Verkehrsbehinderungsmaßnahmen Volksdorfer und Saseler Weg Eingabe
Der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung liegt folgende Eingabe vor:
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
da die Eingabe-Maske der Internetseite der Betriebsversammlung Wandsbek nicht funktioniert (Eingabe wird offensichtlich nicht gesendet), hier auf diesem Wege noch einmal meine Einwände zur geplanten Verkehrsbehinderungsmaßnahme im Straßenzug Volksdorfer Weg bzw. Saseler Weg.
Positiv möchte ich aber herausstellen, dass die geplante Maßnahme zur Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer im Übergang vom Volksdorfer zum Saseler Weg gut ist. Allerdings ist festzustellen, dass hier ein Handeln seit mindestens 20 Jahren überfällig ist und deutlich wird, dass die Verantwortlichen die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer nachrangig bemerken und sich lieber mit der Behinderung des Kfz-Verkehrs beschäftigen.
Aus Stellschildern habe ich erfahren, dass im Volksdorfer Weg und im Saseler Weg zusätzliche Verkehrsbehinderungsmaßnahmen über die Anordnungen in den 30-Km-Zonen des Saseler Weg (deren Begründung in einzelnen Abschnitten zweifelhaft sein könnte) hinaus geplant sind.
Als langjähriger Notarzt im Rettungsdienst in Hamburg möchte ich Sie ersuchen, einer solchen Maßnahme nicht zuzustimmen, da ein Verbau der Straße mit wechselseitigen Einengungen zusätzliche Gefahren und Nachteile erzeugt.
Folgende Aspekte sind offensichtlich nicht gesehen oder beachtet worden:
1.) wird die Sicht behindert, da hinter den Betonringen oder Verkehrsinseln nicht einsehbare Zonen entstehen und Mensch und Tier hier glauben sicher (aber ungesehen!) die Straße überqueren zu können.
2.) Eine Einengung verhindert das Überholen von Radfahrern, da entweder die Überholstrecke zu kurz ist, wenn die vorgeschriebene Geschwindigkeit eingehalten werden soll oder es wird der Seitenabstand vom Überholenden zum Radfahrer nicht eingehalten, um dem blockierenden Hindernis zu entkommen. Ich überblicke ein Unfallereignis östlich des Saseler Kamps auf dem Saseler Weg, bei dem der Radfahrer schwerste Kopf- und Gehirnverletzungen erlitt, weil die Autofahrerin nach hunderten von Metern hinter dem Radfahrer herfahrend, mit geringem Seitenabstand versuchte, bei Gegenverkehr endlich am Radfahrer vorbei zu kommen. Solche Situationen werden mit wechselseitig auftretenden Verkehrshindernissen vervielfacht.
Ich ersuche Sie daher dringend, solchen gefährlichen Unsinn zu unterlassen.
Zudem ist zur Zeit deutlich erkennbar, wie dumm ein Verbau einer Straße sein kann: Bei den jetzigen Umbaumaßnahmen der Bergstedter Chaussee wird der Verkehr verbotenerweise durch ein Wohngebiet geleitet, weil es keine hindernisfreie Ersatzfahrtstrecke gibt. Rügelsbarg und Lottbeker Weg sind mit Hindernissen (wechselseitigen Inseln) verbaut. Daher wird der Verkehr mit Bussen durch das Wohngebiet Wensenbalken geleitet (amtlich angeordnet durch Verkehrszeichen 209-10), obwohl eine Ab- und Umleitung von einer übergeordneten Straße (Bergstedter Chaussee) in untergeordnete (Wohn-)Straße nach Auskunft der Hamburg und Schleswig-Holsteiner Polizei und der Straßenverkehrsbehörde verboten ist. Hierdurch werden im Wohngebiet eine Reihe von zusätzlichen Gefahren für KITA- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderungen und Fußgänger, auch zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhöfen erzeugt. Die Maßnahmen sind ohne Information der Betroffenen und mit großer örtlicher und sachlicher Ignoranz umgesetzt worden, ohne das Wissen der ansässigen Bewohner vor Ort nutzen zu wollen.
Für zusätzliche Informationen, besonders für die medizinischen Folgen verzögerter Hilfe im Notfall, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Keine Anlage/n
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