Anfrage CDU betr. Stand, Organisation und Qualität der Verkehrserziehung an Harburger Schulen
Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist eine grundlegende Kompetenz, die bereits im Kindes- und Jugendalter systematisch vermittelt werden muss. Verkehrserziehung leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Unfallprävention, zur Förderung eigenverantwortlichen Handelns sowie zur Entwicklung eines sicheren und rücksichtsvollen Verhaltens im öffentlichen Raum. Gerade in einer Großstadt wie Hamburg kommt der schulischen Verkehrserziehung eine besondere Bedeutung zu.
Trotzdem berichten Schulen, Eltern sowie Polizeiverkehrslehrkräfte seit Jahren über strukturelle Defizite in der Durchführung der Verkehrserziehung an Hamburger Schulen. Insbesondere personelle Engpässe bei den Polizeiverkehrslehrkräften führen dazu, dass Unterrichtseinheiten teilweise ausfallen, verschoben oder nur eingeschränkt durchgeführt werden können. An einzelnen Schulen findet Verkehrsunterricht zeitweise gar nicht statt. Gleichzeitig existieren bislang keine transparenten und flächendeckenden Daten darüber, an welchen Schulen Verkehrserziehung regelmäßig durchgeführt wird, wo Ausfälle bestehen und welche Qualitätsstandards tatsächlich umgesetzt werden.
Vor diesem Hintergrund besteht erheblicher Klärungsbedarf hinsichtlich des tatsächlichen Umfangs, der Qualität, der personellen Ausstattung sowie der zukünftigen organisatorischen Ausrichtung der Verkehrserziehung an Harburger Schulen.
Wir fragen die zuständige Fachbehörde:
Hamburg, am 01.06.2026
Keine Orte erkannt.
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.