Frau Hubert begrüßt die nachfolgenden Ausschussmitglieder und ständigen Vertretungen, die heute erstmalig am RISE-Ausschuss teilnähmen, und weist hierbei auf ihre Rechte und Pflichten, insbesondere die zur Verschwiegenheit, hin:
Fraktion GRÜNE: Frau Rehkämper als ständige Vertretung
SPD-Fraktion: Frau Miedza als ständige Vertretung
FDP-Fraktion: Frau Pauly als Ausschussmitglied
[Anmerkung der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung:
Herr Klammer war zur Begrüßung und Verpflichtung als ständige Vertretung der AFD-Fraktion noch nicht anwesend.]
Es sind keine Fragen eingereicht worden.
Ein:e Vertreter:in der LURUM Community School Lurup (LURUM) stellt das LURUM vor. Hierbei betont er:sie auch auf Nachfragen der Ausschussmitglieder Folgendes:
Herr Kramer und ein:e weitere:r Vertreter:in der Borner Runde stellen den Stadtteilbeirat Borner Runde mithilfe einer Übersichtsfolie (Anlage) vor. Hierbei heben sie auch auf Nachfragen der Ausschussmitglieder Folgendes hervor:
Herr Boettger erläutert, dass der für RISE zuständige Ausschuss für regionale Stadtteilentwicklung und Wirtschaft aus der 21. Wahlperiode noch das Thema Wirtschaft beinhaltet habe. Der RISE-Ausschuss könne sich mit allen aktuellen Themen der „RISE-Stadtteile“ Altona-Altstadt, Osdorf und Lurup befassen und in diesen Angelegenheiten Empfehlungen zur weiteren Beratung an den jeweils zuständigen Fachausschuss beschließen. Weitere von den Vertreter:innen der Borner Runde befürchtete Doppelbefassungen gebe es nicht.
Frau Hubert dankt dem Beirat für seine Arbeit.
Herr Suter (Lichtwark-Forum Lurup e.V.) berichtet von der Arbeit des Luruper Forums und betont auch auf Nachfragen der Ausschussmitglieder Folgendes:
Frau Pauly berichtet, sie sei Mitglied der Geschäftsführung. Auch für die Politik sei es wichtig zu erfahren, was verbessert werden könnte. Sie empfehle allen Stadtteilbeiräten, Politiker:innen in ihre Geschäftsführung aufzunehmen. Besser könnten Wünsche nicht eingebracht werden.
Frau Klassen pflichtet bei, die Erfolge des Luruper Forums seien beeindruckend. So seien beispielsweise anvisierte Baumfällungen an der Elbgaustraße nach erneuter Prüfung durch das Luruper Forum geringer ausgefallen als ursprünglich geplant.
Herr Nher (Standpunkt.Schanze e.V.) stellt den Stadtteilbeirat Sternschanze vor. Hierbei hebt er auch auf Nachfragen der Ausschussmitglieder Folgendes hervor:
Der von der Fraktion GRÜNE angemeldete TOP wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Auf die Frage von Frau Licari nach einem Sachstand zum Stadtteilbeirat Altona-Altstadt, erläutert Frau Alsen, dass das Amt den Beirat auch über das Ende der Förderung am 31.12.2025 hinaus unterstützen werde. Der Übergangsprozess zeige noch einige Herausforderungen auf. Mit der Fachbehörde sei vereinbart worden, dass über das Jahr 2025 hinausgehende Projekte beendet werden könnten. Um Mittel für einen Verfügungsfonds zu erhalten, werde das Amt den Beirat entsprechend der geübten Praxis dazu bestärken, einenAntrag für den QuartiersfondsII (QF II) zu stellen. Dieser sei die einzige Finanzierungsquelle. Dies bedeute jedoch auch, dass zukünftig weniger Mittel als aktuell verfügbar seien. Den Hinweis von Herrn Boettger, dass es keinen möglichen Trägerverein gebe, werde sie berücksichtigen.
