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Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bezirksamt Wandsbek - Chancen nutzen, Risiken steuern Große Anfrage vom 30.01.2026

Antwort zu Anfragen

Sachverhalt

nstliche Intelligenz (KI) ist aus beruflichen, wie privaten Kontexten nicht mehr wegzudenken. Seien es Generative KI, Intelligente Dokumentenverarbeitung oder Robotic Process Automation (RPA), diese Technologien bergen auch in der Verwaltung enormes Potenzial Prozesse zu beschleunigen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten und eine insgesamt bürgerfreundlichere Verwaltung zu schaffen. Hamburg zeigt sich dabei als deutschlandweiter Vorreiter im Einsatz von KI in der Verwaltung und schuf mit den Zehn Hamburger Leitlinien zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Daten“ früh Rahmenbedingungen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Mit dem Launch des Textassistenzsystem „LLMoin“ präsentierte die FHH ein Novum in der Verwaltung, welches inzwischen von mehreren anderen Bundesländern aufgegriffen wurde. Zudem fördert die Stadt mit dem „INNOTECHH FONDS“ gezielt KI-Projekte in der Verwaltung.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 18.02.2026

Vorbemerkung des Bezirksamtes Wandsbek:

In der Hamburger Verwaltung obliegt die Verantwortung für die Digitalstrategie sowie für den Bereich Künstliche Intelligenz im Speziellen der Senatskanzlei - Amt für IT und Digitalisierung (SK/ITD). Diese zentrale Einheit koordiniert die strategische Ausrichtung und die Implementierung digitaler Innovationen auf Verwaltungsebene. Die Gesamtverantwortung für Planung, Einführung, Überwachung und Weiterentwicklung von KI-Systemen liegt bei SK/ITD. Hinsichtlich der eingesetzten Fachverfahren in den Bezirksämtern ist festzuhalten, dass diese in der Zuständigkeit der jeweiligen Fachbehörden liegen. Dies gilt gleichermaßen für die angebotenen Onlinedienste, welche ebenfalls von den Fachbehörden verantwortet werden. Das Bezirksamt Wandsbek orientiert sich konsequent an der gesamtstädtischen Digitalisierungsarchitektur und integriert sich vollständig in die übergeordnete Digitalstrategie der Stadt Hamburg. Daraus folgt, dass sowohl die städtische Digitalstrategie als auch die der Bezirksämter für das Bezirksamt Wandsbek verbindlich sind. Eine eigenständige Entwicklung von Insellösungen wird von Wandsbek bewusst vermieden, da Digitalisierung nur dann einen nachhaltigen Mehrwert generiert, wenn sie skalierbar ist und somit übergreifend genutzt werden kann. Dieses Vorgehen gewährleistet eine effiziente und koordinierte Umsetzung digitaler Maßnahmen im Sinne einer ganzheitlichen Verwaltungsmodernisierung.

1) Über welche schriftlich fixierten Leitlinien, Konzepte oder Strategiepapiere zum Einsatz von KI verfügt das Bezirksamt Wandsbek, und seit wann gelten diese jeweils?

Bezirksamt Wandsbek:

Das Bezirksamt Wandsbek orientiert sich bei der Nutzung von KI an den stadtweiten Vorgaben, die durch die Senatskanzlei, Amt für IT und Digitalisierung (SK/ITD) erfolgen, und profitiert somit von einheitlichen und bewährten Rahmenbedingungen für den KI-Einsatz.

2) Inwiefern beziehen sich diese Leitlinien ausdrücklich auf die digitalen Strategien und KIGrundsätze der Freien und Hansestadt Hamburg (insbesondere denZehn Hamburger Leitlinien zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Daten“)?

Bezirksamt Wandsbek:

Siehe Vorbemerkung und Antwort zu Frage 1

3) Welche konkrete Organisationseinheit (bitte Dienststelle und Funktionsbezeichnung) trägt im Bezirksamt die Gesamtverantwortung für Planung, Einführung, Überwachung und Weiterentwicklung von KISystemen?

Bezirksamt Wandsbek:

Die Abteilung Digitalisierung im Fachamt Ressourcensteuerung unterstützt die Fachbereiche bei der Implementierung der von SK/ITD bereitgestellten KI-Anwendungen. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen den Fachbereichen und SK/ITD und berät unter anderem zu Datenschutz, Datensicherheit und Mitbestimmung in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachverantwortlichen.

4) Existiert ein vollständiges, regelmäßig aktualisiertes Verzeichnis aller im Bezirksamt eingesetzten KIAnwendungen (inklusive Pilotprojekte)? Wenn nein, aus welchen Gründen wird ein solches Verzeichnis bislang nicht geführt und ab wann ist die Einführung eines solchen Verzeichnisses vorgesehen?

