Stellungnahme zur geplanten Neuausschreibung der Ombudsstelle Hamburg Beschlussempfehlung des Jugendhilfeausschusses
Aus fachlicher Perspektive der Mitglieder auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe im Jugendhilfeausschuss hat sich die derzeitige Struktur der Ombudsstelle in Hamburgbewährt:
Vor diesem Hintergrund wird eine vollständige Neuausschreibung kritisch gesehen. Sie gefährdetaus Sicht des Jugendhilfeausschusses
Gerade die Zahlen zur Inanspruchnahme von OHA! belegen, dass nicht ein Strukturwechsel, sondern eine bedarfsgerechte Stärkung der vorhandenen Ressourcen erforderlich ist. Die von allen Seiten befürwortete Stellenausweitung wurde aus Haushaltsgründen bislang nicht umgesetzt – nun stattdessen auf einen Systemwechsel zuzusteuern, wird fachlich nicht für nachvollziehbar gehalten und ist dem Kinderschutz sowie der Stärkung von Kinderrechten in Hamburg nicht dienlich.
Der Jugendhilfeausschuss und die Bezirksversammlung Altona gemäß § 27 BezVG fordern die zuständige Fachbehörde zu Folgendem auf, Ziffern 1 und 2 mehrheitlich gegen die Stimmen der SPD-Fraktion sowie bei Enthaltung der Fraktionen von GRÜNE, CDU und Volt, Ziffer 3 einstimmig bei Enthaltung der Volt-Fraktion:
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
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