22-1627.1

Parkplätze im Poppenbütteler Bogen erhalten - Alternative Haltestelle für die neue Buslinie X27 prüfen und umsetzen Beschluss der Bezirksversammlung vom 30.01.2025 (Drs. 22-0824.1) Hier: Ergänzende Stellungnahme

Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz

Letzte Beratung: 07.05.2026 Bezirksversammlung Wandsbek Ö 14.1

Sachverhalt

Folgender Beschluss wurde gefasst:

Die zuständigen Fachbehörden und die Bezirksverwaltung werden gebeten,

1. zu prüfen, ob im Bereich der vorhandenen Haltestelle Heimgarten an der Harksheider Straße / Kupferteichweg sowie im Zufahrsbereich der unmittelbar angrenzenden städtischen Gärtnereiflächen ein Ersatz für die Haltestellen und Überliegerplätze der neuen Buslinie X27 im Poppenbütteler Bogen geschaffen werden kann, ob der X27 an der vorhandenen Haltestelle Sandkuhlenkoppel halten kann, ob die Änderung Auswirkungen auf die Umläufe hat.und diese Maßnahme bei positiver Prüfung schnellstmöglich umzusetzen,

2. Ressourcen zur Planung dieser Maßnahme über das Arbeitsprogramm Straßenplanung 2025 mit Priorität abzusichern,

3. über die Ergebnisse der Prüfung und möglichen Umsetzung dem Ausschuss für Mobilität zu berichten sowie den Regionalausschuss Alstertal zu informieren.

Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) hat die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) und die Finanzbehörde (FB) beteiligt und nimmt wie folgt Stellung:

Allgemein:

Die durch die Hamburger Hochbahn AG gefahrene Expressbuslinie X27 ist im Dezember 2024 in Betrieb genommen worden. Aufgrund der aktuellen Taktung war es ausreichend, im Poppenbütteler Bogen zunächst zwei der maximal drei sogenannten Überliegerplätze, die zugleich als Linienendpunkte dem Ausstieg der Fahrgästedienen, provisorisch neu zu schaffen. Ebenso sind zwei Haltestellen (Poppenbütteler Bogen als Einstiegshaltestelle Richtung Bergedorf und Sandkuhlenkoppel als neuer Haltestellenbereich der zuvor nur in der Harksheider Straße bestehenden Haltestelle) provisorisch neu geschaffen worden.

Zu 1.:

Die BUKEA steht zu der Thematik im fachlichen Austausch mit dem Bezirksamt Wandsbek. Derzeit werden die Platzbedarfe für das Busvorhaben und eine Harmonisierung dieser mit der gärtnerischen Nutzung geprüft.

Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) der FB unterstützt eine Prüfung gerne im Rahmen eines Grunderwerbs- oder Überweisungsauftrags durch den zuständigen Vorhabenträger.

Die BVM ist gerne bereit, Zusammen mit dem LIG, der BUKEA und dem Bezirksamt Wandsbek die angesprochenen verkehrlichen Belange in die Prüfung einzubringen. Die Prüfungen dauern an. Die BVM wird auf das Bezirksamt zugehen, sobald belastbare Erkenntnisse vorliegen.

Das Bezirksamt nimmt wie folgt Stellung:

  1. Die Bezirksverwaltung prüft die unter Punkt 1 genannten Inhalte und stimmt sich mit der zuständigen Fachbehörde und den Busbetrieben bzgl. der grundlegenden Fragen ab.
  2. Die Bezirksverwaltung integriert die Maßnahme im Arbeitsprogramm 2025. Das Arbeitsprogramm wird derzeit angepasst und anschließend im Ausschuss für Mobilität zur Zustimmung vorgelegt.
  3. Die Bezirksverwaltung wird die Ergebnisse der Prüfung und mögliche Umsetzung in den vorgesehenen Gremien vorstellen, sobald erste Erkenntnisse vorliegen.

