Eingabe: Verkehrssituation Spielstraße Julius-Reincke-Stieg
Letzte Beratung: 28.09.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.2.14
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord informiert über folgende Bürgereingabe:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich ein dringendes Anliegen bezüglich der Verkehrssituation in unserer Spielstraße an den Regionalausschuss herantragen.
Wir wohnen in einer Spielstraße (Julius-Reincke-Stieg), die in einer Kehre endet. Seit der Einführung beziehungsweise Ausweitung von bewirtschafteten Parkflächen in der Umgebung hat sich die Situation bei uns erheblich verschärft. Täglich parken dort zahlreiche Fahrzeuge – oftmals mindestens sieben gleichzeitig – im absoluten Halteverbot beziehungsweise in Bereichen, in denen das Parken aufgrund der besonderen Verkehrsregelung einer Spielstraße nicht zulässig ist.
Dadurch entstehen erhebliche Sicherheitsrisiken für die Anwohnerinnen und Anwohner, insbesondere für die Kinder. Unsere Kinder nutzen die Straße auf ihrem Schulweg und sollen diese entsprechend der Zweckbestimmung einer Spielstraße auch zum Spielen nutzen können. Dies ist aufgrund der abgestellten Fahrzeuge und des zusätzlichen Suchverkehrs jedoch kaum noch möglich.
Hinzu kommt, dass Fahrzeuge häufig mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Straße einfahren, um nach Parkmöglichkeiten zu suchen. Da das Spielstraßenschild lediglich am Anfang der Straße angebracht und nur schwer erkennbar ist, nehmen viele Verkehrsteilnehmer offenbar nicht wahr, dass in diesem Bereich Schrittgeschwindigkeit (maximal etwa 4–7 km/h) gilt und besondere Rücksicht auf spielende Kinder erforderlich ist.
Auch die Entsorgungssituation ist inzwischen beeinträchtigt. Die Müllabfuhr kann die Straße teilweise nicht mehr befahren, da die abgestellten Fahrzeuge in der Kehre das Durchfahren beziehungsweise Rangieren unmöglich machen. In einzelnen Fällen fährt die Müllabfuhr bereits gar nicht erst in die Straße ein, wenn die Parksituation erkennbar problematisch ist.
Die Polizei wurde von Anwohnern bereits mehrfach informiert. Aufgrund der personellen und zeitlichen Ressourcen kann jedoch verständlicherweise keine dauerhafte Kontrolle erfolgen. Das Problem besteht daher weiterhin täglich.
Ich bitte den Regionalausschuss deshalb dringend zu prüfen, ob folgende Maßnahmen umgesetzt werden können:
Aus Sicht der Anwohner besteht akuter Handlungsbedarf. Die derzeitige Situation gefährdet die Sicherheit der Kinder erheblich und beeinträchtigt zugleich die Erreichbarkeit der Straße für wichtige kommunale Dienstleistungen.
Gerne stelle ich zur Veranschaulichung der Situation Bildmaterial zur Verfügung und füge entsprechende Fotos der Parksituation als Anlage bei.
Für die Prüfung meines Anliegens und eine Rückmeldung danke ich Ihnen im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen,“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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