Bezirksamt Wandsbek:

Ein vollständiges, regelmäßig aktualisiertes Verzeichnis aller im Bezirksamt eingesetzten KI-Anwendungen existiert derzeit nicht. Dies liegt daran, dass KI, die im Rahmen von Fachverfahren oder Onlinediensten verwendet werden, von den jeweiligen Fachbehörden SK/ITD oder vom Amt für Digitalisierung und IT der Bezirksämter (DIT/BA) verantwortet werden. (siehe Vorbemerkung). Demnach liegen dem Bezirksamt Wandsbek keine umfassenden Informationen vor.

5) In welchen Fachbereichen und Organisationseinheiten des Bezirksamtes werden derzeit KIgestützte Systeme eingesetzt? Es wird um eine nachvollziehbare Aufstellung gebeten mit:

a) Bezeichnung der Anwendung,

b) Anbieter bzw. Entwickler,

c) Einsatzbereich/Fachaufgabe,

d) Datum der Inbetriebnahme,

e) Projektstatus (Pilot, Test, Regelbetrieb).

Bezirksamt Wandsbek:

a)

b)

c)

d)

e)

dSprachKI

Dataport

Geschäftsstelle der Bezirksversammlung

Unterstützung bei der Transkription der Protokolle der Gremien und Ausschüsse der BV

Voraussichtlich April 2026

Testing

LLMoin

SK/ITD

Alle Fachbereiche

In Wandsbek seit Sommer 2025 freigeschaltet

Regelbetrieb

6) Welche konkreten KIAnwendungen werden aktuell vorbereitet oder geprüft (inklusive laufender Pilotvorhaben)? Bitte für jedes Vorhaben die Zielsetzung, den geplanten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Mitarbeitenden, den Zeitplan (Start, Evaluation, mögliche Verstetigung) und etwaige externe Projektpartner angeben.

Bezirksamt Wandsbek:

RPA Regelbeurteilung im PersonalService

Aktuell erfolgt die Information für die Durchführung der Regelbeurteilung und Versand der benötigten Dokumente nicht automatisiert. Der RPA soll in Zukunft die Führungskräfte auf Datenbasis der Personalverwaltung automatisch an die Erstellung der Regelbeurteilung erinnern.

- Entlastung der Mitarbeitenden

- Qualitätsmanagement

- Abarbeiten von Altfällen

- Sicherstellung der lückenlosen Beurteilung

- Sicherstellung der Grundlage für Personalentwicklung

Pilotierung im Bezirksamt HH-Nord und Mitte, anschließend Roll-out im Bezirksamt Wandsbek seit Anfang 2026

Dataport

RPA Kindertagesbetreuung

Antragsdaten, die aus dem Onlinedienst übermittelt werden, müssen aktuell händisch digital abgelegt und ausgedruckt werden. Die fehlende Schnittstelle zwischen Onlinedienst und Fachverfahren soll zukünftig durch ein RPA überbrückt werden.

Entlastung der Mitarbeitenden

Pilotierung im Bezirksamt Altona in 2025, Übernahme im Bezirksamt Wandsbek voraussichtlich in 2026

Dataport

Informationen zu KI-Anwendungen im Rahmen von Fachverfahren oder Onlinediensten sind nicht verfügbar. (siehe Vorbemerkung)

7) Ist das Bezirksamt an einem unter dem „INNOTECHH FONDS“ geförderten Projekt beteiligt?

Bezirksamt Wandsbek:

Nein.

8) In welchem Umfang nutzt das Bezirksamt zentrale KIAngebote oder Plattformen der Freien und Hansestadt Hamburg (z. B. LLMoin)? Bitte die einzelnen Angebote, deren Einsatz im Bezirksamt und den jeweiligen Nutzen kurz darstellen.

Bezirksamt Wandsbek:

Zentrale KI-Angebote der FHH, wie das Textassistenzsystem „LLMoin“, sind im Bezirksamt Wandsbek verfügbar und werden genutzt. Die Hauptanwendungsbereiche umfassen das Erstellen und Überarbeiten von Texten, das Aneignen von Wissen, die Generierung von Ideen sowie die Recherche in Dokumenten. Die Nutzerinnen und Nutzer berichten von einer signifikanten Zeitersparnis und Entlastung im Arbeitsalltag, der Möglichkeit, KI praktisch zu erproben, sowie von neuen Impulsen und Feedback.

