Stellungnahme zur geplanten Neuausschreibung der Ombudsstelle Hamburg Antrag von Mitgliedern und persönlichen Vertretungen auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe
Aus unserer fachlichen Perspektive hat sich die derzeitige Struktur der Ombudsstelle in Hamburgbewährt:
Vor diesem Hintergrund sehen wir eine vollständige Neuausschreibung kritisch. Sie gefährdetaus unserer Sicht:
Gerade die Zahlen zur Inanspruchnahme von OHA! belegen, dass nicht ein Strukturwechsel, sondern eine bedarfsgerechte Stärkung der vorhandenen Ressourcen erforderlich ist. Die von allen Seiten befürwortete Stellenausweitung wurde aus Haushaltsgründen bislang nicht umgesetzt – nun stattdessen auf einen Systemwechsel zuzusteuern, halten wir für fachlich nicht nachvollziehbar und dem Kinderschutz sowie der Stärkung von Kinderrechten in Hamburg nicht dienlich.
Der Jugendhilfeausschus und die Bezirksversammlung Altona fordern die zuständige Fachbehörde gemäß § 27 BezVG dazu auf, von der Neuausschreibung der Ombudsstelle abzusehen, um die in Hamburg fachlich bewährten ombudschaftlichen Strukturen zu sichern!
Die Fachbehörde wird aufgefordert sich zu dem bisherigen Konzept von Ombudschaft in Hamburg, wie es in der Bürgerschaft, dem Familienausschuss und dem Landesjugendhilfeausschuss sowie unter bezirklicher und wissenschaftlicher Beteiligung entwickelt wurde, zu bekennen.
Wenn Ombudschaft in der Kita in ähnlicher Größe wie OHA! gewollt ist und der Verband Kinder- und Jugendarbeit e.V. (VKJH) diesen Bereich als Träger nicht übernehmen soll, dann sollte lediglich der Teilbereich Kita neu ausgeschrieben werden.
Die Fachbehörde wird aufgefordert, die juristische und fachliche Ausführung darzulegen.
Der Unterauschuss Haushaltsangelegenheite (JHA) wird um Zustimmung und Weiterleitung an den Jugendhilfeausschuss gebeten.
ohne
Keine Orte erkannt.
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.