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Hitzeaktionsplan: Aktuelles Konzept vorstellen Debattenantrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und der FDP-Fraktion, angemeldet zur Debatte von der FDP-Fraktion

Antrag

Letzte Beratung: 10.09.2026 Bezirksversammlung Wandsbek Ö 4.7

Sachverhalt

ngere Hitzeperioden und hohe Temperaturen stellen Städte zunehmend vor praktische Herausforderungen. Aufgrund des Klimawandels ist davon auszugehen, dass Hitzeperioden in Zukunft häufiger auftreten und länger andauern werden. Betroffen sind insbesondere die Gesundheit der Bevölkerung, soziale Einrichtungen, der öffentliche Raum und weitere Bereiche des städtischen Lebens. Gerade für ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Kinder und andere besonders gefährdete Gruppen können länger anhaltende Hitzeperioden erhebliche gesundheitliche Belastungen mit sich bringen.

Hamburg hat auf diese Entwicklung mit einem Hitzeaktionsplan reagiert. Darin werden unterschiedliche Maßnahmen gebündelt, die von der Information und Vorbereitung der Bevölkerung über den Schutz besonders gefährdeter Gruppen bis hin zu längerfristigen Strukturen für den Umgang mit Hitze reichen. Auch die Zusammenarbeit mit den Bezirken spielt dabei eine wichtige Rolle.

Der Sommer 2026 hat erneut gezeigt, dass die vorgesehenen Maßnahmen nicht nur auf dem Papier bestehen dürfen. Deshalb ist es von besonderem Interesse, welche Bestandteile des Hitzeaktionsplans inzwischen umgesetzt wurden, welche Erfahrungen dabei gesammelt werden konnten und an welchen Stellen noch weiterer Handlungsbedarf besteht.

r die Bezirksversammlung Wandsbek ist insbesondere relevant, wie die Bevölkerung bei Hitze erreicht und informiert wird, wie der Schutz vulnerabler Gruppen weiterentwickelt wird, wie die im Hitzeaktionsplan vorgesehene Zusammenarbeit mit den Bezirken funktioniert und welche Erkenntnisse aus der bisherigen Umsetzung in die kommenden Jahre einfließen.

Petitum/Beschluss

Beschluss:

Die Bezirksversammlung bittet die zuständige Fachbehörde in einer Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz unter Hinzuladung der Mitglieder des Ausschusses für Soziales durch eine geeignete Vertreterin oder einen geeigneten Vertreter

  1. über den aktuellen Umsetzungsstand des Hamburger Hitzeaktionsplans zu berichten und dabei darzustellen, welche der vorgesehenen Akutmaßnahmen, vorbereitenden und langfristigen Maßnahmen bereits umgesetzt wurden, welche sich derzeit in Umsetzung befinden und bei welchen noch weitere Schritte erforderlich sind,
  2. über die Erfahrungen mit der Kommunikationskaskade, der Hitzeschutzkampagne und dem telefonischen Hitze-Informationsservice zu berichten und darzustellen, wie insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen erreicht werden und welche Erkenntnisse hierzu aus dem Sommer 2026 vorliegen,
  3. den aktuellen Stand der „hle-Orte-Karte“ vorzustellen und insbesondere darauf einzugehen, wie das Angebot an öffentlich zugänglichen kühlen Innenräumen weiterentwickelt werden soll, wie neue Orte in die Karte aufgenommen werden und inwieweit hierbei eine ausreichende Verteilung über die Hamburger Bezirke berücksichtigt wird,
  4. über den Stand der im Hitzeaktionsplan vorgesehenen Maßnahme „Hitzeresiliente Bezirke“ zu berichten und darzustellen, wie die Sozialbehörde die Bezirke bei der Umsetzung des gesundheitlichen Hitzeschutzes unterstützt, wie der regelmäßige Austausch organisiert ist, wie räumliche und soziale Hitze-Hotspots berücksichtigt werden und welche Unterstützungs- oder Finanzierungsmöglichkeiten für bezirkliche Maßnahmen bestehen,
  5. über den Umsetzungsstand der im Hitzeaktionsplan vorgesehenen Maßnahmen zum Hitzeschutz an Schulen zu berichten und darzustellen, welche weiteren Schritte auf Hamburger Ebene vorgesehen sind, um Schulen und Schulgelände langfristig besser auf zunehmende Hitzeperioden vorzubereiten,

darzustellen, wie die Maßnahmen des Hitzeaktionsplans bislang evaluiert werden, welche Erkenntnisse aus der Hitzesaison 2026 in die weitere Umsetzung einfließen und welche Weiterentwicklungen für die kommenden Jahre vorgesehen sind.

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