Stellungnahme zur geplanten Neuausschreibung der Ombudsstelle Hamburg Beschlussempfehlung des Jugendhilfeausschusses
Letzte Beratung: 24.09.2026 Bezirksversammlung Ö 8.5
Aus fachlicher Perspektive der Mitglieder auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe im Jugendhilfeausschuss hat sich die derzeitige Struktur der Ombudsstelle in Hamburg bewährt:
Vor diesem Hintergrund wird eine vollständige Neuausschreibung kritisch gesehen. Sie gefährdet aus Sicht des Jugendhilfeausschusses
Gerade die Zahlen zur Inanspruchnahme von OHA! belegen, dass nicht ein Strukturwechsel, sondern eine bedarfsgerechte Stärkung der vorhandenen Ressourcen erforderlich ist. Die von allen Seiten befürwortete Stellenausweitung wurde aus Haushaltsgründen bislang nicht umgesetzt – nun stattdessen auf einen Systemwechsel zuzusteuern, wird fachlich nicht für nachvollziehbar gehalten und ist dem Kinderschutz sowie der Stärkung von Kinderrechten in Hamburg nicht dienlich.
Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt der Bezirksversammlung folgenden Beschluss zu fassen, Ziffern 1 und 2 mehrheitlich gegen die Stimmen der SPD-Fraktion sowie bei Enthaltung der Fraktionen von GRÜNE, CDU und Volt, Ziffer 3 einstimmig bei Enthaltung der Volt-Fraktion:
Die Bezirksversammlung Altona fordert die zuständige Fachbehörde gemäß § 27 BezVG zu Folgendem auf:
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
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