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Antrag auf Prüfung zur Einrichtung eines Fußgängerüberwegs (Zebrastreifen) sowie baulicher Aufstellflächen am Meiendorfer Weg (Höhe Waldübergang) Eingabe

Eingabe

Sachverhalt

Der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung liegt folgende Eingabe vor:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beantrage die Prüfung verkehrssichernder Maßnahmen, idealerweise die Einrichtung eines Fußngerüberwegs (Zebrastreifen), am Meiendorfer Weg auf Höhe der Hausnummer 89.

An dieser Stelle teilt der Meiendorfer Weg den Volksdorfer Wald, es befindet sich ein direkter Übergang zwischen den zwei stark frequentierten Grün- und Erholungsgebieten.

Die Notwendigkeit einer sicheren Querungshilfe begründet sich wie folgt:

  • Hohes Fußngeraufkommen: Der Übergang verbindet die Wander- und Spazierwege der beiden Waldstücke. Täglich queren hier zahlreiche Fußnger, Schüler zu Fuß und auf Rädern, Familien mit Kindern, ältere Menschen und Spaziergänger mit Hunden die Straße.
  • Eingeschränkte Sichtverhältnisse: Durch den dichten Baumbestand und den Charakter des Waldstücks treten Fußnger oft unvermittelt an die Fahrbahn. Autofahrer können die querungswilligen Personen durch das schattige Umfeld und den Straßenverlauf erst sehr spät wahrnehmen.
  • Gefährliche Geschwindigkeiten: Auf diesem Abschnitt des Meiendorfer Wegs wird regelmäßig mit hoher Geschwindigkeit gefahren. Ein sicheres Überqueren der Straße ist insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen oder Kinder ohne Schutzweg kaum gefahrlos möglich.

Hinweis zur baulichen Umsetzung und Hamburger Praxis:


Da die Wanderwege derzeit unbefestigt an der Asphaltkante enden, rege ich im Zuge dieser Prüfung ausdrücklich die Schaffung von zwei kleinen, gepflasterten Aufstellflächen am jeweiligen Straßenrand an. Diese gewährleisten eine rechtssichere Anbindung des Fußngerüberwegs und verbessern die Barrierefreiheit für Kinderwagen oder Rollstühle massiv.

Dass solche Querungshilfen an Wald- und Grünzug-Verbindungen in Hamburg erfolgreich umgesetzt werden können, zeigen vergleichbare Präzedenzfälle (wie beispielsweise die verkehrssichernden Maßnahmen am Waldweg im Bezirk Wandsbek oder Querungshilfen an durchtrennten Grünzügen wie dem Lohmühlenpark). Sie vervollständigen das lokale Wanderwegenetz logisch und schützen den Freizeitverkehr effektiv.

Sollten die Behörden die Verschattung durch das Waldstück als Sicherheitsrisiko für einen klassischen Zebrastreifen werten, schlage ich zudem die Prüfung eines smarten, sensorgesteuerten Fußngerüberwegs vor. Ähnlich wie bei Hamburger Pilotprojekten (z. B. im Bezirk Eimsbüttel) könnten LED-Lichtsignale im Asphalt oder eine bedarfsgesteuerte Zusatzbeleuchtung dafür sorgen, dass querungswillige Fußnger im Wald- und Dunkelbereich für den Kfz-Verkehr rechtzeitig und unübersehbar ausgeleuchtet werden.

Ein Zebrastreifen inklusive der nötigen Randbefestigung würde die Verkehrssicherheit an dieser Schnittstelle zweier Naherholungsgebiete maßgeblich erhöhen. Ich bitte Sie daher höflich, die örtlichen Gegebenheiten im Rahmen einer Verkehrsschau gemeinsam mit dem Fachamt Management des öffentlichen Raumes zu prüfen und mich über das Ergebnis sowie das weitere Vorgehen zu informieren.

r Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Anhänge

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Lokalisation Beta
Meiendorfer Weg Waldweg Lohmühlenpark Lohmühlenpark

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