9) Welche Überlegungen gibt es im Bezirksamt, KI gezielt zur Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei komplexen oder beratungsintensiven Verfahren (z. B. Sozialleistungen, Baugenehmigungen, Wohngeld, Integration) einzusetzen, und welche Projekte sind hierfür konkret in Planung bzw. ggf. schon umgesetzt?

Bezirksamt Wandsbek:

Konkrete Überlegungen des Bezirksamtes, KI gezielt zur Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei komplexen oder beratungsintensiven Verfahren einzusetzen, existieren nicht, da diese Vorhaben durch die Fachbehörden und SK/ITD gesteuert werden (siehe Vorbemerkung).

10) Welche messbaren Verbesserungen konnten durch den bisherigen KIEinsatz im Bezirksamt Wandsbek erreicht werden (z. B. verkürzte Bearbeitungszeiten, sinkende Zahl unvollständiger Anträge, verbesserte Erreichbarkeit, reduzierte Fehlerquote)? Bitte nach Anwendung und Kennzahl aufschlüsseln.

Bezirksamt Wandsbek:

Messbare Verbesserungen durch den bisherigen KI-Einsatz können nicht beziffert werden. Kennzahlen hierzu werden nicht erhoben.

11) Welche qualitativen Rückmeldungen der Beschäftigten liegen zum Einsatz von KI vor (z. B. Entlastung von Routineaufgaben, wahrgenommene Arbeitsqualität, Akzeptanzprobleme)? Bitte nach Projekten differenzieren.

Bezirksamt Wandsbek:

Erste Rückmeldungen aus der Nutzung von dSprachKI in der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung deuten auf eine Verkürzung der Protokollerstellungszeiten hin. Qualitative Rückmeldungen aus einer Umfrage der Beschäftigten zum Einsatz von „LLMoin“ bestätigen eine Entlastung bei Routineaufgaben und eine positive Wahrnehmung der Arbeitsqualität.

12) Wer ist für die Evaluation der einzelnen KIAnwendungen zuständig, nach welchen Kriterien wird der Erfolg beurteilt (z. B. Wirtschaftlichkeit, Servicequalität, Rechtssicherheit, Zufriedenheit von Bürgerinnen und Bürgern) und in welchen Abständen finden Evaluationen statt?

Bezirksamt Wandsbek:

Die Evaluation von „LLMoin“ erfolgt durch SK/ITD, wobei konkrete Evaluationsintervalle derzeit nicht bekannt sind. Für die dSprachKI ist eine Evaluation nach einem Jahr nach der Einführung geplant, demnach voraussichtlich 2027.

13) Welche KIAnwendungen wurden bereits aufgrund unzureichender Ergebnisse, Datenschutzbedenken oder anderer Risiken verändert, eingeschränkt oder wieder eingestellt? Bitte Gründe und getroffene Maßnahmen jeweils konkret benennen.

Bezirksamt Wandsbek:

Im Bezirksamt Wandsbek liegen keine Informationen vor, dass KI-Anwendungen aufgrund unzureichender Ergebnisse, Datenschutzbedenken oder anderer Risiken verändert, eingeschränkt oder eingestellt wurden.

14) r welche KISysteme im Bezirksamt wurden eine DatenschutzFolgenabschätzung oder vergleichbare Risikoanalysen durchgeführt, und mit welchem Ergebnis?

Bezirksamt Wandsbek:

Datenschutz-Folgenabschätzungen werden aktuell für dSprachKI in Zusammenarbeit mit der bezirklichen Datenschutzbeauftragten erstellt. Das Ergebnis der KI-Governance Prüfung für dSprachKI liegt noch nicht vor. Für LLMoin“ wurden entsprechende Dokumente zentral bereitgestellt wurden.

15) Welche Vorgaben gelten im Bezirksamt dafür, ob und in welchem Umfang personenbezogene Daten in KISysteme eingespeist werden dürfen (insbesondere bei Protokollen, Chatbots, Dokumentenanalyse und Vorgangsbearbeitung)?

Bezirksamt Wandsbek:

Hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten gelten die Nutzungsbedingungen von „LLMoin“.

16) Wie kommt das Bezirksamt den besonderen Dokumentationsanforderungen aus §13 Absatz 1 HmbVwDiG nach?

Bezirksamt Wandsbek:

In „LLMoin“ werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Die Dokumentationsanforderungen werden für dSprachKI aktuell noch geprüft.

17) Auf welcher rechtlichen Grundlage wird der jeweilige KIEinsatz gestützt und wie wird sichergestellt, dass KIgestützte Verarbeitung im Einklang mit DSGVO, HmbDSG und fachspezifischen gesetzlichen Regelungen erfolgt?