Frau Klassen und Herr Ganter (beide Evangelische Stiftung Alsterdorf) stellen den Sachstand zum Kultur- und Bildungszentrum Lüdersring (KuBi) mithilfe einer Präsentation (Anlage) vor. Hierbei betonen sie auch auf Nachfragen der Ausschussmitglieder Folgendes:
Herr Strasser erinnert an den unter TOP 2.1 der Sitzung des Mobilitätsausschusses am 16.12.2024 genannten Wunsch nach einer Lösung des Schleichverkehrs in der Langbargheide. Gemeinsam mit der Fertigstellung des KuBi solle ein besseres Umfeld geschaffen werden.
Herr Boettger merkt an, dass in der Vergangenheit die Schaffung von Ruhequartieren an Gewerbebetrieben gescheitert sei. Damit dies hier nicht ebenfalls geschehe, müsse sich mit dem ansässigen Discounter ausgetauscht werden. Darüber hinaus sei eine Vernetzung der Akteuer:innen vor Ort zu begrüßen.
Ein:e Verteter:in der LURUM Community School Lurup äußert, dass es sich beim KuBi um eine wichtige Ergänzung handele. Nichtsdestotrotz fehlten auch dort dezidierte Räume für Kunst und Kultur. Vorbildlich in diesem Bereich sei der MOTTE – Verein für stadtteilbezogene Kultur- und Sozialarbeit e.V. Es sei ein großer Aufwand, Künstler:innen in die Multifunktionsräume einzuladen. Entsprechend müsse es auch für einen bestimmten Zweck geschaffene Räume geben. Generell fehlten Räume mit Werkstattcharakter. So sei eine große Bandbreite von Angeboten, für die Personen auch aus anderen Stadtteilen kämen, ausgeschlossen.
Anlagen
Präsentation KuBi (1147 KB)
Frau Alsen, Frau Wrage und Frau Momic erläuterten auch auf Nachfragen der Ausschussmitglieder zur FlexiBib+ Folgendes:
Frau Licari äußert, die Idee des Amtes, nach der Fertigstellung der Machbarkeitsstudie im Herbst 2025 Vertreter:innen der Bücherhallen Hamburg einzuladen, unterstütze sie.
Frau Werdung attestiert, zwar sei dieses Angebot besser als nichts, jedoch auch nicht vollwertig. Die soziale Funktion einer Bücherhalle fehle.
Herr Strasser macht darauf aufmerksam, dass der Bücherbus am Eckhoffplatz, der seit der Schließung der dortigen Bücherhalle vor Ort sei, bei Öffnung einer neuen Bücherhalle nicht mehr benötigt werde. Für den Bücherbus könne deshalb ein anderer Standort in dem relativ großen Stadtteil gefunden werden. Zwecks Stationierung am Lüdersring könne die Fraktion DIE LINKE gegebenenfalls einen Antrag zur Straßenneugestaltung einbringen.
Herr Schmidt stimmt Herrn Strassers Vorschlag zur zukünftigen Nutzung des Bücherbusses zu. Zwar sei die Bücherhalle Osdorfer Born nicht weit entfernt, jedoch sei dies für einige Personen zu weit. Ein niedrigschwelliges und dezentrales Angebot sei wichtig.
Herr Kramer (Borner Runde) betont, dass die ursprüngliche FlexiBib eine Errungenschaft sei. Jedoch seien die Räume in der Bücherhalle Osdorfer Born stets belegt. Die wenigsten Personen würden dort lesen, sondern vielmehr lernen. Insofern sei es wichtig, den Zutritt zur FlexiBib+ zu koordinieren. Das Bestellen von Medien sei außerdem teuer.
Die Kartierung liegt als Anlage vor.
Frau Momic führt aus, für das Projekt 14 seien die Eigentümer:innen bereits mit einem Kaufangebot kontaktiert worden. Das Vorkaufsrecht der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) greife nur, wenn die Eigentümer:innen das Grundstück von sich aus verkaufen würden. Auf Nachfrage von Frau Miedza erläutert sie, das Grundstück für Projekt 13 sei im Eigentum einer privaten Erb:innengemeinschaft. Bislang habe diese die Kaufangebote des Bezirksamtes jedoch nicht angenommen. Bereits zu Beginn der 2000er-Jahre sei der Versuch des Ankaufs gescheitert. Ein durch das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) finanziertes Gutachten werde noch einmal die Möglichkeiten eines höheren Kaufangebotes erörtern. Die Preisvorstellung der Eigentümer:innen – immerhin zwanzigmal höher als der Verkehrswert – könne jedoch auch dannnicht realisiert werden. Es gebe noch andere – jedoch kompliziertere –rechtliche Möglichkeiten, um den Weg herzustellen.