Ergänzende Stellungnahme der Behörder Verkehr und Mobilitätswende:

Die Expressbuslinie X27 wurde zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2024 in Betrieb genommen und verkehrt auf dem Linienweg Poppenbütteler Bogen S Poppenttel (Wentzelplatz) U Berne (Berner Stieg) Bf. Rahlstedt (Doberaner Weg) U Billstedt Bf. Bergedorf. Damit ist die Expressbuslinie X27 eine attraktive Tangentialverbindung, die zahlreiche Aufkommensschwerpunkte sowie U-, S- und Regionalbahnhaltestellen miteinander verbindet, Fahrzeiten auf unterschiedlichsten Relationen mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) spürbar verkürzt und somit das Hamburger Busnetz sinnvoll ergänzt. Durch die Verbindung mehrerer U-, S- und Regionalbahnhaltestellen entfällt für zahlreiche Fahrgäste im Hamburger Osten die umwegige Fahrt mit Umsteigen an eher innenstadtnah gelegenen Knotenpunkten im Schnellbahnnetz. Folglich erfreute sich die Linie X27 im Fahrplanjahr 2025 mit rund 6.500 Fahrgästen pro Werktag großer Beliebtheit.

Zudem wurden für die Inbetriebnahme der Linie X27 neue Haltestellen hergerichtet und zuvor im Netz bestehende Erschließungslücken geschlossen. Dies gilt insbesondere für die im Poppenbütteler Bogen geschaffenen Haltestellen. Mit der Haltestelle Sandkuhlenkoppel sowie dem Start- und Endpunkt der Linie X27 im Poppenbütteler Bogen haben die dort angesiedelten Gewerbe- und Einzelhandelsstandorte erstmals eine direkte Anbindung und umsteigefreie Verbindung zu attraktiven nahen und entfernteren Zielen erhalten. Allerdings sind im Zuge der provisorischen Herrichtung der Haltestellen und der betrieblich notwendigen Überliegeplätze im öffentlichen Straßenraum Parkstände entfallen, weshalb die Bezirksversammlung Wandsbek mit der BV-Drs. 22-0824.1 eine Verlagerung der Haltestellen sowie der Überliegeplätze zur vorhandenen Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der ehemaligen Baumschule Kasseburg vorgeschlagen hat.

Vor diesem Hintergrund haben die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM), die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) und das Bezirksamt Wandsbek zunächst den Status quo im Poppenbütteler Bogen kritisch beleuchtet und darauf aufbauend eine Verlagerung anhand der beiden folgenden Varianten geprüft:

- Variante a) Verlagerung des Endpunktes der Linie X27 sowie der Überliegeplätze zur Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der ehemaligen Baumschule Kasseburg ohne Bedienung des Poppenbütteler Bogens und

- Variante b) Verlagerung des Endpunktes der Linie X27 sowie der Überliegeplätze zur Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der ehemaligen Baumschule Kasseburg mit Bedienung des Poppenbütteler Bogens in beide Fahrtrichtungen.

Der Status quo sowie die beiden genannten Varianten werden im Folgenden anhand ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile näher betrachtet.

Eine weitere Variante, bei der der Poppenbütteler Bogen in eine Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn bedient wird, der Endpunkt und die Überliegeplätze zur Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der ehemaligen Baumschule Kasseburg verlegt werden und die Linie X27 auf ihrem Weg Richtung S Poppenbüttel (Wentzelplatz) den Poppenbütteler Bogen nicht bedient, wurde nicht vertieft geprüft. Bei dieser Variante würden Fahrgäste mit dem ÖPNV zwar gut zum Poppenbütteler Bogen und den dortigen Haltestellen gelangen, diesen aber nicht mehr mit dem ÖPNV verlassen können und es wären längere Fußwege zu den Haltestellen in der Harksheider Straße notwendig.

