Neuer Verein möchte Hasseturm kaufen
Letzte Beratung: 27.08.2026 Bezirksversammlung Bergedorf Ö 3.5
Große Anfrage
der BAbg. Feiler-Siegert, Graßhoff, Cantay, Jobs und der Fraktion Die Linke
Wie dem Bericht im Hamburger Abendblatt und der Bergedorfer Zeitung vom 06.06.2026 zu entnehmen ist, befindet sich der neugegründete Verein Hasse-Haus Bergedorf e.V. mit der Kirchengemeinde Petri und Pauli in weit fortgeschrittenen Verkaufsgesprächen, um das denkmalgeschützte Geburtshaus von Johann Adolf Hasse und den Hasseturm für einen Euro zu erwerben: „In der Übernahme der Immobilie soll für Bergedorf ein kleines, aber feines Komponistenhaus etabliert werden.“
Die Investitionskosten werden auf 1,2 Millionen Euro geschätzt, auch durch „das Rahmenprogramm der integrierten Stadtentwicklung, dass die Transformation der Bergedorfer Innenstadt bis zum Ende des Jahrzehnts mit Zuschüssen von bis zu 50 Prozent fördert, könnten Mittel fließen. Viele Kontakte sind bereits geknüpft, auch die politischen, und zwar bis hinauf in den Bundestag“, sagte laut der Bergedorfer Zeitung ein Mitglied des neu gegründeten Vereins.
Vor diesem Hintergrund fragen wir:
Das Bezirksamt Bergedorf nimmt wie folgt Stellung:
Das Bezirksamt hat verschiedene Gespräche bei unterschiedlichen Anlässen mit den Akteuren des Vereins geführt. Inhaltlich ging es dabei um den Zustand des Gebäudes, Themen des Denkmalschutzes sowie möglicher Ideen zur Nutzung. Die Gespräche verliefen dabei ergebnisoffen und dienten nur zum Informationsaustausch
Das Bezirksamt hat Gespräche mit den Akteuren des Vereins zu den Voraussetzungen einer möglichen RISE-Förderung geführt. Dabei wurde dargelegt, dass die Vorlage eines tragfähigen, insbesondere soziokulturell ausgerichteten Nutzungskonzepts mit erkennbarem Mehrwert für das Quartier durch den Verein Voraussetzung dafür wäre, dass die zuständige Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen die grundsätzliche Förderfähigkeit entsprechender Maßnahmen am Hasse-Haus prüfen könnte. Bei der Entwicklung des Nutzungskonzepts werden die Akteure des Vereins von der Gebietsentwicklerin GOS beraten
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