzuweisungen werden vom Senat nach Stellungnahme der Bezirksversammlungen und der Bezirksamtsleitungen auf die Bezirksämter verteilt (Schlüsselung). Die Beträge sind im Vorbericht des Haushaltsplan-Entwurfs dargestellt.

 

Die Bezirksversammlung entscheidet darüber, wie die Rahmenzuweisungen zu verwenden sind und kann eine Untergliederung des Budgets in verschiedene Maßnahmen (Spezifikation) vornehmen.

Die Budgetzuteilung auf die Maßnahmen ist in dem Fall verbindlich. Es wird der Beschluss folgender Bewirtschaftungsregelung empfohlen:

Eine Überschreitung der Budgetzuteilung ist bis zu 10 % des Planwertes zulässig – soweit die Mehrkosten innerhalb der Rahmenzuweisung gedeckt sind. Mehrbedarfe ab 10 % sind der Bezirksversammlung unter Angabe eines Deckungsangebotes innerhalb der Rahmenzuweisung und Begründung des Mehrbedarfes zur Entscheidung vorzulegen.

 

Die Verwaltung darf die Ermächtigungen erst verwenden, wenn ein Beschluss der Bezirksversammlung zur Aufteilung vorliegt. Um handlungsfähig zu sein, sollte bis zum 2.1.2023 kein Beschluss vorliegen, wird empfohlen, die Verwaltung zu ermächtigen 75 % des Planwertes 2022 (bzw. des Planwertes 2023, sofern dieser geringer ist) verwenden zu dürfen.

 

Die Verwaltung legt hiermit einen Vorschlag zur Maßnahmenaufteilung vor, der sich an der Aufteilung der Rahmenzuweisungen 2021/2022 orientiert. Pro Zuweisung ist ein Blatt mit dem Verteilungsvorschlag für 2023/2024 inkl. der bisherigen Aufteilung der Rahmenzuweisung 2022 beigefügt. Sofern sich deutliche Abweichungen zwischen den Planwerten 2022 und 2023/2024 ergeben, sind diese auf den Vorlagen erläutert.

 

Über die Vorlagen, die in Zuständigkeit des Jugendhilfeausschusses stehen (Anlagen 2-4), beschließt dieser abschließend anstelle der Bezirksversammlung. Sie sind hier nur zur Kenntnisnahme beigefügt.

 

 

Es wird empfohlen, die Vorlagen direkt in die zuständigen Fachausschüsse zu überweisen.

 

 

 

 

 

Fredenhagen

 

 

 

 

Anlagen