20-4268

Antrag AfD betr. Mobilitätslabor an der TUHH

Antrag

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
TOP
29.01.2019
17.01.2019
Sachverhalt

Sachverhalt:

Unter der Federführung der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) und in Zusammenarbeit mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), der Technischen Universität Hamburg (TUHH) - vertreten durch das Institut für Verkehrsplanung und Logistik, der Hafencity Universität (HCU) - vertreten durch das Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung sowie der Hamburger Hochbahn wurde an der TUHH ein Mobilitätslabor entwickelt, das am 24. Oktober 2018 startete. Junge Hamburger können sich hier aktiv zu Themen der Verkehrswende einbringen. Zielgruppe sind zunächst Studierende aller Disziplinen. Eine mögliche Erweiterung auf Auszubildende sowie junge Familien ist angestrebt. Die Umsetzung des Mobilitätslabors wird in die Lehrpläne interessierter Universitäten und Hochschulen in Hamburg eingebunden. Der modulare Aufbau sieht auch die Durchführung von sogenannten Design Thinking Laboren und regelmäßigen Veranstaltungen vor. Hier haben die Teilnehmenden auch Gelegenheit, sich mit relevanten Akteuren aus dem Mobilitätsektor sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen auszutauschen. Die Ergebnisse des Mobilitätslabors sollen in die Weiterentwicklung des Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) einfließen sowie weitere Impulse für den ITS-Weltkongresses in 2021 bringen[1].

Der Auftrag zur Umsetzung eines Mobilitätslabors geht auf den Beschluss der Drucksache zur „Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in Hamburg“ in 2017 zurück (Drs. 21/9700). Das Mobilitätslabor sei eines der konkreten Projekte vor Ort, das einen Beitrag zum Bewusstseinswandel sowie die aktive Einbindung der Zivilgesellschaft ermögliche, schreibt die Uni auf ihrer Homepage.


[1] https://intranet.tuhh.de/aktuell/pressemitteilung_einzeln.php?id=11806&Lang=de