22-3881

Entsiegelung der Verkehrsinsel Höltigbaum Interfraktioneller Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und der FDP-Fraktion

Antrag

Letzte Beratung: 24.06.2026 Regionalausschuss Rahlstedt Ö 6.2

Sachverhalt

Eine starke Bodenversiegelung stört den natürlichen Wasserhaushalt. Regen kann schlechter versickern, das Grundwasser wird weniger aufgefüllt und das Risiko lokaler Überschwemmungen bei Starkregen steigt zusätzlich. Versiegelte Flächen heizen sich zudem stärker auf, da sie kein Wasser verdunsten. Außerdem sind sie als Standort für Pflanzen, die Schatten spenden und kühlen, ungeeignet.

Auch in Hamburg nehmen Starkregen und Hitzetage zu. Unversiegelte, begrünte Böden wirken dem entgegen, indem sie Wasser versickern lassen, die Hitze reduzieren und wertvollen Lebensraum für zahlreiche Arten bieten.

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss folgende Empfehlung für die Bezirksversammlung beschließen:

Petitum/Beschluss

Die zuständige Fachbehörde und die Verwaltung werden gebeten,

  1. die Verkehrsinsel Höltigbaum auf der Höhe der Kreuzung Höltigbaum/ Eichberg teilweise, d.h. auf den nicht für verkehrliche Zwecke genutzten Bereichen, zu entsiegeln.
  1. nach der Entsiegelung die Bereiche mit Oberboden aufzufüllen und entsprechend vorzubereiten, um zwei Bäume zu pflanzen sowie eine standortgerechte Blühwiese auf der entsiegelten Fläche anzulegen. Die Saatgutmischung sollte dabei so gewählt werden, dass sie sich an der Artenzusammensetzung der Vegetation des angrenzenden Naturschutzgebiets orientiert.
  1. dem Regionalausschuss über die Ergebnisse und die Umsetzung zu berichten.
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