Bezirksamt Wandsbek:

Die Nutzung von KI-Anwendungen stützt sich auf §13 HmbVwDiG. Vor der Einführung von KI-Anwendungen erfolgt eine Prüfung durch die Datenschutzbeauftragte der Bezirke und den Informationssicherheitsbeauftragten der Bezirke. Zukünftig wird die Prüfung um die Regelungen der KI-Governance ergänzt, die aktuell durch SK/ITD ausgearbeitet werden.

18) Welche Transparenzregelungen bestehen gegenüber Bürgerinnen und Bürgern:

a) Wann und wie werden sie darüber informiert, dass sie mit einer KIAnwendung interagieren (z. B. bei Chatbots)?

b) Welche Wahlmöglichkeiten bestehen, auf eine ausschließlich menschliche Bearbeitung auszuweichen?

Bezirksamt Wandsbek:

Transparenzregelungen gegenüber Bürgerinnen und Bürgern, etwa zur Information über die Interaktion mit KI-Anwendungen oder zur Möglichkeit, eine rein menschliche Bearbeitung zu wählen, bestehen derzeit nicht, da keine KI-Anwendungen an der Schnittstelle zu Bürgerinnen und Bürgern, wie Chatbots, eingesetzt werden bzw. in der Verantwortung des Bezirksamtes liegen.

19) Wie wird gewährleistet, dass die Letztverantwortung für fachliche Entscheidungen stets bei menschlichen Entscheidungsträgern im Bezirksamt verbleibt und KI ausschließlich als unterstützendes Werkzeug eingesetzt wird?

Bezirksamt Wandsbek:

Derzeit werden im Bezirksamt Wandsbek keine KI-Systeme zur Unterstützung oder Durchführung von Entscheidungsfindungen eingesetzt. Die Nutzung von KI beschränkt sich aktuell auf unterstützende Anwendungen, wobei die fachliche Verantwortung und die endgültigen Entscheidungen stets bei den menschlichen Mitarbeitenden verbleiben (siehe Künstliche Intelligenz und Daten: Zehn Hamburger Leitlinien, Stadt Hamburg).

20) Welche Maßnahmen ergreift das Bezirksamt, um mögliche Verzerrungen und Diskriminierungen durch KISysteme (z. B. bei Text oder Bewertungsfunktionen) zu erkennen, zu verhindern und im Fall des Auftretens schnell zu korrigieren?

Bezirksamt Wandsbek:

Die beiden im Einsatz befindlichen Systeme nehmen keine Bewertung selbständig vor.

21) Wurde in der Vergangenheit der unerlaubte, unregulierte oder missbräuchliche Einsatz von künstlicher Intelligenz im Bezirksamt festgestellt?

a) Wenn ja, welche Konsequenzen hatte dies und welche Präventivmaßnahmen wurden eingeleitet?

Bezirksamt Wandsbek:

Ein unerlaubter, unregulierter oder missbräuchlicher Einsatz von KI im Bezirksamt wurde bislang nicht festgestellt.

22) Ist bekannt, ob im Bezirksamt auf frei zugängliche KI-Modelle (wie z.B. Chat GPT) zurückgegriffen wurde oder wird und wofür werden sie eingesetzt?

Bezirksamt Wandsbek:

Es ist nicht bekannt, ob im Bezirksamt auf frei zugängliche KI-Modelle wie ChatGPT zurückgegriffen und ob bzw. wofür sie eingesetzt werden.

23) Welche Fortbildungs und Schulungsangebote zum Umgang mit KI (inkl. Chancen, Risiken, Datenschutz, rechtliche Rahmenbedingungen, praktische Nutzung) wurden in den letzten drei Jahren für Beschäftigte des Bezirksamtes durchgeführt? Bitte Art, Umfang und Teilnehmerzahl angeben?

Bezirksamt Wandsbek:

In den letzten drei Jahren bot der Landesbetrieb Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF) zahlreiche KI-Weiterbildungen an von Grundlagenkursen über Governance- und Compliance-Schulungen bis hin zu praktischen Anwendungs- und LLM-Formaten sowie E-Learning-Modulen. Seit 2024 kooperiert das ZAF eng mit dem ITD, um das Schulungsangebot auszubauen und einen strukturierten KI-Lernpfad für die Mitarbeitenden zu schaffen.

Die Teilnehmerzahlen im Bezirksamt Wandsbek stiegen von 27 in 2023/2024 auf über 552 im Jahr 2025, insgesamt wurden in drei Jahren 579 Personen in 30 verschiedenen KI-Kursen geschult. Dies zeigt eine wachsende Nachfrage und systematische Qualifizierung für den verantwortungsvollen KI-Einsatz.

