Sichere Querungsmöglichkeit am Tegelweg bei der Kolkwiese schaffen Eingabe
Letzte Beratung: 31.08.2026 Hauptausschuss Ö 5.43
Der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung liegt folgende Eingabe vor:
Die zuständige Verwaltung wird gebeten, die Verkehrssituation am Tegelweg auf Höhe des Endes des Geh- und Radweges an der Kolkwiese zu überprüfen und dort eine sichere Querungsmöglichkeit für den Fuß- und Radverkehr zu schaffen. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob an dieser Stelle ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen), eine Querungshilfe, eine bauliche Einengung oder eine andere geeignete verkehrssichernde Maßnahme eingerichtet werden kann.
Begründung: Am Tegelweg befindet sich auf Höhe der Kolkwiese eine regelmäßig genutzte Wegeverbindung durch die Grünanlage. Der Geh- und Radweg aus Richtung Kolkwiese endet unmittelbar am Tegelweg. Auf der gegenüberliegenden Seite setzt sich die Wegeverbindung in Richtung der Wege entlang der Kleingärten und der Osterbek fort. Für Menschen, die diese Wegeverbindung nutzen, besteht an dieser Stelle derzeit jedoch keine gesicherte Querungsmöglichkeit. In unmittelbarer Nähe befindet sich weder ein Zebrastreifen noch eine andere Querungshilfe. Trotzdem überqueren hier regelmäßig Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende den Tegelweg, da die Querung notwendig ist, um die bestehende Wegeverbindung fortzusetzen. Die Stelle ist daher faktisch ein genutzter Übergang, ohne dass die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Besonders problematisch ist die Kurvenlage des Tegelweges. Dadurch sind die Sichtbeziehungen zwischen dem motorisierten Verkehr und den querenden Personen eingeschränkt. Herannahende Fahrzeuge können aus Richtung der Kurve teilweise erst relativ spät wahrgenommen werden. Gleichzeitig können Autofahrerinnen und Autofahrer Personen, die den Tegelweg überqueren, ebenfalls erst spät erkennen. Die Situation ist insbesondere für Kinder, ältere Menschen, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Radfahrende problematisch. Gerade weil der Weg durch die Grünanlage und entlang der Osterbek eine attraktive und naheliegende Fuß- und Radwegeverbindung darstellt, ist davon auszugehen, dass die Querungsstelle auch weiterhin genutzt werden wird. Die Stadt Hamburg beschreibt die Osterbek als einen Gewässer- und Freiraumzusammenhang, der sich über die Bezirke Wandsbek und Hamburg-Nord erstreckt. Eine sichere und gut nutzbare Verbindung zwischen den vorhandenen Wegen ist daher auch im Sinne einer attraktiven Nutzung des Freiraums sinnvoll. Es sollte deshalb nicht darauf gewartet werden, dass es an dieser Stelle zu einem Unfall kommt. Die bestehende Wegeverbindung sollte durch eine "klar erkennbare und sichere Querungsmöglichkeit über den Tegelweg" ergänzt werden.
Die Verwaltung wird daher gebeten, die örtlichen Gegebenheiten und Sichtbeziehungen zu prüfen und eine geeignete Lösung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umzusetzen.
Keine Anlage/n