Status quo: Bestehender Linienweg der X27 mit Bedienung des Poppenbütteler Bogens in eine Fahrtrichtung und Linienendpunkt im Poppenbütteler Bogen

Im Status quo verkehrt die Linie X27 durch den Poppenbütteler Bogen in eine Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn, indem sie aus Richtung Süden kommend von der Harksheider Straße rechts in den Poppenbütteler Bogen einbiegt, die Haltestellen Sandkuhlenkoppel und Poppenbütteler Bogen bedient, überliegt und anschließend den Poppenbütteler Bogen durch Linksabbiegen in die Harksheider Straße wieder verlässt (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1: Status quo Bestehender Linienweg der X27 mit Bedienung des Poppenbütteler Bogens in eine Fahrtrichtung und Endpunkt im Poppenbütteler Bogen

Dabei bedient die Linie X27 zunächst die Haltestelle Sandkuhlenkoppel im südlichen Poppenbütteler Bogen, die im Zuge der Inbetriebnahme der Linie X27 zunächst provisorisch hergerichtet wurde und einer verbesserten Erschließung des in der Vergangenheit deutlich erweiterten Einzelhandelsstandortes am Knotenpunkt Poppenbütteler Bogen/Harksheider Straße (B-Plan-Gebiet Poppenbüttel 47) dient. Die Linie X27 erschließt diesen Standort insbesondere aus den Gebieten weiter südlich rund um die Harksheider Straße. Die Lage dieser Haltestelle wird als besonders positiv bewertet, da die Fahrgäste direkt auf der Straßenseite des Einzelhandelsstandortes ein- und aussteigen können und eine Querung der angrenzenden Straßen nicht erforderlich ist. Bereits mit der provisorischen Haltestelleneinrichtung konnte ein hohes Maß an Barrierefreiheit gewährleistet werden.

Anschließend bedient die Linie X27 die Ausstiegshaltestelle Poppenbütteler Bogen, die zugleich dem Überliegen dient, sowie die Einstiegshaltestelle Poppenbütteler Bogen. Auch diese Haltestellenstandorte werden als vorteilhaft bewertet, da einerseits die ansässigen Gewerbebetriebe und insbesondere ihre Mitarbeitenden eine hochwertige ÖPNV-Anbindung erhalten. Andererseits wurden die Standorte so gewählt, dass sie möglichst nah am Kreienstieg als Fußwegeverbindung zu den nördlich angrenzenden Wohngebieten liegen, um auch den dort ansässigen Bewohner:innen eine attraktive ÖPNV-Anbindung anzubieten.

Im Ergebnis haben sich die Anbindung und Erschließung der im Poppenbütteler Bogen ansässigen Gewerbe- und Einzelhandelsstandorte spürbar verbessert. Dementsprechend wird die Haltestelle Poppenbütteler Bogen von den Fahrgästen gut genutzt: die Einstiegshaltestelle Poppenbütteler Bogen in Richtung Bf. Bergedorf weist rund 200 Einsteiger:innen pro Werktag auf, die Ausstiegshaltestelle Poppenbütteler Bogen rund 200 Aussteiger:innen pro Werktag.

Variante a) Verlagerung des Endpunktes der Linie X27 sowie der Überliegeplätze zur Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der ehemaligen Baumschule Kasseburg ohne Bedienung des Poppenbütteler Bogens

Bei dieser Variante würde die Linie X27 von Süden kommend durch die Harksheider Straße verkehren, im Bereich der Kehre Heimgarten eine Haltestelle bedienen, überliegen und kehren sowie anschließend wieder durch die Harksheider Straße Richtung Süden fahren (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2: Variante a) Verlagerung des Endpunktes der Linie X27 sowie der Überliegeplätze zur Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der ehemaligen Baumschule Kasseburg ohne Bedienung des Poppenbütteler Bogens

Bei dieser Linienführung bestünde im Poppenbütteler Bogen kein Flächenbedarf mehr für die derzeit dort vorhandene Businfrastruktur und die ursprünglich entfallenen Parkstände könnten wieder hergestellt werden. Allerdings ist festzuhalten, dass die Kehre Heimgarten in ihrer derzeitigen baulichen Ausführung lediglich Platz für einen Bus in der Pause und das Kehren weiterer Busse ohne Halt bietet. Die Kapazitäten werden dabei allein durch die Linie 178 voll ausgeschöpft. In der Folge wären umfangreiche bauliche Änderungen im Bereich der Kehre und der angrenzenden Fläche der ehemaligen Baumschule Kasseburg notwendig, die erhebliche Kosten verursachen würden.

