Sicherung der stationären Versorgung im Bezirk Bergedorf - Stellungnahme Sozialbehörde
Letzte Beratung: 27.08.2026 Bezirksversammlung Bergedorf Ö 10.13
Die Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) nimmt zu dem Beschluss der Bezirksversammlung vom 25.06.26 (Drs. 22-0884) wie folgt Stellung:
Die zuständige Fachbehörde wird gemäß § 27 BezVG aufgefordert,
Die Sozialbehörde bereitet aktuell die Aufstellung des neuen Krankenhausplans vor, was unter direkter Einbindung und Beteiligung der jeweiligen Krankenhäuser erfolgt. Der Krankenhausplan soll zum 01.01.2027 in Kraft treten. In Kürze wird die dritte Gesprächsrunde mit den Hamburger Plankrankenhäusern stattfinden. Diese Gespräche bieten umfassende Gelegenheiten, die Belange des Krankenhauses in einem transparenten Dialog mit der Planungsbehörde zu erörtern. Gleichwohl ist die Planungsbehörde an die Maßgaben der Krankenhausreform gebunden und in diesem Spannungsfeld bestrebt, eine für alle Beteiligten einvernehmliche Lösung in der Ausgestaltung der Versorgungskonzepte zu finden.
Als für die Gesundheit in Hamburg zuständige Behörde setzt sich die Sozialbehörde dafür ein, eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige gesundheitliche Versorgung in Bergedorf sicherzustellen. Dazu gehört auch, das Bethesda Krankenhaus im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten und im Gesamtkontext des Krankenhausplans der Freien und Hansestadt Hamburg zu stärken.
Bezüglich der beabsichtigten Erweiterung der ZNA steht die Sozialbehörde im kontinuierlichen Austausch zur geplanten Baumaßnahme mit dem Krankenhaus. Derzeit finden inhaltliche und förderrechtliche Abstimmungstermine mit dem Krankenhaus statt, um die Umsetzung der Erweiterungsmaßnahme zu ermöglichen.
Mit dem Letter of Intend, der kürzlich zwischen den BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH, dem BG Klinikum Hamburg gGmbH, der Sozialbehörde, dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE), KdöR und dem Bezirk Bergedorf geschlossen wurde, haben sich die Beteiligten über die Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Bezirk Bergedorf im Zusammenhang mit der geplanten Neuordnung der Versorgungsangebote des BG Klinikums Hamburg (BGKH) verständigt. Hiermit wurde ein wesentlicher Schritt zur Sicherung und Verbesserungen der medizinischen Versorgung im Bezirk Bergedorf eingeleitet.
Mit der Unterzeichnung dieses LOI am 9. Juni 2026 durch den Ersten Bürgermeister, die Gesundheitssenatorin, die Bezirksamtsleiterin Bergedorf sowie Herrn Reinhard Nieper und Prof. Dr. Christian Gerloff als Verantwortliche der BG Kliniken und des UKE wurde die Bedeutung dieser Absichtserklärung und der damit verpflichtenden weiteren Schritte hervorgehoben: Meilenstein für die Gesundheitsversorgung: Zwei Klinik-Neubauten für Hamburg - hamburg.de. Ebenfalls unterzeichnet wurde eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit im Projekt zum Ausbau der Kooperation zwischen dem UKE und den BG Kliniken mit dem Neubau eines BG Klinikums auf dem UKE-Klinikgelände.
Beide Dokumente waren Beratungsgegenstand in der Hauptausschusssitzung der Bezirksversammlung Bergedorf am 11. Juni 2026 und sind unter dem folgenden Link einsehbar:
22-0876 - Gesundheitsversorgung Bergedorf - Bergedorf. Diese Dokumente bilden den aktuellen Stand des Verfahrens ab. Aktuellere Dokumente liegen zurzeit nicht vor.
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