21-8694

Banner für ein "gemeinsames Miteinander" im Wandsbeker Gehölz Eingabe

Eingabe

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
TOP
08.04.2024
Ö 5.21
Sachverhalt

Die folgende Eingabe liegt der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung vor:

 

Als Hundebesitzerin mit Leinenbefreiung der Stadt HH habe ich heute Nachmittag die im Wandsbeker Gehölz aufgehängten Banner zum "gemeinsamen Füreinander" und dem Hinweis zur Anleinung von Hunden gesehen. Ich finde es seitens der Stadt und/oder des Bezirksamtes bedauerlich,
1. dass dieses "gemeinsame Füreinander" lediglich nur wieder auf Hundebesitzer*innen abgewälzt wird und es bspw. Fahrrad- und E-Roller-Fahrer*innen nicht anspricht, die teils mit hoher Geschwindigkeit durch das Gehölz fahren und dabei auch auf kleine Kinder keine Rücksicht nehmen (heute erst wieder erlebt!)
2. dass zu keinem Dialog mit den Beteiligten (Radfahrer*innen, Eltern usw. UND ABER auch mit den in Marienthal/angrenzendes Wandsbek lebenden Hundhalter*innen) eingeladen wird. Sind dies ja die in erster Linie involvierte Personen
3. dass offenbar noch nicht einmal in Erwägung gezogen wird/wurde, leinenbefreite Hunde hiervon auszunehmen
4. und den Hunden (auch mit Leinenbefreiung) im Bereich Marienthal/und dem direkt angrenzenden Wandsbekgebiet die Möglichkeit zum Freilauf immer nur weiter eingeschränkt wird. Wodurch uns Hundebesitzer*innen eine artgerechte Tierhaltung, wozu auch der Freilauf gehört, letztlich erschwert wird:
- Freilaufzone an der Wandsbeker Zollstraße: Seit weit über einem 1 Jahr durch die Bauarbeiten des angrenzenden Hefewerks nicht mehr existent
- Freilaufzone Bei der Hopfenkarre: Nur bei gutem Wetter begehbar, weil sie ansonsten komplett unter Wasser steht (noch dazu direkt an einer Straße ohne Einzäunung gelegen)
- Eichtalpark (kein Leinenzwang für leinenbefreite Hunde): Nur bei schlechtem Wetter und außerhalb der Arbeits-Stoßzeiten möglich, denn ansonsten ist ein für Mensch & Hund entspannter Spaziergang aufgrund der Radfahrer*innen auf ihrer persönlichen "Tour de France" unmöglich.
 


Zugleich frage ich mich, wie all dies mit dieser Info
https://www.hamburg.de/start-hundeauslaufzonen-wandsbek/
zusammenpassen soll?

In einer Gesellschaft ist tatsächlich ein Miteinander sowie gegenseitige Rücksichtnahme und auch Versndnis gefordert. An der Stelle aber nur einen Teil der Gesellschaft - die Hundebesitzer*innen (die in diesem Fall alle über einen Kamm geschoren werden - mit/ohne Freilaufschein) - ausschließlich in die Pflicht zu nehmen und notfalls zu bestrafen halte ich für unangebracht, diskriminierend und zu einfach gehandhabt. 

 

Anhänge

keine Anlage/n