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Fahrradfreundlichkeit in Volksdorf? Eingabe

Eingabe

Letzte Beratung: 02.11.2026 Hauptausschuss Ö 5.20

Sachverhalt

Folgende Eingabe liegt der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung vor:

Moin,

da meine ganze Familie das Fahrrad als Hauptfortbewegungsmittel im Stadtteil nutzt, wollte ich die Gelegenheit für ein paar Rückmeldungen geben: Die Bauarbeiten für die Brücken der U1 waren sicher notwendig, auch wenn die Dauer sicher teilweise schwer nachvollziehbar war. Insbesondere am Ahrensburger Weg wurde wesentlich mehr/mehrfach gearbeitet und vielfach neu aufgerissen (hier wäre es schön, wenn regelmäßiger über die Gründe informiert würde). Für die Schulkinder und "normale" Fahrradfahrer ist am Ende der neuerliche Einsatz von Kopfsteinpflaster (aus Denkmalschutzgründen?!) jedoch ärgerlich, da so weiterhin der Fahrradverkehr auf den eigentlich gesperrten Fußweg gezwungen wird: Die Kopfsteinpflasterstrasse ist für Fahrräder nicht sicher nutzbar und "zerrüttelt" auch gerne das Material (schon passiert). Hier wurde scheinbar NULL die Wegeführung für Fahrradfahrer mitgedacht, für Autos jedoch schon (Parkbuchten).

Das setzt sich nach aktueller Beobachtung an der Brücke am Lerchenberg fort: Der Bordstein zum Fuß- & Radweg, der parallel zur U-Bahn verläuft, wurde nicht abgesenkt ausgeführt, sondern mit einer massiven Kante. Kinder können da sicher nicht mit dem Fahrrad gut entlangfahren - und für Erwachse und ihre Fahrräder ist es "schwierig".

Letzter Punkt: In der Farmsener Landstraße neben dem U-Bahnhof Volksdorf wurde ein aufwändiges (und scheinbar sinnvolles) Fahrradstreifenkonzept umgesetzt, so weit so gut. Die Anbindungen wirken jedoch wenig durchdacht, bspw. aus Richtung Volksdorf. Zudem frage ich mich immer, wie die Kinder (wenn älter als 8 Jahre) sicher mit dem Fahrrad zu der Schule an den Teichwiesen kommen sollen - ohne den Fußweg zu benutzen? Da ist also nach meiner Beobachtung (und es gibt sicher noch einige zusätzliche Beispiele) noch deutlich Luft nach oben.

Ich würde mich als geduldigen Bürger bezeichnen, merke jedoch wie solche vermeindlichen Kleinigkeiten in der täglichen Nutzung über die Zeit den Frust & Ärger steigern. Das passiert wahrscheinlich v.a. nach langen Baustellen und wenn man dann feststellt, dass es wenige Verbesserungen oder sogar Verschlimmerungen gibt.

Was wäre aus meiner Sicht zu tun?

- Mehr und bessere Kommunikation

- Fahrräder als essentiellen Verkehrsteilnehmer konsequenter mitdenken - auch in "dörflichen" Stadtteilen

- Mal selbst auf's Rad steigen und diese und andere Strecken ausprobieren (ich fahre mit dem Fahrrad von Volksdorf zu den Elbbrücken und habe hier sicher einen reichen Erfahrungsschatz ;-))

Herzlichen Dank im Voraus!

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
02.11.2026
Ö 5.20
Anhänge

keine Anlage/n

Lokalisation Beta
Ahrensburger Weg Lerchenberg Farmsener Landstraße An den Teichwiesen Schule An den Teichwiesen Volksdorf
Stadtteile

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