Erheblicher Parkdruck Am Dorfgraben / Bitte um Prüfung von Bewohnerparken Eingabe
Letzte Beratung: 03.09.2026 Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Ö 5.13
Der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung liegt folgende Eingabe vor:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich als Bewohnerin der Straße Am Dorfgraben in Hamburg-Bramfeld an den Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne und möchte Sie bitten, die zunehmend problematische Parksituation in unserem Wohngebiet als Eingabe aufzunehmen und im Regionalausschuss zu behandeln.
Die Parkplatzsituation rund um die Wohnanlage Am Dorfgraben hat sich in den vergangenen Monaten erheblich verschärft.
Für die große Anzahl an Wohnungen stehen nur sehr begrenzt private Tiefgaragenstellplätze zur Verfügung. Ein erheblicher Teil der Bewohnerinnen und Bewohner ist deshalb auf den öffentlichen Parkraum angewiesen.
Gleichzeitig wird dieser immer knapper. Durch die umfangreichen U5-Baumaßnahmen sind in der Umgebung Parkmöglichkeiten weggefallen bzw. nur noch eingeschränkt nutzbar. Zusätzlich wurden Stellflächen durch E-Ladesäulen reduziert. Regelmäßig werden Parkplätze über längere Zeit durch Anhänger belegt. Hinzu kommen Carsharing-Fahrzeuge sowie der Depotcontainerstandplatz Am Dorfgraben.
Besonders bemerkenswert ist, dass der hohe Parkdruck Am Dorfgraben bereits im Zusammenhang mit der Entscheidung über den Depotcontainerstandplatz von offizieller Seite berücksichtigt wurde. Das Problem ist somit bereits bekannt.
Inzwischen müssen Bewohnerinnen und Bewohner teilweise bis in Richtung Bramfelder See ausweichen und anschließend etwa zehn Minuten zu Fuß zu ihrer Wohnung zurücklegen.
Neben der Belastung durch die Parkplatzsuche sehen wir hierbei auch einen ernst zu nehmenden Sicherheitsaspekt. Insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten sind Teile der zurückzulegenden Wege sehr dunkel.
Leider kam es in unserer Wohnanlage bereits zu einem schwerwiegenden Vorfall, bei dem einer Nachbarin ein fremder Mann bis in das Treppenhaus folgte und versuchte, sie sexuell anzugreifen. Durch ihre Hilferufe wurden Nachbarn aufmerksam und konnten eingreifen. Gerade vor diesem Hintergrund empfinden insbesondere allein nach Hause kommende Bewohnerinnen lange Wege vom Fahrzeug zur Wohnanlage in den Abendstunden als problematisch.
Wir möchten daher ausdrücklich darum bitten, die Situation Am Dorfgraben im Regionalausschuss zu behandeln und gemeinsam mit den zuständigen Stellen mögliche Lösungen zu prüfen.
Konkret bitten wir um Prüfung folgender Punkte:
- Einrichtung eines Bewohnerparkgebietes für Am Dorfgraben und das unmittelbar angrenzende Quartier,
- Möglichkeiten zur Schaffung bzw. Sicherung zusätzlicher wohnortnaher Parkmöglichkeiten,
- Maßnahmen gegen die längerfristige Belegung knapper Stellflächen durch Anhänger,
- Prüfung der Auswirkungen der U5-Baumaßnahmen auf die Parksituation im Quartier und möglicher temporärer Ersatzlösungen,
- Überprüfung der allgemeinen Parkraumsituation vor dem Hintergrund des bereits festgestellten hohen Parkdrucks,
- sowie die Berücksichtigung des Sicherheitsaspekts durch teilweise lange und schlecht beleuchtete Fußwege.
Uns ist bewusst, dass ein Bewohnerparkausweis keinen Anspruch auf einen Parkplatz vor der eigenen Haustür begründet. Dennoch halten wir es angesichts der aktuellen Situation für dringend erforderlich zu prüfen, ob gebietsfremdes Dauerparken reduziert und der vorhandene Parkraum stärker den Menschen zugutekommen kann, die tatsächlich hier wohnen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Eingabe in einer der kommenden Sitzungen des Regionalausschusses behandelt und an die zuständigen Fachstellen zur Prüfung weitergeleitet werden könnte.
Eine Unterschriftenliste weiterer Bewohnerinnen und Bewohner werde ich ebenfalls sammeln und kann diese ergänzend einreichen.
Bitte teilen Sie mir mit, ob weitere Unterlagen oder Informationen für die Behandlung der Eingabe benötigt werden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Keine Anlage/n
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.