Verbesserung der Barrierefreiheit des Kreisels „Eppendorfer Weg/Goebenstraße/ Alardusstraße“
Der Inklusionsbeirat bereichert die Beratung der Bezirksversammlung mit Perspektiven von Menschen, die sich beispielhaft aufgrund einer Mobilitätseinschränkung anders durch unseren schönen Bezirk bewegen als die meisten es tun. Ihnen fallen manchmal Missstände auf, von deren Korrektur alle in unserer Gemeinschaft profitieren können.
So hat eine Projektgruppe des Inklusionsbeirates den Kreisel Eppendorfer Weg/Goebenstraße/ Alardusstraße als besonders schwer zu navigierende Stelle in unserem Bezirk erkannt. Dies liegt u.a. an der schlechten Platzierung von Pollern, schmalen Fußwegen mit tiefliegenden Sandflächen und dem Mangel an Leitstreifen.
Die Mitglieder des Ausschusses für Mobilität befassten sich am 02.09.2026 mit diesem Kreisel, um zu prüfen, wie eine bessere Gestaltung möglich wäre. Für sehbehinderte Menschen gestaltet sich der Kreisel als unübersichtlich und bietet ihnen wenig Orientierung, für Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung bestehen Hindernisse wie Poller und unebene Flächen und Kanten. Auf Grundlage der vorherigen Hinweise des Inklusionsbeirates und der gemeinsamen Begehung entstehen folgende Verbesserungsvorschläge:
Der Bezirksamtsleiter wird gebeten,
a) Eine Neuplatzierung der metallenen Pfosten entlang der Zebrastreifen des Kreisels, sodass weiterhin Fehlparken auf den Bereichen unterbunden wird, ohne die offensichtlichen Laufwege ungünstig zu unterbrechen.
b) Eine Sand-Verfüllung der nicht gepflasterten Flächen an den „Zugangsinseln“, um die Überwindung der Bereiche mit Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwägen zu erleichtern.
c) Die Einrichtung eines Leitstreifens über die Zufahrt aus dem Kreisel zum Geschäftsbetrieb „HP Camper“, um hier die Überwindung für Menschen mit verminderter Sehfähigkeit zu erleichtern.
d) Anpassung der Übergänge zur Fahrbahn mit Bodenindikatoren für sehbehinderte Menschen und mobilitätseingeschränkte Menschen nach aktuellen Planungsrichtlinien.
e) Die Einmündung Alardusstraße als Gehwegüberfahrt umzugestalten, um dem Fußverkehr hier Vorrang zu geben und die für einige nicht eindeutige Vorfahrtsregelung (rechts-vor-links) kurz vor dem Kreisverkehr eindeutig zu regeln. Zu prüfen, ob diese Maßnahme sehbehinderten Menschen bei der Orientierung helfen kann, wenn sie den Zebrastreifen über die Goebenstraße nutzen und aufgrund mangelnder Orientierungshilfen in die Alardusstraße hineinlaufen.
Roland Oehlmann und SPD-Fraktion Eimsbüttel
Nina Schübel, Anna Hampe und GRÜNEN-Fraktion
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