Die westliche Bernadottestraße auf Sperrung der Elbchaussee vorbereiten Alternativantrag der FDP-Fraktion zur Drucksache 22-1929.2
Letzte Beratung: 26.03.2026 Bezirksversammlung Ö 9.5.1
Die anstehenden Arbeiten im westlichen Abschnitt des 2. Bauabschnitts der Elbchaussee werden erhebliche Auswirkungen auf die umliegenden Stadtteile haben. Bereits die Sperrung im östlichen Abschnitt hat eindrücklich gezeigt, dass unzureichend gesteuerte Ausweichverkehre zu massiven Belastungen führen können – insbesondere für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für die Verkehrssicherheit in den betroffenen Quartieren.
Trotz dieser Erfahrungen schreiten die Planungen für die kommenden Bauphasen voran, ohne dass bislang eine hinreichend abgestimmte und transparente Verkehrsführung erkennbar ist. Die vorgesehene großräumige Verlagerung des Autoverkehrs über die B431 sowie die Umleitung anderer Verkehre durch Wohnstraßen lassen erneut erhebliche Zusatzbelastungen erwarten.
Besonders deutlich wurde dies bereits im Bereich der Holländischen Reihe, die trotz fehlender offizieller Umleitungsfunktion als Ausweichroute stark frequentiert wurde. Die daraus resultierenden Rückstaus und Engstellen haben die Verkehrssicherheit spürbar beeinträchtigt. Es ist zu befürchten, dass sich diese Situation ohne geeignete Gegenmaßnahmen im Zuge der kommenden Bauphase im Bereich der Bernadottestraße wiederholen wird.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht ausreichend, einzelne nachgelagerte Prüfaufträge zu formulieren. Vielmehr bedarf es einer frühzeitigen, verbindlichen und wirksamen Steuerung der Verkehre, um die Belastungen für die betroffenen Stadtteile zu begrenzen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Die Bezirksversammlung Altona fordert die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende gemäß § 27 BezVG auf,
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
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