Frau von Stritzky stellt fest, dass mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend seien und somit die Beschlussfähigkeit gegeben sei.
Es sind keine Fragen eingereicht worden.
Herr Prof. Dr. Stange (Leuphana Universität Lüneburg) und Herr Dr. Freitag (Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke) stellen das Thema anhand einer Präsentation vor (siehe Anlage). Hierbei sowie auf Nachfragen der Ausschussmitglieder heben sie Folgendes hervor:
Herr Jez und Frau Wolf führen aus, dass die Eckpunkte zur weiteren Beratung der Ausschreibung in der kommenden Sitzung des Unterausschusses Haushaltsangelegenheiten (JHA) vorgelegt würden. Die Ausschreibung werde durch das Bezirksamt durchgeführt.
Herr Bründel-Zeißler spricht sich dafür aus, die Ausschreibung so offen zu gestalten, dass auch Träger der freien Jugendhilfe eine Chance hätten und der Altonaer Bezug als Kriterium herangezogen werde. Er bitte, dass dem Ausschuss das bezirkliche Rahmenkonzept noch einmal zugeleitet werde.
[Nachtrag zu Protokoll: Das Rahmenkonzept wurden den Ausschussmitgliedern am 06.03.2025 per E-Mail weitergeleitet.]
Frau Mali und Frau Greizer (GM Jugendhilfe GmbH) stellen die Drucksache anhand einer Präsentation vor (siehe Anlage). Hierbei und auf Nachfragen der Ausschussmitglieder heben sie Folgendes hervor:
Herr Jez ergänzt, es bestehe die Hoffnung, dass auch in der Wohnunterkunft im Vorhornweg ein entsprechender Raum umgesetzt werden könne und hierfür bald die abschließende Zustimmung der Sozialbehörde erfolge. Altona habe als erster Bezirk Kinderfreundliche Räume umgesetzt.Die Freie und Hansestadt Hamburg habe vor, auch in den anderen Bezirken entsprechende Angebote einzuführen. Grundsätzlich wäre es wünschenswert, wenn jede Unterkunft ein entsprechendes Angebot hätte – dies sei aber letztlich auch eine finanzielle und personelle Frage.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Angemeldet von einem Mitglied auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe.
Eine Vertretung vom Dolle Deerns* e.V. stellt die aktuelle Situation vor und hebt hierbei auch auf Nachfragen der Ausschussmitglieder Folgendes hervor:
Herr Schmidt bedauert das Verfahren und das Ergebnis der von der DB beauftragten Umbaumaßnahme. Die DBsei leider offensichtlich nur solange kooperativ gewesen, wie sie etwas gebraucht habe. Er schlage vor, dass sich der Unterausschuss Haushaltsangelegenheiten (JHA) in seiner kommenden Sitzung über einen Beschluss mit konkreten Nachforderungen befasse. Sehr zu begrüßen wäre, wenn der Träger hierzu konkrete Bedarfe und Wünsche äußern könnte.
Frau von Stritzky ergänzt, dass auch die Leistungsvereinbarung für die weiteren Beratungen hilfreich sein könne. Es sei wichtig, die Ursprungsplanung vor Augen zu haben.
Frau Baumbusch führt aus, dass solange die Brückenbaumaßnahmen andauerten, das Thema aktuell bleiben werde.Daher müsse der Jugendhilfeausschuss dieses weiter im Blick behalten. Der frühere Sicht- und Schutzraum sei verloren gegangen.
Frau Gerdes hebt hervor, es sei wichtig, dass es wieder gelinge, die Besucher:innenzahlen vor Ort zu erhöhen. Amt und Politik müssten die Mädchen*Oase weiter unterstützen.
Das Thema wird zur weiteren Beratung einvernehmlich für die kommende Sitzung des Unterausschusses Haushaltsangelegenheiten (JHA) angemeldet.
Der Jugendhilfeausschuss stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu.
Vertagt aus der Sitzung vom 05.02.2025.
Herr Schmidt führt aus, dass zwar nicht klar sei, warum das Amt den Zuwendungsantrag in den Jugendhilfeausschuss (JHA) gesteuert habe, da es sich hier nicht allein um ein Projekt für Kinder und Jugendliche handele. Da es aber um Politik- und nicht um Jugendhilfemittel gehe, sei eine Befassung und ein Votum durch den JHA unschädlich. Es seien genügend investive Politikmittel vorhanden, sodass er sich für ein positives Votum ausspreche.
