Bürgernähe statt Behördenrückzug: Schließungen und Serviceeinschränkungen bei den Dienststellen in Wilhelmsburg stoppen!
Letzte Beratung: 06.10.2026 Hauptausschuss Ö 5.3
Der Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel/Kleiner Grasbrook hat in seiner Sitzung am 22.09.2026 die Beschlussfassung über den nachfolgend aufgeführten Antrag der CDU-Fraktion Drs. Nr. 23-2030 mehrheitlich - gegen die Stimmen der Fraktion DIE LINKE, CDU-Fraktion und AfD-Fraktion - an den Hauptausschuss abgegeben.
Wilhelmsburg ist ein dynamisch wachsender und strukturell herausfordernder Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte. Zusammen mit der Veddel und dem Kleinen Grasbrook ist er der Bereich in Hamburg, der in den kommenden Jahren die größten Zuwächse bei den Bewohnern verzeichnen wird. Die Bürgerinnen und Bürger sind auf eine funktionierende, verlässliche und vor allem gut erreichbare Infrastruktur der Verwaltung angewiesen.
Die jüngst bekannt gewordenen Pläne zu weiteren Schließungen und drastischen Serviceeinschränkungen bei den behördlichen Dienststellen vor Ort konterkarieren jedoch jegliche Bemühungen um eine bürgernahe Verwaltung. Wer Anlaufstellen schließt oder Öffnungszeiten zusammenstreicht, betreibt Politik am grünen Tisch vorbei an der Lebensrealität der Menschen.
Gerade ältere Mitbürger, Familien sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder ohne digitalen Zugang werden durch den Wegfall lokaler Angebote systematisch abgehängt. Digitale Verwaltungsangebote können und dürfen die physische Präsenz und die persönliche Beratung vor Ort im drittgrößten Stadtteil Hamburgs nicht vollständig ersetzen.
Der Regionalausschuss Wilhelmsburg / Veddel / Kleiner Grasbrook möge daher beschließen:
Um Beschlussfassung wird gebeten.
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