Frau Miedza merkt an, bei dem Ankauf des Grundstücks handele es sich um einen langen Prozess. Es würden Hoffnungen geweckt, wenn das Projekt auf der Karte verzeichnet werde.
Herr Strasser äußert, der Prozess habe schon viele Verhandlungsrunden erlebt. Aufgrund dessen schlage er als einen nächsten notwendigen Schritt eine Enteignung vor. Da das Grundstück für einen öffentlichen Zweck bestimmt sei, sei sie auch rechtssicher möglich. Ein großer Teil des Weges gehöre bereits der FHH. Es handele sich um eine relativ kleine Fläche, weshalb es grotesk und dramatisch sei, dass die Realisierung des Weges an wenigen Quadratmetern scheitern solle. Entsprechend solle das Projekt mit Priorität weiterverfolgt werden.
Herr Boettger äußert, die rechtlichen Möglichkeiten müssten ausgeschöpft werden. Zudem plädiere er dafür, Vertreter:innen der Deutschen Bahn AG einzuladen, um den Lärmschutz an der Bahnstrecke zu erörtern. Die dortigen Bäume seien nicht ausreichend. Es handele sich um eine vergessene Ecke. Viele Luruper:innen hätten trotz der vielen geleisteten Vorarbeit nicht den Eindruck, dass etwas passiere. Deshalb sei Sichtbarkeit wichtig. Eine Idee hierfür sei, vor Ort einen großen Würfel zu installieren, der auf die Planungen hinweise. Beim Kultur- und Bildungszentrum Lüdersring (TOP 6) könnten Plakate an den Fenstern angebracht werden.
Frau Hubert ergänzt, dass der Würfel multifunktional und wiederverwendbar sein sollte.
Auf die Anmerkung Herrn Boettgers, das Projekt 23 sei auf Ladesäulen reduziert worden, entgegnet Frau Wrage, es handele sich um eine Mobilitätsstation.
Fortsetzung der Beratungen aus der Sitzung vom 13.11.2024. Der Antrag lag dort als Tischvorlage vor. Beratungsbedarf der SPD-Fraktion.
Herr Schmidt führt aus, eine Beratung sei aufgrund der unzureichenden Informationslage nicht möglich gewesen. Ein Überblick über die Kosten des Bürgerhauses Bornheide liege erst seit dem 06.01.2025 vor. Bei einem Personalvolumen von 360.000 Euro müsse jedoch auch die Frage gestellt werden, ob an dieser Stelle nicht auch Mittel für Kulturarbeit übrigblieben. Das Bürgerhaus habe dafür plädiert, die Erhöhung aus der erhöhten Rahmenzuweisung Stadtteilkultur zu realisieren. Da die Erhöhung jedoch für Tarifsteigerungen der bestehenden Einrichtungen vorgesehen sei, wie von Frau Alsen erläutert, sei dies nicht möglich. Eine Möglichkeit zur weiteren Beratung sei auch die Überweisung in den Haushaltsausschuss am 12.02.2025.
Frau Alsen verweist auf die Nachträge der Sitzung vom 13.11.2024. Die von Herrn Boettger angesprochene Finanzierung durch den Quartiersfonds II sei unsicher. Anliegen des Bürgerhauses sei es deshalb, zukünftig eine Regelfinanzierung zu erhalten.
Herr Boettger macht darauf aufmerksam, dass noch kein großer Zeitdruck bestehe.
Herr Strasser moniert, die von Herrn Schmidt angesprochenen angeblich fehlenden Informationen seien bereits seit mehreren Wochen veröffentlicht. Aufgrund dessen habe er den Eindruck, das Thema werde zu lange vertagt. Dazu solle der Antrag nicht zwischen verschiedenen Ausschüssen hin- und hergeschoben werden. Entsprechend prüfe er, ob die Fraktion DIE LINKE nicht direkt einen Antrag nach § 19 Abs. 2 BezVG in die Sitzung der Bezirksversammlung am 30.01.2025 einbringe.