Der Jugendhilfeausschuss stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig bei Enthaltung der Fraktion GRÜNE sowie einer Stimme eines Mitglieds auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe zu.
Frau Wolf und Herr Jez stellen die Drucksache vor und gehen hierbei auf Nachfragen der Ausschussmitglieder ein. Hierbei betonen sie Folgendes:
Frau Baumbusch hebt hervor, dass die Forderung nach der Auskömmlichkeit der Jugendhilfemittel nicht nur über die Bezirkspolitik erfolgen solle, sondern sie sich auch eine offensive Positionierung des Bezirksamts gegenüber den zuständigen Fachbehörden erhoffe. Zudem sei es wichtig, dass sich auch die Bezirksfraktionen bei ihren Bürgerschaftsfraktionen für die Belange einer auskömmlichen Finanzierung der Jugendhilfemittel einsetzten. Generell sei es von hoher Bedeutung, nicht immer nur an das aktuelle und kommende Jahr zu denken, sondern perspektivisch zu planen.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Frau Gerdes stellt die Drucksache vor und hebt hierbei sowie auf Nachfragen der Ausschussmitglieder Folgendes hervor:
Herr Schmidt wirbt dafür, die SAGA als Vermieterin soweit wie möglich in die Pflicht zu nehmen und zu prüfen, ob wirklich alle möglichen Kosten hinsichtlich der Elektronik bei der SAGA angegliedert worden seien. Die Antragsunterlagen ließen hier anderes vermuten.
Frau Baumbusch wirbt dafür, dass bei Beschlussempfehlungen dieser Art künftig in der Amtsvorlage aufgeführt werde, wie viele Mittel insgesamt noch zur Verfügung stünden, um so eine bessere Entscheidungsgrundlage zu haben.
Der Ausschuss stimmt der Beschlussempfehlung einstimmig zu.
Angemeldet in der Sitzung vom 05.02.2025.
Frau Wolf und Herr Pawletta verweisen auf die Hintergrundinformationen, die den Ausschuss im Vorwege der Sitzung weitergeleitet worden seien (siehe Anlagen) und bitten, dass etwaige Nachfragen schriftlich eingereicht würden, damit diese an die Amtsvertretungen des Haushaltsausschusses weitergetragen werden könnten.
Anlagen
Hintergrundinformationen Sondermittel_geschwärzt (1853 KB)
Frau Wolf stellt die Drucksache vor und sichert auf Nachfrage von Frau Baumbusch einen Nachtrag zu der gesamten Antragssumme zu.
[Nachtrag des Amtes zu Protokoll: Die Antragssumme lag bei 3.257.453,30 Euro. Die Bewilligungssumme bei 3.110.298,59 Euro.]
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Es gibt keine Wortmeldungen.
Frau Baumbusch bittet um Übersichten zu den Vollzeitäquivalenten sowie deren etwaigen Querfinanzierungen in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Frau Wolf führt aus, dass die Vollzeitäquivalente in einer früheren Drucksache als Anlage aufgeführt worden seien. Diese könne sie dem Ausschuss zur Verfügung stellen. Die Erstellung einer Übersicht zu Querfinanzierungen von Vollzeitäquivaltenen sei mit hohem Aufwand verbunden und würde einige Zeit benötigen.
Frau Baumbusch führt aus, dass es reiche, wenn die Übersicht zu den Querfinanzierungen vorliege, wenn nächstmalig die Beratungen über einen Beschluss zur Auskömmlichkeit der Jugendhilfemittel begönnen.
[Nachtrag zu Protokoll:Die Drucksache 21-3988.1, die in der Anlage eine Übersicht zu den Vollzeitäquivalenten beinhaltet, wurde den Ausschussmitgliedern am 06.03.2025 per E-Mail weitergeleitet.]
Frau von Stritzky bittet, dass sich die Mitglieder und Vertretungen des Jugendhilfeausschusses in der Lenkungsgruppe zur Jugendhilfeplanung bilateral über ein Vertretungsverfahren austauschten.