Tempo 30 im Wählingsweg einführen
Der Wählingsweg, geprägt von Wohnbebauung, verbindet die Heidlohstraße mit der Wählingsallee und ist trotz seiner zentralen Lage in Schnelsen durchgehend als Einbahnstraße ausgewiesen. Gleichzeitig besteht dort ein hohes Aufkommen an Fuß-, Rad-, Bus- und Autoverkehr.
Die Straße wird sowohl durch den motorisierten Individualverkehr als auch durch mehrere Buslinien genutzt, die in Richtung Frohmestraße Mitte verkehren. Zugleich handelt es sich um einen stark frequentierten Schul-, Kita-, Fuß- und Radweg, der an zahlreichen Stellen gequert wird.
Besonders problematisch ist dabei die heutige Verkehrssituation: Die Gehwege sind schmal, zusätzlich wird beidseitig geparkt. Für Radfahrende ist die Einbahnstraße in Gegenrichtung freigegeben. Dadurch entstehen regelmäßig unübersichtliche Situationen zwischen Kfz-, Bus-, Rad- und Fußverkehr. Eine sichere Nutzung für alle Verkehrsteilnehmenden ist häufig nicht gewährleistet. Zusätzlich befinden sich entlang der Straße zahlreiche Grundstücksein- und -ausfahrten.
Gerade für Kinder, ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen, die in diesem Bereich überwiegend leben, ist die Querungs- und Verkehrssituation teilweise schwer einschätzbar.
In umliegenden Straßen – beispielsweise im Jungborn, in der Schnelsener Höhe, im Graf-Johann-Weg sowie in Teilen der Wählingsallee – gelten bereits Tempo-30-Regelungen, die von vielen Anwohnenden sowie insbesondere vom Fuß- und Radverkehr positiv wahrgenommen werden. Vor diesem Hintergrund erscheint eine entsprechende Geschwindigkeitsreduzierung im Wählingsweg folgerichtig und sinnvoll.
Es ist davon auszugehen, dass der Wählingsweg die Voraussetzungen für eine Tempo-30-Regelung erfüllt. In der Vergangenheit stand einer Umsetzung offenbar insbesondere die damalige Bewertung im Zusammenhang mit den dort verkehrenden HVV-Buslinien entgegen. Da entsprechende Regelungen und Bewertungen inzwischen an vielen Stellen neu betrachtet werden, erscheint eine erneute fachliche Prüfung der Situation sinnvoll und geboten.
Nadine Regling-Armi SPD-Fraktion Eimsbüttel
Annika Pfeifer, Melanie Starken und GRÜNE-Fraktion Eimsbüttel
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