Ergänzend zu den ZAF-Angeboten fanden überbezirkliche Informationsveranstaltungen wie der Digi-Marathon 2025 mit Fokus auf das KI-Tool LLMoin statt, der grundlegende Kenntnisse sowie Chancen und Risiken vermittelte. Bereits 2024 gab es weitere Veranstaltungen zu KI-Grundlagen sowie modulare Video-Lerneinheiten zu LLMoin. Für das Bezirksamt Wandsbek liegen hierzu keine spezifischen Teilnehmerzahlen vor.

24) Welche zusätzlichen Qualifizierungsmaßnahmen sind für die kommenden zwei Jahre geplant, um eine sichere und verantwortungsvolle Nutzung von KI in der täglichen Praxis zu gewährleisten?

Bezirksamt Wandsbek:

Bestehende Angebote sollen weiter ausgerollt werden. Zusätzlich wird vom ZAF die neue Digital Academy im Jahr 2026 aufgesetzt.

25) In welcher Form sind Personalrat, Datenschutzbeauftragte und ggf. weitere Gremien bei Planung, Einführung und Weiterentwicklung von KIAnwendungen beteiligt (z. B. durch Dienstvereinbarungen, projektbegleitende Arbeitsgruppen, feste Beteiligungsstandards)?

Bezirksamt Wandsbek:

Personalrat, Datenschutzbeauftragte und Stakeholder sind bei Übernahme von KI-Anwendungen eingebunden. Die Einbindung erfolgt über die Federführung des Fachbereichs, in dem eine KI-Anwendung zum Einsatz kommt. So wurde für „LLMoin“ eine Dienstvereinbarung für alle Bezirksämter geschlossen, und für dSprachKI ist eine entsprechende Dienstvereinbarung mit dem Personalrat in Abstimmung.

26) Welche personellen Ressourcen (Stellen, Funktionsstellen, Projektstellen) sind im Bezirksamt mittel und langfristig speziell für KIbezogene Aufgaben vorgesehen oder bereits geschaffen worden?

Bezirksamt Wandsbek:

Derzeit sind keine personellen Ressourcen für ausschließlich KI-bezogene Aufgaben im Bezirksamt vorgesehen.

27) Aus welchen Haushaltsstellen wurden die bisherigen KIProjekte des Bezirksamtes finanziert (Bitte getrennt nach Einmalaufwand und laufenden Kosten wie Lizenzen, Betrieb, Wartung)?

Bezirksamt Wandsbek:

Die Finanzierung der Einführung und der laufenden Kosten von „LLMoin“ erfolgt zentral über SK/ITD. Die Finanzierung der laufenden Kosten für dSprachKI wird aktuell durch DIT/BA geklärt.

28) Welche zusätzlichen Mittel sind im aktuellen und im nächsten Haushaltsplan für KIbezogene Vorhaben im Bezirksamt Wandsbek vorgesehen?

Bezirksamt Wandsbek:

r weitere KI-Vorhaben im aktuellen und kommenden Haushaltsplan sind keine zusätzlichen Mittel vorgesehen.

29) Mit welchen externen Partnern (z. B. anderen Behörden, städtischen Gesellschaften, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen) arbeitet das Bezirksamt im Bereich KI zusammen, und welche Ziele und Ergebnisse sind mit diesen Kooperationen verbunden?

Bezirksamt Wandsbek:

Kooperationen des Bezirksamtes mit FHH-externen Partnern im Bereich KI bestehen derzeit nicht.

30) In welcher Form und in welcher Frequenz beabsichtigt das Bezirksamt, die Bezirksversammlung künftig strukturiert über Stand, Fortschritt, Nutzen und Risiken der KINutzung zu informieren (z. B. hrlicher KIBericht, Berichterstattung in Ausschüssen, Dashboard)?

Bezirksamt Wandsbek:

Die Information zum aktuellen Stand der KI-Nutzung kann im jährlichen Tätigkeitsbericht aufgenommen werden oder bei Bedarf im betreffenden Ausschuss vorgestellt werden.

31) Welche konkreten Vorschläge hat das Bezirksamt, um die Bezirksversammlung frühzeitig in die Konzeption neuer, größerer KIVorhaben einzubinden, damit politische Zielsetzungen wie Bürgernähe, Transparenz, Barrierefreiheit und Datenschutz von Beginn an berücksichtigt werden?

Bezirksamt Wandsbek:

Vor dem Hintergrund der Digitalisierungsarchitektur der FHH, wie in der Vorbemerkung beschrieben, sollte die Einbindung der politischen Akteure FHH-weit erfolgen.

Anhänge

keine Anlage/n

Lokalisation Beta
Hamburg Wandsbek

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