22-2006.1

Schulkinder am Wiesendamm: Sichtbarkeit ist Sicherheit! - Beschlussempfehlung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude

Beschlussempfehlung Ausschuss

Sachverhalt

Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 23.03.2026 mit der o.g. Thematik befasst und einstimmig folgende Beschlussempfehlung formuliert:

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss beschließen:

  1. Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude begrüßt die Absicht der Polizei, mögliche Grundlagen für einen ggf. temporären Zebrastreifen an der genannten Fußngerquerung zu untersuchen.
  1. Das Vorsitzende Mitglied der Bezirksversammlung möge sich bei der Behörde für Inneres und Sport dafür einsetzen, dass die Warnbake am nördlichen Fahrbahnrand des Fußngerüberweges über den Wiesendammes (Höhe Meerweinstraße) gegen ein weniger hohes Modell ausgetauscht wird, das auch Grundschulkinder nicht verdeckt.
  1. Die Bezirksamtsleiterin wird gebeten, die bislang zum Parken eines Kfz genutzte Fläche unmittelbar vor der genannten Querungsstelle (Nordseite) durch bauliche Mittel dauerhaft gegen die Park-Nutzung zu sichern. Diese baulichen Mittel dürfen selber nicht die Sicht auf Kinder einschränken. So wird ein Parkplatz zu Gunsten besserer Sichtbeziehungen aufgehoben.

Begründung:

In den letzten Monaten hat der Regionalausschuss mehrfach auf Basis von Eingaben die Verkehrssicherheit von Kindern am Wiesendamm diskutiert. Besonderes Augenmerk war dabei auf

den Fußngerüberweg auf Höhe Meerweinstraße gerichtet. Hier fand am 16. März ein Ortstermin mit Politik, Polizei, Elternvertretung, Schulleitung, Bezirksamt sowie dem beauftragten Planungsbüro statt. Bei dem Termin wurde deutlich, dass eine Umsetzung der aktuellen Überplanung des Wiesendamms wohl noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Die Aufmerksamkeit richtet sich daher nun auf die Verbesserung der Bestandssituation.

Als besonders unsicher wird die Überquerung der Fahrbahn von Nord nach Süd empfunden:

Trotz der vorgezogenen Nebenfläche auf der Nordseite werden wartende Kinder hier schlecht von sich nähernden Autofahrenden wahrgenommen. Kleinere Kinder werden ausgerechnet von einer Warnbake verdeckt, die auf die Querungsstelle aufmerksam machen soll. Die Kinder können selbst nicht gut sehen, ob sich ein Auto nähert. Das gleiche Problem wird durch parkende Kfz ausgelöst: Bis kurz vor der Querungsstelle darf am Fahrbahnrand legal geparkt werden. So können Autofahrer*innen und Kinder sich gegenseitig nicht sehen.

Bei der Überquerung der südlichen Fahrbahn tut sich eine neue Gefahrenquelle auf: Hier warten die Kinder genau in einer Baumreihe, wodurch sie erst spät von Kfz wahrgenommen werden können bzw. diese selber erst spät sehen können. Hier Baumschutz und Verkehrssicherheit in Einklang zu bringen ist eine Herausforderung. Die Polizei hat zugesagt, mögliche Grundlagen für einen ggf. temporären Zebrastreifen zu prüfen.

Petitum/Beschluss

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.

Lokalisation Beta
Meerweinstraße

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