Sicherheitsoffensive: Mülldeponie Obergeorgswerder Hauptdeich 6 abschaffen!
Letzte Beratung: 22.09.2026 Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel/Kleiner Grasbrook Ö 6.7
Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens „Wilhelmsburg 86“ wurden die Grundstücke entlang des Obergeorgswerder Hauptdeich weitestgehend aufgekauft und abgerissen, um eine mögliche Beeinträchtigung durch das Industriegebiet auf die Wohnbevölkerung auszuschließen. Hierzu gehörte neben dem sog. „Schröderschen Hof“, der an den Obergeorgswerder Deich transloziert wurde, auch das Wohnhaus Obergeorgswerder Hauptdeich 6. Letzteres wurde nach dem Auszug des alten Eigentümers jedoch nicht entfernt und nicht gesichert. So steht es seit einigen Jahren leer.
Vor rund zwei Wochen hat es in dem Gebäude Obergeorgswerder Deich 6 nunmehr auch eine Brandstiftung gegeben, bei der die Feuerwehr mit größerem Aufgebot den Brand bekämpft hat, was sich aufgrund der Lage des Gebäudes und den Zuständen auf dem Grundstück als nicht so einfach erwies. U.a. wird das Grundstück seit Jahren als illegale Müllkippe genutzt und neben Bauschutt und anderem Müll werden dort auch umweltschädliche Müllablagerungen getätigt. Zwar hat die Stadt den Müll bereits mehrfach entfernt, aber aufgrund der Nichtsicherung des Grundstücks kommt es immer wieder zu großen Müllablagerungen.
Der Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel/Kleiner Grasbrook möge daher beschließen:
Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt am 07.09.2026 wie folgt Stellung:
Das betroffene Flurstück 7549 befindet sich im Besitz einer privaten Eigentümerin, sodass diese für die Sauberkeit und den Abriss des Gebäudes zuständig ist. Gegen eben diese Eigentümerin wurde vom Fachamt Bauprüfung des Bezirksamtes bereits 2025 ein Verfahren zur Herstellung ordnungsgemäßer Zustände eingeleitet. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde die Eigentümerin aufgefordert, Gefahren zu beseitigen und Missstände zu beheben. Zudem hat das Bezirksamt den Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) kontaktiert. Dieser hat zugesichert, Müll auf angrenzenden, städtischen Flächen zu entfernen und die Sauberkeit dort verstärkt in den Fokus zu rücken. Zusätzlich hat der LIG Kontakt zur Flächen-Eigentümerin aufgenommen, um sich über einen möglichen Ankauf des Flurstücks durch die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) auszutauschen.
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