Es sind keine Fragen eingereicht worden.
Frau Parr (Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH) betont im Rahmen des Sachstandsberichts die folgenden Themen:
Mit Verweis auf die Sitzung vom 17.12.2025 und die dort beratene Drucksache 22-1650 kritisiert Frau Koppke, dass die Ergebnisse der ÖPD zu BA 61 noch nicht zufriedenstellend beraten und ergänzt worden seien. Sie habe erwartet, dass die Ergebnisse der ÖPD vor Vorlage der Niederschrift in der KfS im Stadtentwicklungsausschuss beraten würden, insbesondere, weil die Inhalte der Drucksache 22-1650 zu kurz griffen.
Herr Henker ergänzt, womöglich seien die Inhalte der Schlussstellungnahmen der Fraktionsvertretungen nicht korrekt wiedergegeben. Das Verfahren empfinde er als undemokratisch.
Frau Boehlichweist darauf hin, der Stadtentwicklungsausschuss sei in einem Senatsplangebiet nicht Plangeber.
Herr Tredeergänzt, dass Anträge hätten gestellt werden können und ggf. Kontakt mit den Mitgliedern der KfS aufgenommen werden könne.
Herr Djürken-Karnatz (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, BSW) erinnert an das kooperative Verfahren, das zwischen Bezirksamt und BSW vereinbart worden sei. Danach seien die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses beratend und in diesem Sinne auch in die ÖPD eingebunden. Nach der KfS werde die Niederschrift in der nächstmöglichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 04.02.2026 vorgelegt und als Anlage der Niederschrift der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 19.11.2025 hinzugefügt.
Der Stadtentwicklungsausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Herr Hielscher stellt klar, die Fläche sei für Wohnungsbau geeignet. Mit dem Vorhabenträger Aldi sei etwa vor sechs Jahren ein Kompromiss verhandelt worden, den Aldi nun seinerseits nicht mehr verfolge. Ein eingeschossiger Markt sei abzulehnen. Es sei nicht erklärlich, dass Wohnungsbau an dieser Stelle unwirtschaftlich sei; denn rechne sich ein Geschoss als Markt, seien Folgegeschosse mit Wohnungsbau, sozialen Wohnungsbau inkludierend, umso rentabler. Er spreche sich aber dennoch dafür aus, dass das Amt ausschließlich Wohnungsbau auf der Fläche weiterverfolge. Würde aber Aldi in den nächsten Gesprächen auf die ursprünglich getroffene Vereinbarung eingehen, solle der Stadtentwicklungsausschuss auch seinerseits zur damals kommunizierten Position stehen.
Herr Mielke und Frau Blume stimmen dem zu und bitten das Amt, entsprechende Gespräche mit Aldi weiterzuverfolgen, um einen Alternativvorschlag mit Aldi zu erarbeiten, der Wohnungsbau beinhalte.
Herr Eschenburg ergänzt, Aldi bezeichne das Vorhaben bereits (in der Drucksache 22-1724) als einen nachhaltigen Aldi-Markt; noch nachhaltiger sei es hingegen, statt einem Geschoss mehrere einschließlich Wohnungsbau zu errichten.
Herr Batenhorst spricht sich für Variante 2) der Drucksache 22-1724 aus, um die Verschattung in Grenzen zu halten.
Frau Koppke spricht sich ebenfalls gegen einen eingeschossigen Markt aus, erinnert an die im Jahr 2024 noch angedachten 14 Wohneinheiten und gibt zu bedenken, ob nicht reiner Wohnungsbau ausgewiesen werden solle.
Herr Filejski stimmt zu, da seit einem Jahrzehnt keine Planung erfolgt sei, spreche allein diese Tatsache für die Ausweisung als Wohngebiet.
Frau Frauenlob berichtet, ein Beschluss hierzu könne vom Stadtentwicklungsausschuss jederzeit erfolgen. Die Belegenheit sei als einziges Grundstück unbebaut geblieben. Zum jetzigen Zeitpunkt sei ein Bauantrag für einen Einzelhandel zulässig. Möglichkeiten, auf den Bebauungsplan einzuwirken, gebe es diverse, so könne zum Beispiel im Textteil Einzelhandel ausgeschlossen werden. Zukünftig könne auch festgelegt werden, dass ausschließlich Wohnungsbau zulässig sei. Ein Aufstellungsbeschluss sei vorhanden. Es werde dann ein angebotsorientiertes Bebauungsplanverfahren, auch Aldi sei dafür ein möglicher Partner.
Herr Conrad fügt hinzu, zum jetzigen Zeitpunkt handele es sich um eine informelle Befassung. Sollte ein Bauantrag eingehen, schlage das Amt ein neues Planungsziel vor und der dann unpassende Antrag würde entsprechend zurückgestellt. Das Amt trete mit dem noch zu treffenden Ausschussbeschluss an Aldi heran.
Der Stadtentwicklungsausschuss spricht sich einstimmig gegen einen eingeschossigen Aldi-Markt ohne Wohnbebauung aus.
Der Stadtentwicklungsausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Stadtentwicklungsausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Auf Nachfrage von Frau Koppke stellt Frau Frauenlob in Aussicht, in der Sitzung am 18.02.2026 einen Überblick zu den laufendenBebauungsplanverfahren zu geben.