22-4085

Sicherheit auf Geh- und Wanderwegen im Alstertal Eingabe

Eingabe

Sachverhalt

Der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung liegt folgende Eingabe vor:

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,

Ich lebe seit über 35 Jahren in der Nähe des Alstertals, OT Poppenbüttel. Ich ging gerne im Alstertal spazieren, ich führe dabei Hunde an der Leine.

Was leider die Sicherheit stark gefährdet, ist das zunehmend aggressive Verhalten von Rennradfahrern (oder diejenigen, die sich dafür halten), E-Scooter-Fahrer:innen, E-Bike-Fahrer:innen.

Nichts spricht gegen zunehmende Mobilität. Jedoch beobachte ich, wie sich zunehmend rücksichtslos eine Vorfahrt genommen wird - durch schnelles Tempo, welches nicht gedrosselt wird, wegklingeln, Beschimpfungen.

Dabei ist es unerheblich, ob es sich um alte Menschen handelt, die nicht schnell und wendig zur Seite springen können oder um Kinder an der Hand ihrer Eltern, oder, wie bei mir, um Menschen mit Tieren. Oft liegt zwischen den vorbeirauschenden Radfahrer:innen und den Spaziergehenden nur eine Handbreit.

Die aufgestellten Schilder "Respekt bitte" sind nett gemeint, scheinen aber manche Menschen nicht zu erreichen. Ein Spaziergang im Alstertal ist zu einer gefährlichen Unternehmung geworden.

Gibt es politische Überlegungen, die Spaziergänger:innen vor diesen verbalen und physischen "Attacken" und zahlreichen "Fast-Unfällen" besser schützen?

Letztendlich gibt es auf der Straße Regeln, die befolgt werden müssen - im Alstertal jedoch vertraut man auf gegenseitige Rücksichtnahme, die leider immer geringer wird.

Ich denke, dass mein Schreiben kein Einzelfall ist und würde mich freuen, wenn es in unserem Bezirk hierzu eine Lösung gäbe, um mehr Sicherheit auf den Wanderwegen zu gewährleisten.

Anhänge

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