Für die Schaffung einer Vollzeitstelle (VZÄ) zur Koordination und Begleitung des Jugendbeirats Altona Mitteilungsdrucksache zum Beschluss des Hauptausschusses vom 11.12.2025
Letzte Beratung: 23.04.2026 Bezirksversammlung Ö 11.25
Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Altona hat in seiner Sitzung vom 11.12.2025 stellvertretend für die Bezirksversammlung anliegende Drucksache 22-1607.1B beschlossen.
Die Behörde für Finanzen und Bezirke (BFB) hat mit Schreiben vom 07.01.2026 wie folgt Stellung genommen:
Die in den Bezirken Altona und Wandsbek gemäß dem bürgerschaftlichen Ersuchen Drs. 22/17212, Teil B auf den Weg gebrachten Pilotprojekte haben zum Ziel, tragfähige Konzepte zur Implementierung von repräsentativen Formen der Kinder- und Jugendbeteiligung auf der Bezirksebene zu entwickeln und zu erproben. An der Konzeptentwicklung sind die jungen Bürgerinnen und Bürger gemäß § 33 BezVG ausdrücklich zu beteiligen.
Die operative Arbeit zur Umsetzung der Pilotprojekte konnte nach umfangreichen Abstimmungsprozessen mit den Bezirksversammlungen bzw. Jugendhilfeausschüssen sowie den Ausschreibungsverfahren zur Gewinnung eines geeigneten freien Trägers erst im August 2025 beginnen. In den lokalen Auftaktveranstaltungen, die im November 2025 für Politik, Verwaltung und Fachkräfte durchgeführt wurden, ist als zeitliche Perspektive für die Wahl und Konstituierung von Kinder- und Jugendbeiräten das zweite Quartal 2026 in Aussicht gestellt worden. Vor der Durchführung der Wahlen sind unter anderem erstmalig für Hamburg alle datenschutzrechtlichen Fragen der unterschiedlichen Wahlverfahren zu klären, die erprobt werden könnten.
Da in den Pilotprojekten wichtige Entwicklungsarbeit geleistet wird, die ausreichend Zeit erfordert und allen Bezirken zugutekommen wird, ist es aus Sicht der Behörde für Finanzen und Bezirke angemessen und notwendig, zunächst die Phase der Pilotierung in den Bezirken Altona und Wandsbek über das Jahresende 2026 hinaus unter ähnlichen Rahmenbedingungen zu verlängern. Hierzu werden derzeit die finanziellen Bedarfe ermittelt und Finanzierungsmöglichkeiten durch die Behörde für Finanzen und Bezirke geprüft.
Eine Festlegung auf bestimmte Formen der personellen Begleitung der Kinder- und Jugendbeiräte erscheint hingegen in der derzeitigen Anfangsphase der Erprobung als verfrüht. Im Übrigen obliegt es dem Bezirksamt Altona, entsprechende Bedarfe im Rahmen des Haushaltsaufstellungsverfahrens 2027/2028 zu berücksichtigen.
Das Bezirksamt Altona hat mit Schreiben vom 16.04.2026 wie folgt Stellung genommen:
Die Bürgerschaft hat mit der Drs. 22/17212, Teil B vom 04.12.2024 den Senat ersucht für die Bezirke Altona und Wandsbek insgesamt 400.000 Euro für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 bereit zu stellen. Diese Mittel werden für die Implementierung von Kinder- und Jugendbeiräten eingesetzt. Durch Ausschreibungsverfahren konnte der Dienstleister PLING Kollektiv gUG für die operative Arbeit in dem Pilotprozess in beiden Bezirken gewonnen werden.
Im Bezirk Altona wird der Prozess zudem fachlich durch das Fachamt Jugend- und Familienhilfe sowie dem Diakonischen Werk Hamburg im Rahmen einer bezirklichen Begleitgruppe unterstützt.
Die bereitgestellten Mittel werden für diesen Prozess der Implementierung voll ausgeschöpft.
Für die Finazierung einer Vollzeitstelle (VZÄ) zur Koordination und Begleitung des Jugendbeirats Altona stehen keine weiteren Mittel im eigenen Einzelplan zur Verfügung. Grundsätzlich begrüßt das Bezirksamt Altona eine VZÄ, um die geschaffenen Strukturen im Bezirk zu verankern.
Durch das Bezirksamt Altona wurde daher für den Haushalt 2027/2028 eine Vollzeitstelle zur Koordination und Begleitung des Jugendbeirats angemeldet.
Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.
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