Hinsichtlich der Qualität des ÖPNV-Angebotes dieser Variante ist anzumerken, dass die Linie X27 in der Harksheider Straße identisch zum Linienweg der Linie 178 verkehren würde, weshalb der verkehrliche Nutzen grundsätzlich als gering einzuschätzen ist. Darüber hinaus würde der Poppenbütteler Bogen gar nicht mehr mit der Linie X27 bedient werden und den Mitarbeitenden der ansässigen Gewerbebetriebe sowie den Bewohnenden der nördlich angrenzenden Wohngebiete würde in fußufiger Entfernung kein attraktives ÖPNV-Angebot mehr zur Verfügung stehen. In Verbindung damit würde sich auch die Anbindung des Einzelhandelsstandortes spürbar verschlechtern.

Beim Vergleich dieser Variante mit dem Regelfahrplan des Status quo zeigt sich, dass sich der Linienweg um circa 0,5 km je Fahrtenpaar und folglich 2 bis 3 Minuten Fahrzeit je Fahrtenpaar verlängern würde. Dies wiederum würde zu dauerhaft erhöhten Betriebskosten der Linie X27 führen.

Variante b) Verlagerung des Endpunktes der Linie X27 sowie der Überliegeplätze zur Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der ehemaligen Baumschule Kasseburg mit Bedienung des Poppenbütteler Bogens in beide Fahrtrichtungen

Bei dieser Variante würde die Linie X27 den Poppenbütteler Bogen in beide Fahrtrichtungen bedienen, indem sie zunächst von Süden kommend von der Harksheider Straße rechts in den Poppenbütteler Bogen einbiegt, die Haltestellen Sandkuhlenkoppel und Poppenbütteler Bogen bedient und danach den Poppenbütteler Bogen durch Rechtsabbiegen in die Harksheider Straße wieder verlässt. Anschließend würde die Linie X27 zur Kehre Heimgarten verkehren, dort überliegen und kehren und durch die Harksheider Straße Richtung Süden fahren. Schließlich würde die X27 durch Linksabbiegen in den Poppenbütteler Bogen einbiegen, dort die Haltestellen Poppenbütteler Bogen und Sandkuhlenkoppel bedienen und den Poppenbütteler Bogen durch Linksabbiegen in die Harksheider Straße wieder verlassen (siehe Abbildung 3).

Abbildung 3: Variante b) Verlagerung des Endpunktes der Linie X27 sowie der Überliegeplätze zur Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der ehemaligen Baumschule Kasseburg mit Bedienung des Poppenbütteler Bogens in beide Fahrtrichtungen

Bei dieser Linienführung würde im Poppenbütteler Bogen zunächst kein Flächenbedarf mehr für die derzeit vorhandenen zwei Überliegeplätze bestehen, sodass die dafür ursprünglich entfallenen Parkstände wieder hergestellt werden könnten. Allerdings wäre die Herrichtung der beiden Haltestellen Poppenbütteler Bogen und Sandkuhlenkoppel in Fahrtrichtung S Poppenbüttel (Wentzelplatz) den bereits bestehenden Haltestellen gegenüberliegend notwendig, für die Parkstände entfallen müssten. Insgesamt betrachtet wäre bei dieser Variante der Umfang der entfallenen Parkstände ähnlich dem Status quo, er würde sich jedoch im Poppenbütteler Bogen räumlich anders verteilen. Zudem wären wie bei Variante a) umfangreiche bauliche Änderungen im Bereich der Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der Baumschule Kasseburg notwendig.