Frau Benkert entgegnet auf die Fragen von Herrn Boettger, woher die Fraktion DIE LINKE die im Antrag geforderte Summe kenne, dass diese während der Veranstaltung zur Evaluation des Bürgerhauses durch die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung aufgeführt worden sei. Dass diese nun nicht den Zahlen entspreche, die das Bürgerhaus im Schreiben vom 06.01.2025 genannt habe, liege an der erneuten Prüfung der benötigen Mittel durch das Bürgerhaus.
Herr Hielscher macht darauf aufmerksam, dass die Finanzierung des Bürgerhauses von Beginn an sehr knapp gewesen sei. Politikmittel sollten nicht für den Ausgleich eines dauerhaften Mehrbedarfs genutzt werden. An dieser Stelle seien die Fachbehörden gefragt. Insofern appelliere er, dass der Antrag präziser formuliert werden solle. Darüber hinaus seizu monieren, dass im Antrag nicht spezifiziert werde, aus welchem Haushaltstitel die Mittel finanziert werden sollten. Den Vorschlag, die Angelegenheit im Haushaltsausschuss zu bündeln, befürworte er.
Frau Licari äußert, zwar habe die Bürgerschaft bereits bewilligt, dass die Bürgerhäuser strukturell mehr Geld erhielten, allerdings sei der Stellenbewertungsprozess für die Stadtteilkultur noch nicht abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Lage sei es gegenwärtig nicht sinnvoll, über den Antrag zu entscheiden.
Ein:e Vertreter:in des Bürgerhauses Bornheide erläutert, die Stellenneubewertung sei begrüßenswert. Es sei eine Erhöhung der Rahmenzuweisung von 10 Prozent zugesichert worden. Das Bürgerhaus Bornheide sei aktuell nicht an der Rahmenzuweisung beteiligt. Ziel sei es, 47.000 Euro jährlich zugesichert zu bekommen, sodass Mittel nicht jedes Jahr neu beantragt werden müssten. Im Vergleich zum Bedarf anderer Bürgerhäuser sei die benötigte Summe gering.
Herr Strasser beantragt, den TOP zu vertagen. Er behalte sich vor, das Thema an anderer Stelle erneut einzubringen.
Herr Boettger entgegnet, der Antrag solle wie von Frau Licari vorgeschlagen an den Ausschuss für Kultur und Bildung (KuBi) überwiesen werden. Auf Vorschlag Herrn Strassers, den KuBi um eine Stellungnahme zu bitten, schlägt er vor, dass der RISE-Ausschuss zur Beratung des KuBi hinzugezogen werden solle. Er stimme Herrn Schmidt zu, dass die finale Beschlussfassung dem RISE-Ausschuss vorbehalten bleiben sollte.
Herr Hielscher macht darauf aufmerksam, dass der KuBi die Drucksache vertagen könnte, sodass eine Stellungnahme dann nicht bereits zur Sitzung des RISE-Ausschusses am 12.03.2025 vorliege.
Der Ausschuss folgt Herrn Strassers Vorschlag einstimmig, die Drucksache zur Erarbeitung einer Stellungnahme an den Ausschuss für Kultur und Bildung (KuBi) zu überweisen. Der RISE-Ausschuss ist zur Beratung des KuBi hinzuzuziehen. Darüber hinaus wird um Klärung der Erhöhung der Rahmenzuweisung Stadtteilkultur, wie in der Drucksache 21-5110.2 aufgeführt, gebeten.
Die Fraktion DIE LINKE meldet die Drucksache für die kommende Sitzung des RISE-Ausschusses am 12.03.2025 an.
[Anmerkung der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung:
Der Inhalt der Drucksache 21-5110.2 wurde mit einer am 14.01.2025 an die Ausschussmitglieder verschickten E-Mail präzisiert.]
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Herr Schmidt moniert, die Antwort des Amtes zeuge von geringer Wertschätzung. Eine solch respektlose Antwort habe dort nichts zu suchen.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
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