Das ÖPNV-Angebot wäre bei dieser Variante von ähnlich hochwertiger Qualität wie beim Status quo, da die im Poppenbütteler Bogen angesiedelten Gewerbe- und Einzelhandelsstandorte sowie die nördlich angrenzenden Wohngebiete eine direkte ÖPNV-Anbindung erhalten. Zudem würde bei dieser Variante kein reiner Parallelverkehr zur Linie 178 entstehen.

Beim Vergleich dieser Variante mit dem Regelfahrplan des Status quo zeigt sich, dass sich der Linienweg um circa 2,3 km je Fahrtenpaar und folglich 8 bis 9 Minuten Fahrzeit je Fahrtenpaar verlängern würde. Dies wiederum würde zu dauerhaft erheblich erhöhten Betriebskosten der Linie X27 führen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass bei Variante a) im Vergleich zum Status quo

- im Poppenbütteler Bogen weniger Parkstände entfallen würden,

- im Bereich der Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der Baumschule Kasseburg umfangreiche bauliche Änderungen notwendig wären und dafür erhebliche Kosten entstehen würden,

- das ÖPNV-Angebot von geringerer Qualität wäre,

- sich der Linienweg der X27 verlängern und daraus folgend die Betriebskosten der Linie X27 dauerhaft erhöhen würden.

Bei Variante b) im Vergleich zum Status quo

- re der Umfang der im Poppenbütteler Bogen beanspruchten Parkstände nicht geringer, er würde sich nur räumlich anders verteilen,

- ren im Bereich der Kehre Heimgarten und der angrenzenden Fläche der Baumschule Kasseburg umfangreiche bauliche Änderungen notwendig und es würden dafür erhebliche Kosten entstehen,

- re das ÖPNV-Angebot von ähnlich hochwertiger Qualität,

- rde sich der Linienweg der X27 spürbar verlängern und daraus folgend die Betriebskosten der Linie X27 dauerhaft erheblich erhöhen.

Unter Abwägung der mit den Varianten a) und b) verbundenen Auswirkungen auf die Fahrgäste und ihres jeweiligen verkehrlichen Nutzens sowie der von den Varianten verursachten infrastrukturellen und betrieblichen Folgekosten wird weiterhin am Status quo festgehalten. Die Prüfung hat verdeutlicht, dass bereits mit dem Status quo eine stadtraumverträgliche, für die Fahrgäste optimale und den Betrieb der X27 vorteilhafte Lösung gefunden wurde, welche ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsflächen im Gewerbegebiet Poppenbütteler Bogen auskommt. Vor dem Hintergrund der zahlreichen Vorteile des Status quo und der mit den Varianten verbundenen Nachteile ist der Entfall der Parkstände im Poppenbütteler Bogen gerechtfertigt.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass mit der X27 und ihrem Linienweg mehrere Forderungen der Bezirksversammlung Wandsbek erfüllt wurden. Einerseits wurde eine Expressbusverbindung von Bergedorf über Billstedt, Tonndorf, Rahlstedt und Berne nach Poppenbüttel geschaffen. Andererseits wurde die Anbindung und Erschließung der Gewerbe- und Einzelhandelsstandorte im Poppenbütteler Bogen erheblich verbessert. Siehe dazu auch die einstimmigen Beschlüsse der Bezirksversammlung Wandsbek zu BV-Drs. 21-0864.1, BV-Drs. 21-4215.1 und BV-Drs. 21-6609.1.

Sollte seitens der Bezirksversammlung Wandsbek trotz dieser umfangreichen Mitteilung der Wunsch nach einem vertieften Austausch zu den Haltestellen und Überliegeplätzen im Poppenbütteler Bogen bestehen, sind BVM und HOCHBAHN gerne dazu bereit, diesem Wunsch in einer Sitzung des Ausschusses für Mobilität der Bezirksversammlung Wandsbek nachzukommen.

Petitum/Beschluss

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
07.05.2026
Ö 14.1
Lokalisation Beta
Harksheider Str. Harksheider Str. Wentzelpl. Doberaner Weg Poppenbüttel Billstedt Tonndorf Rahlstedt

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